Pimp my Wohnzimmer – Samsung UE46C9090 Unboxing

Es gibt Gelegenheiten im Leben, die darf man sich nicht entgehen lassen. Ein Beispiel für eine derartige Begebenheit bestand für uns in der Möglichkeit unseren Fernseher zu sensationellen Konditionen „upzugraden“ .. und zwar auf einen Samsung C9090. Die Diagonale blieb zwar gleich aber bei einem weniger als 8mm dünnen Gehäuse, einem Finish aus gebürstetem Edelstahl und einer Touchscreen-Fernbedienung, die das TV-Bild quasi mitnehmbar macht, hatte die Vernunft keine Chance gegen das Herz.

Vorher
Nachher

Neben diesem reinen Vorher / Nachher Vergleich, sollen natürlich schon noch ein paar Detailaufnahmen folgen. So erreichte uns der C9090 langweilig und jeder andere Flachbildschirm auch verpackt und klassischem braun (was auch sonst):

Eine lange Reise hatte er hinter sich .. den längsten Weg natürlich etwas schneller 😉

Anschließend begann das Unboxing und die Begutachtung der reichlichen Beigaben:

Noch verhüllt..
und in voller Pracht
Reichhaltige Beigaben gab's natürlich auch

Nachdem wir uns mit dem Lieferumfang vertraut gemacht hatten, ging es natürlich gleich an das Aufbauen und Anschließen. Auf Grund der flachen Bauform (alle Anschlüsse befinden sich im Fuß) kommen dazu verschiedene Kabelpritschen zum Einsatz, welche man besser nicht verlieren sollte. Nach einigen Momenten war alles verkabelt und die Frage kam auf, wie das Gerät denn überhaupt anzuschalten sei. Also fix die RMC30 ausgepackt, den WLAN Stick mit dem TV verbunden und auf die Ersteinrichtung gewartet. Selbige geht übrigens etwas besser, wenn man das Gerät über die mechanisch ausfahrbare (und automatisch auch wieder einfahrende) Sensorleiste einschaltet 😉

Drüberstreichen, Warten, Drücken
Touchscreen Fernbedienung bei der Initialisierung

Tya .. danach kann es dann mit Ersteinrichtung und Konfiguration auch schon los gehen. An diesem Punkt sei gesagt, dass die teure und edel anmutende RCM30 doch teilweise ein ziemlicher K(r)ampf ist. Zwar sieht sie sehr gut aus und auch die Spiegelung des TV Bildes auf der Fernbedienung funktioniert bei uns leicht zeit versetzt und in einem Abstand von bis zu ca. 9m stabil, aber die Bedienung ist einfach anstrengend. Mangels taktilen Feedbacks verliert man immer wieder das Gefühl auf welcher Richtungstaste der Daumen denn nun weilt und kommt viel zu oft in einen Zustand der Verwirrung, der erneutes „Draufschauen“ erfordert. Mit unserer Harmony One 900 funktioniert jedenfalls das Handling der Menüs um Welten besser. Eine sehr schöne Alternative besteht in der Verwendung der iPhone App, welche kostenlos ist und bis auf die Spiegelung des Fernsehbilds nahezu alle Möglichkeiten der Samsung Touchscreen Fernbedienung unterstützt.

Die Bildqualität ist übrigens im Vergleich zu unserem bisherigen Gerät beim normalen Fernsehbetrieb nahezu identisch. Versorgt man den C9090 natürlich mit HD-Material geht einem an der ein oder andere Stelle schon das Herz ein wenig auf.

In den nächsten Tagen steht dann eine gewisse Gewöhnung an die neuen Möglichkeiten und ein intensiverer Test an .. schauen wir mal 🙂

Folgend noch ein paar (beeindruckende) Detailaufnahmen:

Auch von hinten sehr schön anzusehen
Jaja .. ein wenig wie das Werbefoto .. aber es ist einfach zu verlockend
Äußerst hochwertige Verarbeitung

Always online – Ein Rückblick..

Was waren das noch für Zeiten, als sich anno 1997 das Internet lautstark mit Piepsen und Röcheln, Fauchen und Knirschen sowie lustigem Glucksen das Weg in mein Zimmer gebahnt hat. „US Robotics“ stand stolz auf dem kleinen Plastikkistchen, das mit bahnbrechenden 56 kbit/s das digitale Tor zur Welt öffnete – und ich war glücklich.

Es war die Ära der Analogmodems, die Zeit vor der digitalen Lücke, als die Gebührenzähler dieser Welt noch schneller rotierten als die Bits und Bytes ihren Weg durch das damals noch so wilde (und irgendwie auch viel friedlichere) Internet in die vergleichweise wenigen Computer der heimischen Endanwender fanden. Damals – man mag es kaum glauben – startete der Internettag auf der Suche nach Informationen noch bei altavista.com, Tripod bot kostenlose Homepages (natürlich mit Bannerwerbung!) feil und ICQ Nummern waren noch sechsstellig. In dieser Phase gab es sogar noch eine gewisse Chance Mailadressen bei GMX in der Wunschbenennung zu bekommen .. ganz ohne „schmückende“ Zusätze für den Ort, das Geburtsdatum oder den Vornamen des Lieblingshaustieres.

