Erste Erfahrungen mit der ESXi Whitebox

Rund zwei Wochen nach dem Zusammenbau des ESXi-Systems, kann ich nun endlich erste Erfahrungen aus dem praktischen Betrieb berichten.

Im Prinzip gibt es keine wirklich spannenden Erkenntnisse, ausser:

  1. Die Festplatte (momentan nur eine, 7200 RPM, 16 MB Cache) ist kein BottleNeck – bei den von mir bisher virtualisierten Testszenarien ist die I/O-Leistung noch durchaus ausreichend
  2. 4 GB RAM sind definitiv zu wenig um zwei XenApp 6 Server, einen Domain Controller (keine Core Installation), und einen SQL 2008 R2 Server (jeweils unter Windows Server 2008 R2) zu betreiben

Wie bereits im ursprünglichen Artikel berichtet, läuft das System jetzt tatsächlich mit 8 GB RAM und bietet genügend Reserven. Die Idee es einfach mal mit 4 GB zu versuchen war ja ganz ehrenhaft aber in der Praxis nicht wirklich praktikabel. Sobald der Host mit dem Swappen begonnen hat, war (erwartungsgemäß) alles vorbei und die virtuellen Maschinen haben teilweise >1 Minute Reaktionszeit aufgewiesen.

3 Server und eine laufende Windows 7 Installation - alles im grünen Bereich

Während ich mit der Hardware zufrieden bin, kommen mir bezüglich der Software so langsam Zweifel. ESXi performt sicher sehr gut, ist äußerst kompakt mit das vSphere-Client ist ein nettes Tool .. doch die Verwaltungsmöglichkeiten sind beschränkt. Insbesondere mit Hinblick auf die Möglichkeit Maschinen zu clonen, Templates anzulegen etc. schiele ich derzeit doch etwas neidisch Richtung XenServer und dem zugehörigen XenCenter .. vielleicht steht demnächst doch mal ein Umstieg an.

Trotz Netzteil ohne Kabelmanagement ist ein freier Luftstrom gewährleistet
Der Kleine mal ganz groß

Demnächst werden sich hier dann hoffentlich die ersten Videotutorials basierend auf meiner virtuellen Spielwiese finden.

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