J.P.Morgan: Ich komme!

Ich habe ja hier schon das ein oder andere Mal von meinen sportlichen Ergebnissen erzählt .. und heut ist es mal wieder soweit 😉

Nachdem ich den letzten Tagen ja bedingt durch den Job und die Wohnungssuche relativ wenig Zeit hatte, war ich heut nach sieben langen Tagen der Pause mal wieder unterwegs. Da ich den ganzen Tag über bereits von guter Laune und Frühlingsgefühlen begleitet wurde, bildete die persönliche Einladung des lokalen Porsche Zentrums zur Vorstellung des neuen Cayenne nur den i-Punkt (sowas hat Audi übrigens auch nie hinbekommen..).

Um meine Performance vielleicht noch etwas weiter zu pushen, kam mir auch der Artikel von Spiegel Online ganz recht, der mir eine weitere potentielle Schwachstelle meines Trainings verriet 😉 Ganz egoistisch ließ ich Dani also mit ihrem Training (sie ist jetzt auch unterwegs) allein und griff mir dafür meinen neuen iPod Shuffle. Betankt hatte ich ihn zuvor mit der Musik des Porschefahrens – Motivation kann man durch nichts ersetzen .. ausser durch noch mehr Motivation 😉

Bei schönster Frühlingssonne und mit frisch gewaschenem Kompressionsshirt (man war das heut wieder eng) ging es also los. Nach 18:26 Minuten war mein Sektor 1 (3,77km) beendet und ich hatte es daher endlich geschafft auf diese Distanz eine Zeit unter 5 Minuten/km zu laufen. Hoch motiviert ging es an den Sektor zwei und während der Sauerstoff abnahm und mein Puls sich beschleunigte entdeckte ich immer mehr Parallelen zwischen (Sport)Wagen fahren und Laufen. Zu „Blood is Pumping“ spurtete ich dem wohlverdienten Feierabend entgegen und mein Puls schien perfekt zur Musik zu skalieren.

Am Ende von Sektor zwei gelang es mir auch in diesem meine Performance um 8 Sekunden zu verbessern, was aber trotzdem nur einer enttäuschenden Pace von 5:21min/km entspricht. Ohne groß darüber nachzudenken betrat sich den Moorabschnitt und hoffte einfach nur, meine dort oft so lahmende Zeit etwas zu verbessern. Am Ausgang des Waldes der Blick auf die Pulsuhr: 5:22min/km.

Sektor 1: Super.

Sektor 2: In Ordnung.

Sektor 3: Bisher ganz in okay. Jetzt hieß es alles oder nichts. Ähnlich wie beim Porschefahren schaltete ich einen Gang runter, doch statt des Motors kreischte mein Herz bzw. Kreislauf auf. Nur im Augenwinkel bemerkte ich die versammelte Kleingartenkolonie, welche mich mit Blicken zwischen Mitleid und Anerkennung (oder sowas ähnlichem) verfolgte. ATB motivierte mich mit „Don’t stop“ am Ball zu bleiben und so gab ich trotz Gegenwind Vollgas. Beim Abbiegen auf die Zielgerade (bzw. den letzten Kilometer) zeigte die Pulsuhr 5:11min/km und wie durch Zauberhand wechselte die Musik zu Lord of the Boards von den Guano Apes. Gern hätte ich noch einen Gang runtergeschaltet und noch mehr Gas gegeben .. aber da kam ganz brutal der Drehzahlbegrenzer. Dann passierte, was nicht passieren darf. Beim vorbildlichen Blick über die Schulter (um die Straße zu überqueren) klemmte ich mir das Zwerchfell und wurde sofort mit schlimmen Seitenstichen gestraft. Im Auto wäre irgendeine Warnlampe angegangen, so war es einfach nur der Schmerz der sagte: Idiot..Zeit aufzuhören!

Wild entschlossen mir den Rekord nicht nehmen zu lassen spurtete ich (irgendwie) ins Ziel.

Nach einigen atemlosen Minuten, ganz schlimmen Seitenstichen und einer kühlen Dusche sah das Resultat am PC dann so aus:

Absoluter Rekord: Eine Pace von 5:01min/km auf 8,22km

Wie schon vermutet passte sich mein Puls sehr gut an die BPMs der Musik an – auch nicht wirklich gesund 😉

Irgendwann beweg ich mich auch mal wieder im Sektor vier..

Fazit des Tages: Der J.P.Morgan Run kann kommen .. so schnell wie heut war ich noch nie. Während meine Performance sich sehr gut weiterentwickelt, ist mein Gewichtsverlust eher stagniert .. aber das kann ich bei dem Pulsverlauf wohl auch eher weniger erwarten 😉

Ein Gedanke zu „J.P.Morgan: Ich komme!

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