Natürlich war nicht alles zu dieser Zeit schlechter als heut. Die in der Gegenwart allgegenwärtige Banner- und PopUp Werbung erschien viel seltener (obwohl ich auch damals bereits Bekanntschaft mit dem Webwasher gemacht habe), Spam war quasi nicht existent und auch Viren, Trojaner und Rootkits warteten nicht an jeder Ecke.

Die eingangs erwähnte digitale Lücke – also die entstehende Bevor- bzw. Benachteiligung durch die stark schwankende Versorgung mit Breitbandinternet in städtischen und ländlichen Gebieten – bestand maximal in der Verfügbarkeit von ISDN .. jener glorreichen digitalen Übertragungstechnik die die Datenautobahn auf 64 Kbit/s aufbohrte und bei Bedarf sogar eine zweite Spur dazu zementieren konnte (gegen doppeltes Entgelt versteht sich .. man stelle sich nur mal vor, mit der heutigen Autobahnmaut wäre es genauso..).

Es war auch eine Zeit, in der man ab und an mal seine Mails gecheckt hat .. immer in der Hoffnung, das kleine digitale Netzwerk würde sich erweitern. Wartete man besonders neugierig, wählte man sich ein und hoffte, der Mailclient würde seine Arbeit verrichtet haben, bevor die nächste Gebühreneinheit beginnen würde. Freudig informierte einen das unerlässliche Tool zur Überwachung der kostbaren Onlinezeit, dass die (oft nicht vorhandenen Mails) in 57 Sekunden abgerufen werden konnten – SIEG! Leider vermochte das genannte Tool nicht immer die Neugier des Anwenders, des angehenden Netzbewohners, zu bändigen und noch so furchteinflößende Statistiken mit exponentiell steigenden Balken für die Onlinezeit pro Tag wurden konsequent ignoriert. So konnte es zu dieser Zeit durchaus vorkommen, dass die digitale Neugier am Monatsende von der Telekom teuer in Rechnung gestellt wurde und es sich bei dem permanent besetzten Telefon doch nicht um einen technischen Defekt handelte. In meiner persönlichen digitalen Vergangenheit kam es leider das ein ums andere mal zu einem derartigen Schicksalsschlag .. und ich bin meinen Eltern heute noch dafür dankbar, dass ich nicht in ein Offline-Internat gesteckt oder permanent von der neuen spannenden Welt getrennt wurde (das muss einfach auch mal gesagt werden!).

Mit diesen Impressionen vor Augen und im Hinterkopf lächle ich das vor mir liegende iPhone an. Meine Mails rufe ich nicht periodisch ab, sondern werde per „Push-Notification“ quasi augenblicklich über neu eintreffende Nachrichten informiert. Dabei streiten sich Maildienst und Facebook-Applikation noch darum wer mich als erster über Neuigkeiten aus meinem digitalen Bekanntenkreises informieren darf und neben dem Standort meiner Freunde (Google Latitude sei Dank) weiss ich sogar wie es ihnen geht. Kein trauriger Blick mehr auf die schlichte Meldung „Keine neuen Nachrichten“. Mein Tag beginnt mit den News des Tages (spiegel.de, iphone-ticker.de, mydealz.de), wird begleitet von eintreffenden Mails (geschäftlich und privat) sowie diversen Neuigkeiten aus Facebook und endet mit ein paar interessanten Beiträgen im Porsche Friends Forum oder bei den elferfreunden.

Das Rauschen und Zischen ist einer permanenten Verbindung gewichen, gebündelt und aufbereitet von einem einzelnen Gerät, dass nicht viel kleiner ist als mein erstes Analogmodem. Bemerkenswerterweise lässt es sich sogar als genau dieses verwenden: als Modem. Kabellos oder nach einem kurzen Klick bringt es auch meinen Laptop online – nahezu überall wo ich auf das Internet angewiesen bin. Das einzige was dabei heutzutage frustrierend ist, ist die Übertragungsgeschwindigkeit. Es nervt einfach, wenn der Treiber für den Drucker (dank zugehöriger Softwaresuite mehrere Megabyte groß) in „nur“ 3 – 5x ISDN Geschwindigkeit herein rauscht, weil das Netz gerade mal wieder kein „3G“ hergibt.

