[Fotobeitrag] Porsche Cayman Wetlook

Ein schwarzes (recht frisch poliertes und gewachstes Fahrzeug), jede Menge Pollen und Fliegendreck .. was liegt da näher ein paar Fotos nach einer erfrischenden Dusche.

Wie ein Boxster niemals sein könnte...
Gänsehaut bei einsetzendem Sonnenuntergang
Ach übrigens: Es ist ein Cayman 😉

Insgesamt ein nette Fotoidee .. das Auto war vorher dreckig und danach mindestens genauso sehr. Wenn die derzeitige „Regenperiode“ vorbei ist, muss Mr. Meguiars wieder ran..

Im Anhang noch ein paar weitere Impressionen:

 

[Fotobeitrag] Ostern 2011

Wie jedes Jahr, so haben wir natürlich auch dieses Jahr Eier gefärbt .. und wie jedes Jahr haben wir uns auch dieses mal weder bei der Anzahl der zu färbenden Objekte noch bei der Auswahl der verschiedensten Färbeprodukte lumpen lassen 😉

Alles was das Oster-Regal so hergibt..

Von Abziehbildern über Banderolen und Stempel bis hin zu Goldrausch und Zauberstift .. wir hatten alles .. bis auf Muschelglanz.

Hochmotiviert ging es gleich früh am Morgen ans Werk .. dieses Jahr ausnahmsweise draußen in der fantastischen Frühlingssonne der Osterfeiertage (der Teppich in der Küche hat es uns gedankt..).

Da lacht nicht nur die Sonne 🙂

Alles fing (ebenfalls wie jedes Jahr) mit den klassichen Färbefarben an .. dank ausreichend Licht, konnte ich dieses Jahr aber mal ein paar Makro-Aufnahmen anfertigen.

Erinnert euch das auch irgendwie an eine Kaffee-Werbung?

Insbesondere mit Hilfe der Gold- und Silberglanzfarben entstanden dabei wirklich tolle Kunstwerke – minimale Seiteneffekte beim Einfärben von 54 Eiern ließen sich jedoch nicht vermeiden 😉

Goldige Eier .. mit einem Touch grün

Nach rund 2h waren unsere Hände (trotz Handschuhen) bunt, einige Planken der Terasse etwas farbenfroher als vorher und gut 50 Eier wurden beschädigungsfrei in Unikate verwandelt. Die anschließende Suche der Kunstwerke einige Tage später geriert dabei fast schon in den Hintergrund.

Ein farbenfrohes Bouquet

Anschließend noch ein paar unkommentierte Fotos dieses schönen Tages – viel Spaß damit:

(P)ostern 2011 – Eine kleine Ausfahrt in den Harz

Vor einiger Zeit habe ich jedes Jahr zu Ostern versucht mir mein damaliges Traumauto (einen Audi TT) auszuleihen und damit einprägsame Touren durch den heimatlichen Harz zu fahren. Nach und nach entstanden dabei die Fotoalben „OsTTern“, „OsTTern Reloaded“ und (wie könnte es anders sein) „OsTTern Revolutions“. Da die Matrix-Triologie ja bekannterweise keine Namensvorschläge für eine Fortsetzung dieser Serie bietet und der TT mittlerweile Geschichte ist, stand eine neuerliche Namensfindung an. Bevor ich kreativ werden konnte, hat Dani mit (P)ostern einen – meiner Meinung – sehr erheiternden und passenden Vorschlag parat gehabt.

