Taunusexploration Part 2

Rund einen Monat nach unserer anstrengenden aber schönen Wanderung durch den Taunus, zog es uns gestern erneut ins Gebirge. Im Rahmen unseres 675sten Geocaches beschlossen wir  erneut unsere Füße im Auftrag der Schatzsuche zu quälen und dabei natürlich auch die „neue Heimat“ etwas besser kennen zu lernen.

Bei allerschönstem Herbstwetter (kaum windig, 20°C, geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit) begaben wir uns also erneut zum Parkplatz Hohemark (in Oberursel), beluden den Sherpa und machten uns mit großen Schritten auf in Richtung Taunus.

Sherpa Micha - Auf den ersten Metern noch ziemlich fit

Unsere Runde sollte uns diesmal weniger zu den touristischen Highlights (wie dem großen und kleinen Feldberg) sondern eher zu den verborgenen Schätzen des Taunus‘ führen. Leider stellte sich heraus, dass selbige nicht ganz so beeindruckend sind und vor allem die Wege waren doch weit weniger abwechslungsreich als das letzte mal.

So kam es bei Kilometer 9, 14 und 21 doch zu starken Motivationsschwierigkeiten und der innere Kampf: „Bushaltestelle gegen Weiterlaufen“ musste das ein oder andere mal ausgefochten werden. Doch mutig wie wir sind bezwangen wir diesmal die insgesamt 27km lange Runde.

Dabei wurden wir u.a. mit tollen Impressionen an der Saalburg belohnt, welche für sich allein schon recht sehenswert ist (aber auch gut mit dem Auto erreicht werden kann):

Kurz vor der Saalburg - Die Jupitersäule
Kilometer 8: Dani ist noch völlig fit

Weiter ging es dann auf einsamen Pfaden und quer durch die Wälder zum Herzberg, wo wir uns die erste längere Pause und ein Eis gönnten. Überraschend übrigens wie gut diese von Meridian empfohlene aber doch ziemlich im Nirgendwo befindliche Gaststätte besucht ist. Gleichzeitig markierte diese Rast übrigens den Gipfel unserer zweiten Taunustour..fortan ging es nur noch „ebenerdig“ bzw talwärts weiter.

Am Herzberg (nach 11km) traten bereits leichte Ermüdungserscheinungen auf

Nachdem wir am Herzberg die Motivation wieder auf einen Gipfelpunkt getrieben hatten, folgte ein eher langweiliger Part der Reise. Schritt um Schritt trugen uns unsere immer müder werdenden Füße vorwärts und vorbei am Sandplacken und Fuchstanz ging es zur Weißen Mauer, wie sich dem Auge endlich mal wieder ein beeindruckender Anblick bot:

Die Weiße Mauer und im Hintergrund der Herzberg (den wir ca 8km zuvor besucht hatten)
Stolze Bergsteigerin vor toller Kulisse

An der Weißen Mauer angekommen, lag der anstrengenste Part der Wanderung übrigens hinter uns. Nach leichten organisatorischen Diskussionen ob des besten Weges zur nächsten Station mussten uns unsere Füße jetzt nur ca. 8km in Richtung Tal tragen – was sich als gar nicht so leicht herausstellte. Offensichtlich hatte ich die falschen Socken gewählt, denn irgendwann schmerzte jeder Schritt und auch ein Blasenpflaster aus Danis „kompakter“ Hausapotheke vermochte keine Linderung herbeizuführen.

Letzte Rettung am Wegesrand? Lieber nicht...

Nach rund 5h reiner Laufzeit erreichten wir das Ziel unserer Wanderung: Den gesuchten Geocache. Glücklick und recht stolz verewigten wir uns standesgemäß im sogenannten Logbuch.

Kompakter Beweis im Gipfelbuch

Nachdem unsere Tour um 10:15 Uhr begann erreichten wir den Parkplatz übrigens erneut um 17:40 Uhr. Die reine Laufzeit betrug knapp unter sechs Stunden – das Beobachten der Natur und das Lösen der verschiedenen Aufgaben im Rahmen des Caches haben also ebenso wie die Pausen ein wenig ihren Tribut gefordert.

Folgend noch der elektronische Beweis unserer Taten. Jedem Nachahmer sei gesagt: Die Füße brannten uns danach wirklich höllisch – Spaß gemacht hat es trotzdem und besonders angetan waren wir von der ausgesprochenen Freundlichkeit der uns immer wieder entgegenkommenden Wanderer und Mountainbikefahrer.

Verlauf der Wanderung[gpxelevation=show;gpxspeedchart=hide]

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