Kino am Freitag: Prince of Persia

Kino am Freitag .. moment mal, hieß das nicht bisher Kino am Sonntag? Ja, das war mal .. aber wir haben auch mal in der Nähe von Karlsruhe gewohnt 😉

Während es einige Impressionen bezüglich des Umzugs später an dieser Stelle geben soll, kommen wir initial zu den Kleinigkeiten, die das Leben erheitern – beispielsweise guten Kinofilmen.

Nach einer langen Arbeitswoche mit Aufenthalt in Amsterdam (auch dazu später mehr) entschlossen wir uns also Prince of Persia zu schauen. Der Streifen selbst hat uns ziemlich gut gefallen. Eine kurzweilige Handlung mit sehr netten visuellen Effekten, freche Dialoge und kurzweilige Unterhaltung. Wer ein opulentes Werk um einen mystischen Gegenstand ala Herr der Ringe erwartet, wird sicher maßlos enttäuscht. All jene, die von den futuristischen 2010er Werken wie Kampf der Titanen etwas enttäuscht wurden, wird den Kinosaal aber mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen.

Vor allem Bond-Girl Gemma Arterton als Prinzessin Tamina weiß mit viel Sexappeal zu überzeugen und wird wohl zumindest bei den männlichen Kinobesuchern für den ein oder anderen erfreuten Moment sorgen 😉 Ansonsten fühlt man sich bei den Bewegungen der Protagonisten und einigen Kamerafahrten sehr stark an die Assassin’s Creed Reihe erinnert, was dem Filmgenuss jedoch keinen Abbruch tut.

Insgesamt vergingen die 116min Spielzeit recht schnell und wenn gleich ich die Handlung nicht zu jedem Zeitpunkt als ganz flüssig und schlüssig empfand, würde ich mir das Werk jederzeit nochmal auf DVD / BluRay anschauen.

Während der Film also in Ordnung war, stellte die Wahl der Lokation übrigens eine größere Herausforderung dar. In Karlsruhe waren wir ja glückliche Stammgäste des ZKMs, welches nun einen würdigen Nachfolger finden sollte. Die Auswahl der lokalen Kinos fasste Dani knapp mit „Es gibt nichts schönes zusammen“, was natürlich wenig Hoffnung auf einen gelungenen Abend machte. Tatsächlich fiel unsere Wahl für den ersten Kinoabend in Frankfurt auf das CineStar Metropolis in Frankfurt.

Dieses war über die A5 nach nur 25 Minuten Fahrt erreicht, machte jedoch bereits von Außen nicht den besten Eindruck. Integriert in ein – sagen wir einfach nicht mehr ganz so frisches Einkaufszentrum – kommt weit weniger Cinemafeeling auf als im ZKM. Auch das Foyer ist vergleichsweise düster und lieblos .. das kennen wir leider anders. Der Kinosaal dagegen war angenehm großzügig gestaltet, so dass genug Beinfreiheit bliebt und man auch bei geringerer Körpergröße keine störenden Köpfe im Bild hat. Okay, selbiges war eh schwierig, da der Saal recht leer war 😉 Insgesamt blieb der Eindruck einer etwas hyperaktiven Klimaanlage und eines (abgesehen vom Film) wenig glamourösen Abends. Mal schauen was das Kinopolis Main-Taunus so kann.

Falls also jemand eine Kinoempfehlung für denn Großraum Frankfurt am Main hat, dann immer her damit 😉

Vorbereitungen zum Umzug

Während ich mich immer noch im Dauertest der Verbindung Karlsruhe <–> Frankfurt befinde und nebenbei ausserplanmäßig Roadshows bestreite, steht unser Umzug unmittelbar bevor.

Kurz zum Pendeln: Die dafür benötigte Zeit streut stark, die untere Schranke der Erhebung liegt bei 1:10h, die obere Schranke bei 2:30h. Das Mittel beträgt in etwa (leider) ca. 2:00h.

Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen: Wir haben unsere neue Wohnung übernommen. Gleich zu beginn erfuhren wir einige interessante Details, welche uns bisher verborgen blieben. So ist das Gebäude entgegen der ersten Aussagen des Verwalters nicht mit einem Gemeinschaftskabelanschluss versorgt sondern wir werden unser TV-Bild auch weiterhin via DVB-S beziehen .. toll. Das Ganze hat natürlich auch eine Kehrseite, da wir nun einen herkömmlichen DSL-Anschluss benötigen und maximal 16 Mbit/s erreichen werden. Erfreulicherweise gibt es über den Media Markt ja gerad eine nette Aktion in Zusammenarbeit mit Alice, so dass wir für den Abschluss des Vertrages auch noch (irgendwann) einen 150€ Gutschein erhalten werden .. warum nicht 🙂

Folgend ein paar Impressionen unserer neuen Behausung:

Blick vom Wohnzimmer auf das Arbeitszimmer und die (noch) fehlende Küche
Blick aus dem Arbeitszimmer auf den wildromantischen Hof
Blick ins Schlafzimmer und die angeschlossene Terasse
NTGL-Bad (NichtTagesLicht) auf der rechten Seite
Indoor-Bad auf der linken Seite
Terasse mit multiplen Zugängen und angeschlossenem Hauswirtschaftsraum

Soweit so gut .. was fällt an dieser Stelle auf? Unsere Wohnung befindet sich in einer Seitenstraße und verfügt sowohl über einen Blick auf angrenzende Fachwerkhäuser als auch ob eine angenehm ruhige Terasse. Dafür haben wir leider weder ein Tageslicht- noch ein Gästebad. Erfreulicherweise ist das gesamte Objekt sehr hell und in einem super Zustand. Momentan fehlt noch die Küche, welche vom Vermieter aber bereits geordert wurde und vermutlich in der ersten Juni Woche geliefert und montiert wird.

Insgesamt schwingt immer noch etwas Trauer über die Enttäuschung ob der eigentlich favorisierten Wohnung in Friedrichsdorf mit. Wenn gleich unsere neue Wohnung sicher ein schönes zu Hause sein wird, haben wir uns doch beide deutlich mehr in das andere Objekt verliebt. Nun gut .. man kann halt nicht immer gewinnen.

Da unser neues Domizil am Freitag mit Leben (bzw. Möbeln) gefüllt werden soll, laufen die Vorbereitungen für den Umzug auf Hochtouren. Dani hat die letzten Tage bereits eifrig gepackt und ich habe heut so gut es ging geholfen. Abschließend noch ein Blick auf die Reste unseres Wohnzimmers, dass bereits von einem stattlichen Kartonturm ausgefüllt wird.

Jenga für Fortgeschrittene

Android your life!

Ein Überschrift, als sei sie dem Sloganizer entsprungen – auch mal eine interessante Art einen Artikel zu eröffnen 😉

Einige würden an dieser Stelle vielleicht einen kurzen Erwartungsbericht über meine empirische Erhebung bezüglich der Fahrtzeit von Karlsruhe nach Weingarten zur Rush-Hour erwarten – aber da die Untersuchungen noch andauern und Zahlen doch eh so dröge sind, geht es heut ein spannenderes Thema.

Nein, auch nicht Autos .. wobei, das wäre auch mal wieder einen Bericht wert. Der folgt dann vielleicht wenn die Arbeit etwas weniger wird und das Formel 1 Rennen am Wochenende zu langweilig ist 😉

Ich bevorzuge es heute von meinem neusten technischen Spielzeug zu erzählen: Meinem Motorola Milestone.

Wie haben Droidy und ich zusammengefunden? Nun gut .. das iPhone 3GS musste auf Grund organisatorischer Veränderungen weichen und als Nachfolger wurde ich mit einem eigenartigen Samsung Omnia B7610 bedacht. Eigentlich gar nicht so alt der kleine Backstein aber in der Praxis leider völlig unbrauchbar. Der Browser? Eine Zumutung. Das gesamte Interface? Träger als ein iPhone Classic mit 100 Apps. Der Bedienkomfort? Nicht vorhanden!

Nein, im Ernst, das Ding war langsam ohne Ende und das gesamte Benutzerinterface einfach nur inkonsistent. Mal kommt man an jener Stelle eine Menüebene nach oben, mal an einer anderen. Nach drei Tagen überstieg mein Frustlevel den Enthusiasmus am neuen und es blieb nur noch ein positiver Fakt über: Die Akkulaufzeit war sehr befriedigend. Okay, könnte auch daran gelegen haben, dass man einfach keine Lust hatte mit dem Gerät zu arbeiten und sich die Betriebszeit daher mit großen Schritten der möglichen Standbyzeit annäherte.

Eine Alternative musste her! Das iPhone 3GS ist quasi schon so gut wie veraltet, von Windows Mobile basierten Geräten war ich geheilt und Nokia (N97) hat eine Browserdarstellung wie aus dem letzten Jahrtausend. Dann kam ich irgendwann auf den entscheidenden Gedanken: Ein auf Android basierendes Telefon muss her. Da ich unbedingt Android 2.0 / 2.1 wollte kamen für mich nur zwei Geräte in Frage: Das HTC Desire oder das Motorola Milestone. Letzteres hat eine Tastatur und ist günstiger – die Wahl fiel schnell.

Keine 12h Recherche später fand ich mein Wunschgerät. Es befand sich sogar genau auf der, zur Erhebung der mittleren Fahrtzeit, genutzten Laborstrecke in Darmstadt – also bei strömendem Regen ein fixer Abstecher in die hessische Metropole. Dort lief die Abholung sogar fast gut .. zwar ließ mich die GPS-Funktion des Samsungs im Stich (was mich wenig verwunderte), doch Dani half mir telefonisch und mit Google Maps das Ziel zu finden.

Nach einem 14h Tag kam ich dann abends zu Haus an und befreite Droidy aus seiner Hülle.

Erster Eindruck: Sehr nett .. nicht zu groß, nicht zu klein, nicht klapprig, sehr definierter Schiebemechanismus.

Lass mich dein iPhone sein!

Als iPhone verwöhnter Benutzer hat man natürlich hohe Ansprüche an Bedienbarkeit und Haptik. Ganz kurz gesprochen: Der Meilenstein erfüllt diese in fast allen Punkten. Okay, das Zoomen (Multitouch unterstützt das gute Stück natürlich) geht manchmal etwas hakelig von statten aber die hohe Auflösung und knackige Darstellung des Displays wissen dies absolut zu kompensieren.

Was vor allem im Vergleich zum Apple-Gerät auffällt, ist die Offenheit der Systems. Während ich das iPhone jailbreaken musste um so sinnvolle Erweiterungen wie SBSettings (kleine App um Bluetooth, WiFi etc. an- und abschalten zu können) installieren zu können, gibt es diese ganz nativ im Google Market. So gesellen sich zum Basisbetriebsumfang schnell sinnvolle Tools, die Standortbasiert das WLAN an- und abschalten, Nachts das Funkmodul vollständig abschalten und detailliert den Akkuverbrauch überwachen.

Erweiterung des Speicherplatzes durch SD Karten? Kein Problem! Wechseln von einer App in die andere mittels Multitasking? Kein Problem! Längere eMails schreiben? Kein Problem!

Schieb! Mich! Auf!

Natürlich könnte ich jetzt noch lang über die Texteingabe mittels Bildschirmtastatur im Vergleich zum iPhone, der Reichhaltigkeit des Appstores (bzw. Markets) und der Akkulaufzeit schreiben .. aber die Zeit drängt etwas.

An dieser Stelle gibt es also nur ein kurzes Fazit verbunden mit der Aussage: Mehr Details folgen bald! Insgesamt ist das Androidbasierte Milestone ein sehr cooles Gadget am Puls der Zeit. Es versprüht ein wenig den Charme eines iPhone Classic, als es noch keinen Appstore gab. Man hält etwas in der Hand, dass Teil einer technischen Bewegung ist, die enormes Potential hat. Sicherlich ahmt das Gerät das iPhone an vielen Stellen nach – manchmal besser, manchmal schlechter .. aber es hat durchaus Punkte, an denen es dem Produkt aus dem Hause Apple überlegen ist.

Mal schauen wie es so mit dem iPhone der vierten Generation weitergeht 😉

Unterzeichnung unseres neuen Mietvertrags

Heut war es dann endlich soweit, unsere wohnungstechnische Zukunft sollte schriftlich fixiert werden. Dem voraus ging eine kleine Katastrophe mit unserer eigentlichen Wunschimmobilie.

An dem Tag, an dem uns der Mietvertrag in Form einer PDF-Datei erreichen sollte, traf nämlich nur eine enttäuschende eMail des Maklers ein. Trotz mündlicher Zusage und allen Sicherheiten, haben sich die Vermieter nach unerheblichen sechs Tagen dazu entschieden einer anderen Interessentenpartei aus ihrem privaten Umfeld den Vorzug zu geben.

Ziemlich blöd, wenn man dann rund vier Wochen vor dem geplanten Auszugstermin vor der Option: Alternative oder Brücke steht. Glücklicherweise stand unsere gedankliche „Nummer zwei“  immer noch zur Verfügung, so dass wir hier schnellstmöglich alles in die Wege leiteten. Um eine längere Geschichte kurz zu fassen: Die neue Wohnung ist nur 1km vom eigentlichen Wunschobjekt entfernt, statt zwei Tiefgaragenstellplätzen gibt es eine Doppelgarage, statt eigenem Garten überall Fußbodenheizung. Der Deal hat also ein paar Vor- und Nachteile, ist im Endeffekt aber für den Moment auch sehr annehmbar.

Also ging es heut (mal wieder) nach Frankfurt, genauer gesagt ins wunderschöne Bad Homburg zum Meet & Greet mit den zukünftigen Vermietern. Nach einem nettem Plausch beim Makler gingen wir mit einem breiten Grinsen und der Sicherheit einer festen Unterkunft rund eine Stunde später wieder hinaus in den Nieselregen und freuten uns ob der gemeisterten Herausforderung.

Bedingt durch den Feiertag (und das Wetter) war in Bad Homburg natürlich gar nichts los und so entschlossen wir uns dazu unsere Planung in die Tat umzusetzen und ein wenig Geocachen zu gehen. Wie schon in Stuttgart und Bruchsal erkundeten wir die Stadt mit Hilfe eines Kennenlernen Caches und ließen dabei auch eine Begehung des Kurparks nicht aus. Insgesamt ist Bad Homburg denke ich eine der schönsten Städte die ich kenne und man kann sich dort wirklich wohlfühlen. Nett waren auch die wiederaufkommenden Erinnerungen an die sozialpädagogischen Seminare, die ich in meiner beruflichen Vergangenheit hier durchlaufen durfte.

Da ich momentan in einer Phase der technischen Neuausrüstung bin, gibt’s diesmal nur ein paar fotografische Eindrücke meines Nokia E65 (sorry für die Qualität):

Der Frühling ist in vollem Gange..
Nette Sichtachse auf das Kaiser-Wilhelms-Bad
Impressionen aus dem Kurpark

Nach rund 8km und vielen Eindrücken, entschlossen wir uns dann den Heimweg anzutreten. Dieser war für mich sehr ruhig (Feiertagsbedingt äußerst wenig Verkehr) und für Dani sehr schläfrig 😉

Zu Hause angekommen, machten wir uns dann daran den Grundrissplan unseres neuen Domizils von der Papierform in ein elektronisch verwertbares Dokument zu bekommen. Dabei haben wir diesmal mehr Wert als das letzte mal auf die Maßstabsgetreue gelegt und ich musste durfte mich abermals mit Visio 2010 Beta vergnügen 😉

Herausgekommen ist ein erstaunlich genaues Dokument, welches wir auf Basis unseres bisherigen Wohnungsplanes sehr gut nutzen können, um die Kompatibilität der Möbel sicher zu stellen 😉

95m² noch jungfräulicher Wohnraum
Der virtuelle Umzug von Weingarten nach Friedrichsdorf

Ab jetzt können wir uns also mit der weiteren Umzugsplanung beschäftigen – also LKW reservieren, Internet bestellen etc. 😉