Volant mit eindeutiger Kennzeichnung in der Morgensonne

Mit einem einigermaßen frisch polierten Schnappi begaben wir uns also gegen 09:30 Uhr morgens von elterlichen Basis aus in Richtung Quedlinburg, Elbingerode (über Thale, Treseburg und Altenbrak), Braunlage nach Sankt Andreasberg. Da man ja nicht aus reiner Freude Auto fahren soll, bestand das Tagesziel in einem Besuch der Sommerrodelbahn St. Andreasberg. Bei traumhaften Wetterbedingungen (bis zu 23°C, blauer Himmel) und vor-osterlichen Verkehrsbedingungen, hofften wir auf freies Revier zum Kurvenräubern. Dieses war uns vor allem auf dem Hinweg kaum gegeben und so erreichten wir die Rodelbahn mit einem recht gelangweilten Porschi und kühlen Reifen. Mehr Temperament als die Anreise bot dann die Schlittenfahrt in schönster Umgebung. Nach kurzer, aber schöner Sesselliftfahrt ging es stürmisch und mit leichtem Bauchkribbeln Berg ab. Schnell wurde klar, dass Danis Vorsatz „Den Hebel immer auf Gas“ in Sankt Andreasberg nicht funktioniert und es durchaus möglich ist aus der Bahn zu fliegen 😉

Kurz vor der Abfahrt mit Blick aufs Tal

Nach dieser netten Abwechslung entschieden wir uns entgegen des vorher festgelegten Routenplans einen Abstecher nach Torfhaus zu machen und bei schönstem Ausblick auf den Brocken eine süße Stärkung zu uns zu nehmen. Da die Motorrad-Saison wohl noch nicht so ganz eröffnet ist, war es an diesem sonst sehr lauten und überbevölkerten Ort doch deutlich ruhiger als gedacht. Ein wirklich empfehlenswerter Zeitvertreib ist dabei der Besuch des neu gebauten Museums Nationalparkhaus Torfhaus. Dieses ist eine überaus toll inszenierte Informationsstätte mit genialer Aussicht.

Brocken (1142m) im Hintergrund
Dani und Micha im Höhenwind

So mit frischer Energie aufgetankt traten wir die Rückreise an, welche insgesamt viel mehr Spaß gemacht hat, als der Hinweg. Auf tollen, sich in bestem Zustand befindlichen Straßen und Kurven, die genügend Platz und Einsichtigkeit boten, brachten wir das Reptil ein wenig ins Schwitzen. Kurve um Kurve wurde mein Grinsen breiter, denn es ist einfach nur unglaublich wie präzise sich das Fahrzeug positionieren lässt, wie detailliert die Lenkung Rückmeldung zur aktuellen Fahrsituation gibt und welch tollen Soundtrack das Triebwerk im idealen Arbeitsbereich von 4500 bis 7500 Umdrehungen pro Minute spielt.

Kurve vorraus

Bei leicht geöffnetem Fenster ist es Fahrfreude pur die Bergstraßen rauf und runter zu fahren und mittels eines regen Wechselspiels von Gas, Kupplung und Bremse die Körper der Insassen leicht gegen die konturierten Seitenwangen der Vollleder-Sportsitze zu drücken. Dabei muss man den inneren Schweinehund schon recht stark dazu zwingen ein wenig ambitionierter zu fahren, bevor überhaupt ein Kribbeln im Bauch zu vernehmen ist. Wieder und wieder zeigt sich, dass der Porsche eine ungeheure Sicherheit ausstrahlt und die Fahreigenschaften des Autos das Können des Lenkers doch bei Weitem übersteigen; der „Grenzbereich“ ein weit entferntes, unbekanntes Land ist. An dieser Stelle sei übrigens angemerkt, dass auch die Fahrphysik eines Zuffis ihre Grenzen kennt und sich das bisher gezeichnete (narrensichere) Bild insbesondere bei Nässe sehr stark wandelt. Aber wie wahrscheinlich jeder Sportwagenfahrer habe ich ein gesteigertes Interesse das Auto keiner ungeplanten Kaltverformung auszusetzen 😉

Cayman mit Sommerschuhen, ausnahmsweise mit ausgefahrenem Heckspoiler
Rumstehen ist langweilig..
Breite Behausung für breite Reifen .. mit viel Blütenstaub

Nach rund 200km wurden die Straßen dann wieder flacher und immer belebter und wir erreichten die Basis rund 5h nach unserem Aufbruch.