Und wenn wir schon bei der Lobpreisung der modernen Smartphones sind: Sie haben auch ein weiteres großes Problem meiner Kindheit gelöst – die Orientierungslosigkeit. Mittels assisted GPS, Google Maps, ggf. Google Street View oder Navigon in der Telekom Edition finde ich meinen Weg .. immer und wohin ich will. Dank Klicktel zum nächsten Bankautomaten genauso wie zu McDonalds. Danke, Apple. Danke für das Gerät das, auch wenn es nicht perfekt war und nicht perfekt ist, den Markt für intelligente Geräte unglaublich beschleunigt und Datentarife mit permanent geöffnetem Tor zur Welt bezahlbar gemacht hat.

Nur eines vermisse ich in der digitalen Neuzeit schon ein wenig: Die Spannung während des Zischens und Knarrens, ob der Mailclient gleich die freudige Botschaft einer neu eingetroffenen Nachricht verkünden wird.

Wochenendausklang auf dem Feldberg

Nach einem tollen Wochenende und einem anstrengden Sonntag Morgen schauten wir während und nach der nachmittägliche Mahlzeit die wirklich empfehlenswerte Dokumentation (bzw. den Kurzfilm .. welches Genre das nun auch immer genau sein mag) 100 Porsches and Me.

Gefesselt von tollen Eindrücken, einer stimmigen musikalischen Untermalung (einfach mal reinhören auf der Website) und aufgeladen von der Faszination Porsche griffen wir kurzentschlossen zum Schlüssel und fuhren vollkommen planlos Richtung Horizont. Nach einigen Kilometern in wunderschöner Abendsonne entschlossen wir uns spontan zu einem Trip auf den Feldberg. Obgleich wir zwischendurch zweifelten, ob uns dort oben nur dichte Wolken erwarten würden und die Temperatur schrittweise von 8.0°C auf 3.0°C fiel, wurden wir oben angekommen mit phänomenalen Eindrücken begrüßt:

Sonnenuntergang auf 881m

Erstaunlich viele Menschen hatten den kurvigen Weg nach oben angetreten um eine derart tolle Atmosphäre zu genießen…

Sonne und Nebel .. eine tolle Kombination

Zum Glück war im Wendehammer so wenig los, dass wir dort gemeinsam mit ein paar anderen Fahrzeugen parken und ein paar Fotos von Schnappi schießen konnten:

Zwei Kotflügel, viel Emotionen..
Etwas flacher aber dafür mit gut erkennbar verunreinigten Felgen..
Auch von der Seite toll..

Natürlich gibt es auch ein paar Eindrücke mit weniger Sonne und mehr Nebel 😉

Schwarzer Schnappi im grauen Nebel

Ahya .. ich war auch dort..

Glücklicher Cayman-Fahrer bei kalten 3.0°C

Kurz bevor wir den Rückweg angetreten haben, mussten wir dann noch fix erkennen: Es gibt immer einen noch größeren Fisch 😉

SLS .. ein absolut stilvoller Auftritt

Insgesamt waren wir etwas über eine Stunde unterwegs, haben ca. 65km zurückgelegt, dabei 10.5l/100km durchschnittlich verbraucht und einen wirklich schönen Nachmittag gehabt .. so muss das sein 🙂

Jahreswechsel 2010/2011 in Hamburg: Tag 3

Der dritte Tag unseres Urlaubs in Hamburg und gleichzeitig der letzte Tag des Jahres 2010 begann erneut mit einem sehr leisen Frühstück. Diesmal waren wir jedoch nur zu zweit im Raum und offensichtlich die ersten, was zu einer direkten Verbesserung der Brötchen-Versorgung führte.

Noch so früh am Tag .. und doch schon so fit!

Natürlich waren wir nicht ohne Grund so früh dran, sondern hat eine recht zeitige Führung im Miniatur Wunderland gebucht. Als wir kurz diskutierten, ob 09:45 Uhr zu früh sei, hatten wir nämlich die Aussage „Bitte spätestens 45 Minuten vor der Führung eintreffen!“ dezent überlesen. Natürlich hatte eine derart ambitionierte Zeitplanung auch Vorteile, denn so kamen wir in den Genuss das Wunderland nur mit sehr wenigen Besuchern teilen zu müssen.

Viel Raum, wenig Menschen - so soll das sein

Wie schon am Tag zuvor erreichten wir die Hafencity nach einer kurzen Busfahrt und betraten das Miniatur Wunderland wenige Augenblicke bevor die Uhr neun schlug. Entgegen dem letzten Besuch in dieser wirklich immens beeindruckenden Ausstellung bzw. Modellbauanlage, gab es jedoch keine langen Schlangen an den Kassen. Der „Wir haben eine Führung gebucht und dürfen an allen vorbei laufen“-Bonus verpuffte also und wir reihten uns brav in die (kleine) Menge wartender Interessenten ein. Einige Minuten später waren wir dann auch schon drin und versuchten noch vor Beginn der „Hinter den Kulissen“-Führung so viele Eindrücke wie möglich einzufangen. So trugen uns unsere Füße schnell durch die Schweiz, vorbei an der Baustelle des Flughafens nach oben in das schöne Städtchen Knuffingen. Problem konnte man an jeder Stelle der Anlage an die Absperrungen treten, keine Kinder schoben sich durch das Bild, niemand schrie .. einfach herrlich.

Diese Idylle endete, als wir nach 45 Minuten mit fachkundiger Begleitung in die Tiefen hinter und unter der Anlage abtauchen durften. Gemeinsam mit zwei anderen Besuchern und einem freundlichen Mitarbeiter erkundeten wir das bis in den letzten Winkel extrem detailreiche Modellbauwunderland und hörten vieles, was wir vor zwei Jahren bereit erfuhren, aber auch einige neue Details. Immer wieder auf’s neue begeistern die vielen selbstfahrenden Züge und Autos, faszinieren die aus teilweise mehreren zehntausend Teilen bestehenden Szenerien. Sehr schön ist auch der Tages- und Nachtwechsel, der besonders in Las Vegas zu äußerst einprägsamen Bildern führt. Einiges hat sich in den letzten zwei Jahren auch nicht geändert .. zum Beispiel das die Schiffe immer noch von glücklichen Schülern / Studenten von Hand über das Wasser navigiert werden. Zusammenfassend kann man einfach nur sagen, dass man an jeder Stelle des Wunderlands mehrere Minuten lang stehen bleiben kann und in dieser Zeit ständig neue Details entdeckt.

Rudolph war auch da..
Kurztrip nach Las Vegas

Nach rund 4h und zwischendurch einer kleinen Stärkung im recht günstigen Wunderandeigenen Restaurant traten wir hinaus aus dem Speicher und hinein in die Wintersonne. Bei tollsten Witterungsbedingen entschlossen wir uns zu einem kleinen Spaziergang durch die Hafencity, welcher anschließend entlang der (wenig geräumten) Uferpromenade zu den Landungsbrücken.

Impressionen aus der Hafencity
Blick auf die viel diskutierte Elbphilharmonie

Das Bild der vielen kleinen und größeren Schiffe, welche sich in der gleißenden Mittagssonne ihren Weg durch die Eisschollen bahnen, war dabei übrigens äußerst sehenswert.

Frachter auf der eisigen Elbe

Nachdem an den Landungsbrücken alle Details für die für morgen geplante Stadtrundfahrt geklärt wurden, wollten wir noch etwas Shoppen gehen. Shoppen am 31.12. um 15:00 Uhr? Genau .. eine ganz tolle Idee. Leider haben wir im REWE um 15 Minuten dann auch die letzte Chance verpasst an ein Getränk zum Anstoßen zu kommen (ausgenommen natürliche diverse Tankstellenshops). Leider frustriert aber auch schon ziemlich erschöpft begaben wir uns für eine schöpferische Pause zurück in das (wie immer) sehr kühle Hotel.

Impressionen vom Spaziergang nach Haus
Zugefrorene Alster

Nach einer dort verbrachten Kunstpause ging es dann los Richtung Abendprogramm .. der Jahreswechsel stand schließlich vor der Tür. Da es gar nicht so einfach war gegen 18:00 Uhr am letzten Tag des Jahres einen offenen Starbucks zu finden und auch verschiedene McDonalds Filialen bereits geschlossen hatten, fanden wir uns schließlich im McDonalds am Hauptbahnhof wieder. Dort gab es überraschenderweise keinerlei Keramikgeschirr mehr und auch das Besteck wurde nur noch in der Plastik Variante ausgehändigt – „Aus Sicherheitsgründen“. Spätestens als ein pöbelnder Obdachloser seine Bierflasche mitten im Fastfoodrestaurant trank und dabei laut rumschrie, wusste ich dann auch warum. Natürlich ist die „Wandelhalle“ sehr gut organisiert und so benötigte es auch nur drei Beschwerden und mehr als 15 Minuten Wartezeit bis helfendes Security-Personal den Ort des Geschehens erreichten .. so stell ich mir einen angenehmen McCafé-Besuch vor..

Silvesterversion von McCafe - stilvoll

So gestärkt ging es dann zum letzten kulturellen Highlight des Jahres 2010: Unserem Besuch beim nach Hamburg zurückgekehrten Musical „Cats“. Da ich Cats das letzte mal vor *grübel* 14 Jahren (ebenfalls in Hamburg, damals aber noch auf der „richtigen“ Bühne) gesehen hab, waren die Erwartungen natürlich naturgemäß hoch. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass es gar nicht so einfach war mit drei Wochen vernünftige Vorstellung für die 20:00 Uhr Vorstellung am31.12. zu bekommen. Nichtsdestotrotz legten wir die letzten Meter auf dem Weg zum großen Katzenzelt mit schnellen und vorsichtigen Schritten zurück und versuchten dabei den idealen Weg durch den matschigen Vorplatz zu finden. Drinnen angekommen fiel zunächst die sehr angenehme Temperatur und die tolle Atmosphäre auf.

Mooooondlicht...Schau hinauf in das Moooooondlicht...

Schnell vergingen die letzten Minuten vor der Vorstellung und Augenblicke später blinzelten uns die ersten grünen Augen aus der simulierten Dunkelheit an. Wenn gleich der Zuschauerraum doch deutlich kleiner als bei der „stationären“ Vorstellung war und die Bühne (gefühlt) etwas minimalistischer, hat Cats doch nichts von seiner Faszination und seinem Charme eingebüßt. Die rund 2:45h vergingen wie im Flug und werden uns sicherlich lang im Gedächtnis bleiben. Im Gegensatz zu unserem Besuch bei „König der Löwen“ war Cats sicherlich ein voller Erfolg und der Besuch kann nur ganz unbedingt weiterempfohlen werden.

Bereits während des letzten Drittels von Cats wurde das Knallen der Böller im Hintergrund zunehmend lauter, was nur einen Schluss zulassen konnte: Der Jahreswechsel rückt näher.

Nachdem die Vorstellung leider viel zu schnell beendet war, strömten wir gemeinsam mit den Massen anderer Musicalbesucher erneut gen U-Bahn Station. Selbige wurde bereits – wie die meisten anderen Stationen in Hamburg kurz vor Mitternacht auch – von ziemlich viel Security Personal bevölkert. Zügig ging es mit der Bahn Richtung Jungfernstieg und dort angekommen begannen wir mit der Suche nach einer idealen Position um möglichst böllerfrei das neue Jahr begrüßen zu können. Während wir also die Alster entlang wanderten, stieg die Frequenz der Raketen und Knaller stetig an und gegen 23:40 Uhr dachten wir endlich einen friedlichen Ort gefunden zu haben. Im Schutz einer guten alten deutschen Eiche und in unmittelbarerer Nähe hofften wir Sicherheit und den Blick auf die Alster kombinieren zu können. Das klappte auch recht gut .. bis wenige Minuten vor Mitternacht Horden kopftuchtragender Mitbürger mit Warnblinker mitten auf der Straße hielten und fortan Raketen aus der Hand, im Schnee (also am Boden) oder einfach im horizontalen Flugbetrieb durch Ansammlungen anderer Menschen schossen – das haben wir uns irgendwie anders vorgestellt.

Die letzten Minuten vor dem Jahreswechsel waren .. kalt

Der Wechsel von 2010 auf 2011 fand quasi unmerklich statt, die Frequenz des Feuerwerks blieb konstant und nur der Blick auf die Uhr des iPhones versicherte uns: That’s it!

Vorsichtig bahnten wir uns anschließend den Weg zurück gen Hotel. Quer durch Kriegsschauplatz-ähnliche Szenen, zwischen Böllern, Raketen und restlos betrunkenen Menschen entlang. Einziger Vorteil im Vergleich zum letzten Jahreswechsel in Hamburg: Wir mussten diesmal nicht mit der Bahn fahren, was uns das Flüchtlingstransport-Feeling ersparte.

Ein Parkplatz? Nein, eine Kreuzung!

Ein schönes 2010 ging in dieser Nacht zu ende .. nur vielleicht nicht unbedingt auf die angenehmste Art und Weise.

Folgend noch ein paar Impressionen aus dem MiWuLa:

Jahreswechsel 2010/11 in Hamburg: Tag 2

Nach einer wirklich sehr kalten Nacht war ich froh, als der Wecker um 08:30 Uhr endlich das Zeichen zum Start in den Tag gab. Leicht bibbernd schlich ich ins Bad, wo „kalt“ durch die Bodenfliesen netterweise neu definiert wurde. Während ich mich also zwischenzeitlich fragte, ob ich den nächsten Tagen überhaupt nochmal Wohlfühltemperaturen spüren werde, begaben wir uns in den Frühstücksraum unseres Familienhotels (nur acht Zimmer).

Selbiger war – wie das Haus auch – im viktorianischen Stil gehalten, was für das Geschirr ebenso zu traf wie für die anderen Gäste. Auf engstem Raum und bei nahezu vollständiger Stille ergatterte ich die letzten zwei hellen Mini-Brötchen und wachte bei einem kalten Glas Orangensaft so langsam auf. Auf dem Weg vom Hotel zum Bus diskutierten wir dann kurz angeregt das fragwürdige Preis/Leistungsverhältnis unserer Unterbringung, was durch die Ankunft des Beförderungsmittels je unterbrochen wurde.

Den Fahrer desselben stürzten wir dann offensichtlich in die erste große Herausforderung seines Tages: Wir wollten eine Hamburg Gruppenkarte für zwei Personen für drei Tage erwerben (vergünstiger Eintritt in diverse Sehenswürdigkeiten und volle Bewegungsfreiheit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln). Nach wildem Tippen auf der Kasse und fragendem Blättern im Routenplan kam er sogar zu dem von uns erwarteten Preis. Leider dauerte das alles so lange, dass er die Fahrscheine der beiden Gäste die nach uns kamen während der Fahrt gelöst werden mussten. Der Bus steuerte also durch die Stadt, der Blinkerte blinkte dazu spaßig in alle möglichen Richtungen und der Fahrer tippte auf der Kasse rum. Wenn gleich ich von soviel Multitasking begeistert war, ist Vertrauenswürdigkeit definitiv anders.

Dank der Hamburg App für das iPhone mit eingebauter Verknüpfung auf die HVV-Fahrplanauskunft gestaltete sich das Fortkommen in Hamburg dieses Jahr übrigens deutlich besser als vor zwei Jahren. Standort: Startort (GPS Ortung sei Dank), dann noch schnell den Zielort eingegeben und schon wird man auf schnellstem Wege komfortabel an das Ziel gebracht. Wie konnte die Menschheit früher nur ohne derart innovative Techniken überleben .. ich konnte es jedenfalls nicht 😉

Glückliche Reisende in der Hamburger Winterlandschaft
Winter in der Hafencity

Mit Hilfe der modernen Technik erreichten wir also innerhalb weniger Minuten den Hafencity und betraten nach einem kurzen Fußweg das erste Ziel des Tages: Das Prototyp Fahrzeugmuseum. Motto: Personen. Kraft. Wagen – also genau das richtige für Autofans 🙂 Fotos der Ausstellung gibt es an dieser Stelle leider nicht, da wir auf die Mitführung der Spiegelreflex verzichtet haben und uns daher gegen den zusätzlichen Erwerb der Fotoberechtigung entschlossen haben.

Imposantes Auftreten für eine beeindruckende Ausstellung

Das Prototyp ist in jedem Fall eine sehr sehenswerte und hochwertig aufbereitete Attraktion für Menschen mit dem Faible Auto. Sehr viele, sehr greifbare Exponate und eine sehr spezielle Atmossphäre zeichnen dieses Museum aus. Etwas interaktiver wurde es im Porsche 356 Speedster Fahrsimlulator, welcher zwar leider keine Forcefeedbackeffekte aber dafür einen tollen Sound bereithielt. Mit sehr großem Lenkradspiel aber in tollen Schalensitzen genossen wir etwas Rennstreckenflair .. um kurze Zeit danach die Sonderausstellung zum Thema Formel 1 näher unter die Lupe zu nehmen.

Spannendes Design übrigens auch am Eingang

Nach rund 2h und mit vielen neuen Impressionen begaben wir uns wenige Meter entfernte Internationale Maritime Museum – zum insgesamt dritten Mal 😉 Gleich zu Beginn gab es eine stärkende Mahlzeit (Eine Folienkartoffel für Dani und ein Stück Apfelkuchen für mich) um danach den Rundgang durch die absolut faszinierende und fast schon unwirklich große Ausstellung zu beginnen.

Winterlicher Impressionen vor der Tür des maritimen Museums
Die erinnert uns doch an irgendwas..

Wir beschlossen jedoch das Feld diesmal von hinten aufzurollen, da mit wir auch die oberen Stockwerke mal mit der angemessenen Aufmerksamkeit zu Gesicht bekommen. Flux ging es also mit dem Fahrstuhl nach oben und wie bereits erwartet verließ uns dann bei Deck 5 angekommen so langsam die Energie. Das maritime Museum strahlt einfach eine tolle Atmosphäre aus und weiss durch äußerst sehenswerte Exponate und eine sich permanent leicht verändernde Ausstellung stets zu überzeugen – wir waren sicherlich nicht zum letzten mal hier 😉

Tolles Flair..
..auf neun Decks
Und noch etwas Bekanntes .. nur viel größer als zu Haus

Mehr als 4h nach dem Betreten der Ausstellung verließen wir diese in Richtung Hauptbahnhof .. der Magen knurrte mal wieder. Leider war der dortige Fastfood Tempel derart überfüllt, dass wir mit Hilfe der KlickTel-App und des interaktiven Fahrplans (da ist sie wieder, die moderne Welt) flux den nächsten McDonalds ansteuerten. Mit vollem Magen ging es für einen kurzen Zwischenstopp zurück ins Hotel, wo die Reinigungskraft so freundlich war die Heizung wieder herunterzudrehen. Sehr rücksichtsvoll von ihr, so kamen wir zumindest nicht in die Verlegenheit trotz winterlicher Kleidung beim Betreten des Zimmers ins Transpirieren zu geraten.

Um der neuerlichen Kälte zu entkommen, entschlossen wir uns den Abend in der Sauna bzw. in einer Therme zu verbringen. Dani hatte dankenswerterweise bereits im Vorfeld eine geeignete Lokation recherchiert, so das wir zügig aufbrechen konnten. Bewaffnet mit einer Plastiktüte als Rucksackersatz begaben wir uns den Bartholomäusbad und witzelten unterwegs noch über eine eventuell stattfindende Frauensauna. Dani war sich jedoch gaaaanz sicher, dass die an einem anderen Tag sein sollte .. leider sah die freundliche Dame am Empfang das offensichtlich leicht konträr 😉 Leicht mürrisch ging es ohne große Umschweife weiter zum Holthusen-Bad .. solche kleinen Rückschläge können uns doch nicht aufhalten.

Nach der Entrichtung einer geringen Einlassgebühr von 31,50€ durften wir dann auch schon eintreten und nach leichten Verwirrungen ob der räumlichen Gegebenheiten fanden wir dann auch den Bahnhof ehhh die Sauna. Selbige war absolut überbevölkert und die schwitzende Kundschaft favorisierte als Lagerort für ihre Taschen scheinbar die Gänge anstelle der Spinte .. absolut nicht schön. Auch der Entspannungsraum zum Relaxen nach dem Saunagang erinnerte mich stark an die Bahn .. keinerlei freie Kapazitäten 😉 Highlight des Abends bestand dann im ein mal pro Woche stattfindenden „Musikbad“. Bei einem Paul Potts Alben trieben ca. 8 Päarchen gehalten durch Auftriebshilfen (oder wie Dani sagen würde: Schwimmwürste) glücklich und entspannt durch das sehr warme Wasser .. was auch wir sehr angenehm fanden 😉 Nach drei warmen und erholsamen Stunden ging es zurück zur U-Bahn, welche uns in Form einer kleinen Stadtrundfahrt (24 Minuten Fahrtzeit) zurück ins Hotel brachte.

Mit diesen Impressionen ging dann auch der zweite Tag in Hamburg viel zu schnell zu ende.

Baufortschritt bei der HMS Victory

Nach erheblichen Verzögerungen durch Winter, Kälte und Urlaub nun endlich die versprochenen Fotos vom Fortschritt unseres Mammut-Projekts.

Mittlerweile ist der Bau der Victory gut voran geschritten – die einzelnen Rumpfhälften haben zueinander gefunden und das Oberdeck konnte (und musste) in diesem Zusammenhang ebenfalls eingesetzt werden. Leider hatten wir bei diesem Arbeitsschritt wirklich große Probleme mit der erwünschten bzw. notwendigen Wölbung des gesamten Modells, der sich die Plastik nicht so recht fügen wollte.

Mit Hilfe von vier fleißigen Händen und vielen Hilfsmitteln entstand aus lauter Einzelteilen an einem kühlen Dezemberabend (also noch vor der Weihnachtspause) der Rumpf.

Klammern kann man durch nichts ersetzen - außer durch noch mehr Klammern

Unerfreulicherweise steht die Victory recht schlecht im mitgelieferten Bootsständer, weshalb sie das ein oder andere mal leicht ins rollen gerät. Als Konsequenz dieser Manöver sind im weiteren Baufortschritt leider zwei Kanonen im unteren Deck verschwunden, welche mit aufwändigem Spezialequipment und einer ruhigen Hand wieder eingesetzt werden mussten.

Von hinten durch die Brust ins Auge ..

Lustig wurde es übrigens, als der Rumpf eine der beiden Pinzetten vollkommen verschluckt hat und diese nur durch größeren Aufwand wieder entfernt werden konnten 😉 Parallel zu diesen Fortschritten wurden auch die ersten Masten gebaut bzw. wurde mit dem Bau begonnen.

Gestern war dann nach vielen vielen Arbeitsstunden endlich der Moment gekommen, in dem die Victory auch das achtere Deck sowie die Heckpartie erhalten sollte. Da bei diesen Teilen die teilweise sehr unerfreulichen Spaltmaße bzw. Fertigungstoleranzen ganz besonders auffallen, war dieser Arbeitsschritt mindestens so nerven- wie auch zeitraubend.

Für manche Aufgaben gibt es einfach kein geeignetes Werkzeug..
Montage der Heckpartie und des Oberdecks

Nach bangen Minuten des Drückens, Hoffens und Wartens konnten wir dann den Abschluss des nächsten größeren Bauabschnitts feiern und den Zwischenstand unseres Werks bewundern. Die Masten sind momentan noch gesteckt und noch nicht fertig gebaut.

Zusammengesetzter Rumpf mit aufwändig bemalter Heckpartie
Nochmals Zoom auf die meisterlich bemalte Heckpartie (Dani war's)
Detailreichtum auf dem Oberdeck

Als nächstes erfolgt jetzt die Montage einiger Details am Rumpf sowie der weitere Bau und die hoffentlich zeitnahe Montage der Masten. Fotos folgen wie immer sobald es etwas zu zeigen bzw. bewundern gibt 😉

"Segel setzen!" .. "Aber die fehlen doch noch :-("

Das war 2010 – Ein Jahr der Ambivalenz

„Zwanzigzehn“ wie das zehnte Jahr des neuen Milleniums ja gern genannt wird, war für uns eine Zeit, die mindestens so ereignisreich wie ambivalent war.

Nach einem wirklich sehr ruhigen Start in das neue Jahr am Wartturm in Weingarten (Baden) plätscherten die ersten Tage bei frühlingshaften 8°C und sehr viel Regen eher seicht vor sich hin. Privat glätteten sich die ein oder anderen Wogen und für das neue Arbeitsjahr standen alle Zeichen auf „alles wird gut!“. Überraschenderweise sollte dieser Zustand sogar bis Ende Januar (genau: 28.01.2010) anhalten.

Zwar wurde das Wetter winterlich doch mit dem Schnee kam auch jede Menge Unmut. Am 01.03.2010 wurden dann nach vielen langen und unruhigen Nächten die weichen für zahlreiche Neuanfänge  im noch recht neuen Jahr gestellt.

Während der Winter so langsam dem Frühling Platz machte, begaben wir uns regelmäßig nach Frankfurt um dort einen neuen Lebensmittelpunkt zu suchen. Nach unzähligen Telefonaten, drei Tagen mit jeweils mehr als fünf Besichtigungen vor Ort und mit bereits deutlich geschundenen Nerven gelang uns der Abschluss eines Mietvertrags über unser „neues“ Glück. Mitte Mai stand also ziemlich genau ein Jahr nach unserem Einzug wieder einmal ein 7,5t LKW vor der Tür und unser Besitz wurde erneut in Kisten verpackt verladen.

Zwischenzeitlich erfolgte der kurze und insgesamt recht schmerzlose Abschied vom lange ersehnten TT .. dessen Nachfolger jedoch bereits einige Wochen zuvor „ins Auge gefasst“ wurde. Zuvor legte der isländische Vulkan Eyjafjallajökull die europäischen Luftverkehrsnetze lahm und so waren mir kurz vor der Rückgabe nochmal 2500km in drei Tagen auf deutschen Straßen vergönnt. Tja .. und dann saßen wir plötzlich in unserer neuen Wohnung .. mit einem neuen Job, einem Leihwagen, neuen Kollegen und neuen beruflichen Schwerpunkten.

In einer Phase der großen Unsicherheiten und mit noch größeren Träumen und ebenso immensen Zweifeln kam dann der teilweise extrem heiße Sommer. Der Wunsch nach einem „tollen“ Auto verhallte ungehört und am ein oder anderen Wochenende war der Frust größer als die Zuversicht. Trotzdem wurde recht schnell klar, dass die Entscheidung des „großen Wechsels“ zumindest beruflich durchaus positiv war und zahlreiche neue Möglichkeiten eröffnete. Während ich eine Zertifizierung nach der anderen erwerben und mich im neuen alten Themengebiet vertiefen durfte, war Dani noch auf der Suche nach einem möglichst perfekten neuen Job.

Mit dem Sommer ging auch der Frust und je mehr es Herbst wurde, desto mehr schwanden unsere Probleme dahin. Dani fand eine neue Herausforderung und zusammen mit dem Vertrag kam ihr erstes eigenes Auto in Form des liebevoll „Moopi“ genannten MINI Coopers. Nahezu zeitgleich gelang es uns auch die letzten Hürden auf dem Weg zu meinem automobilen Glück zu beseitigen, so dass ich mich seit 01.11. stolz als Porsche Fahrer bezeichnen darf. Der „heiße“ Herbst war also eine Phase der in Erfüllung gehenden Wünsche und hat uns gezeigt, dass man – wenn man viel wagt – auch viel gewinnen kann. Aus Kollegen wurden Freunde, aus Leihwagen Traumautos und aus unserer neuen Wohnung unser neues zu Hause. Es war auf der ersten längeren Fahrt mit dem Porsche, als ich auf Höhe „Karlsruhe-Nord“ realisiere, dass das große Abenteuer zumindest aus aktueller Sicht ein Erfolg war. Wenngleich ich das vergangene Jahr nicht unbedingt so noch einmal durchleben wollte, war es doch richtig so, wie es war.

Das unwirkliche Neue ging so wie der Herbst – und mit dem Winter kehrte die Ruhe und Gewissheit ein. Ein Jahr der Herausforderungen, der Ängste aber auch der sehr großen Hoffnungen neigt sich dem Ende.