Zurückblickend bleiben ein paar wirklich tolle, beeindruckende und spaßige Kurven-Kilometer (in Summe ca. 30km), auf denen wir uns in aller Ruhe weiter an den Cayman gewöhnen konnten. Ansonsten gibt es doch vermehrt beschädigte Straßenabschnitte,  viele Tempolimits und noch mehr kurven-ängstliche bzw. ignorante Verkehrsteilnehmer. Die Tour hat Spaß gemacht, keine Frage .. aber die Faszination die Strecken mit einem Fahrzeug zu fahren, dass einem sonst nie und auch im aktuellen Fall nur für wenige Kilometer zur Verfügung steht, konnte mit dem „eigenen Auto“ nicht erreicht werden.

Nichtsdestotrotz ist der Harz ein tolles Revier zum Kurvenräubern und unbedingt zu empfehlen.

Folgend eine GPS-Aufzeichnung unserer Tagestour

GPS-Aufzeichnung der Harztour [deltazoom=0;gpxelevationcolor=green;gpxspeedchart=show;gpxcheckpointinterval=10;]

Dazu die Auswertung des Bordcomputers:

Für das verlangte Fahrprofil absolut human

Und noch ein paar kommentarlose Impressionen:

Porsche: Saisoneröffnung mit dem PCRM

Es ist genau ein Jahr her, da trafen wir bei der Abholung unseres Probe-Caymans auf die Saisoneröffnung des hiesigen Porsche-Clubs und mit großen Augen betrachteten wir die Ansammlung toller und einfach nur beeindruckender Fahrzeuge. Seit dem hegten wir den Wunsch selbst mal bei so einer Ausfahrt teilnehmen zu können .. ein Wunsch, der heute erfüllt werden konnte.

Bei absolut traumhaftem Wetter (Wolken – was sind das?) trafen wir uns gemeinsam mit 23 weiteren Fahrzeugen und 38 anderen Porsche-Verrückten zu einer geselligen Zusammenkunft nebst Ausfahrt durch den Odenwald. Am Abend vorher wurde noch eifrig gewaschen und gepflegt, so dass wir heute morgen pünktlich um 09:30 Uhr zur Märzenmühle in Langen aufbrechen konnten.

Dort angekommen wurden unseren Ohren vom Sound der Mittel- und Heckmotorsportwagen verwöhnt und vor der Übergabe des Roadbooks gab es eine kleine Stärkung nebst erster Benzingespräche. Rund 40 Minuten später starteten wir dann in Gruppe 1, gemeinsam mit 4 Boxstern und einem 911er Cabrio auf die Runde in den Odenwald. Damit wir ein ähnlich naturnahes Erlebnis wie die Fahrer der offenen Zuffis hatten, gab es nur eine Lösung: Fenster auf, Heizung an, Wind rein. So konnten wir an jeder Kreuzung aufs Neue den traumhaften Sound des auf einen 3,8l-Motor umgebauten Boxsters vor uns genießen und uns die Frühlingsluft um die Nase wehen lassen.

Wächterin des Roadbooks im vollen Fahrtwind
Ich war auch da 🙂
Ready to Rumble

Kilometer um Kilometer umrundeten wir Fahrradfahrer, wunderten uns über todessüchtige Biker und freuten uns über die begeisterten Blicke der Anwohner. Bei jeder Pause gab es begeisternde Gespräche und man fühlte sich gemeinsam unter so vielen anderen Auto-Verrückten einfach nur wohl.

Sportler bei der Kurvenhatz

So ging die Tour nach rund 2h und 125km leider viel zu früh zu Ende und wir fanden uns erneut in repräsentativer Aufstellung am Ausgangsort ein.

Schau mir in die Augen

Was dann folgte war ein leckeres Drei-Gänge-Menü (ja, auch für mich gab es etwas..) in der Märzenmühle, welches wir erst gegen 17:00 Uhr und mit vielen neuen Eindrücken verließen.

Insgesamt sei gesagt: Wer von Porsche fasziniert ist, sollte so ein Treffen auf gar keinen Fall verpassen!

Folgend noch ein paar mehr Impressionen ohne Kommentar: