Schwarz. Sonst nichts.

Tja, dieser Beitrag wird vermutlich einer der eher kürzeren .. aber rund 2h Pflegeaufwand des Fahrzeugs wollen ja auch irgendwie honoriert werden 😉

Porsche Treffen für Einsame

Nachdem der Boxster nun rund 1,5 Wochen in unserem Besitz ist und wir während dieser Zeit ca. 1000km zurückgelegt haben, war es nun Zeit für die erste Wäsche. Für mich persönlich ein recht spannender Moment, denn erst während der ersten Handwäsche entdeckt man eventuell vorhandene Kratzer, Dellen und Einschlüsse im Lack erst so wirklich.

Das Vorgehen ist dabei seit dem Cayman standardisiert und mittlerweile gut erprobt: Vorwäsche mit Meguiars Shampoo, danach mit einem fusselfreien (!) Handtuch abledern und anschließend Meguiars TechWax 2.0 mit viel Liebe auftragen sowie anschließend mit noch mehr Ausdauer wieder auspolieren. Falls dann noch Restmotivation vorhanden ist, wäre eine Reinigung der Felgen nicht schlecht.

Vom Cayman zum Boxster haben sich nun eine Reihe von Dingen verändert:

  1. Das Dach ist aus Stoff -> Ein großer Bereich, der schonmal nicht poliert werden muss
  2. Die Felgen des Boxsters sind doch um einiges einfacher aufgebaut, was die Reinigung enorm beschleunigt
  3. Während der Cayman über Metallic-Lack verfügt (basaltschwarz perleffekt) ist der Boxster einfach nur schwarz (uni)
Bereits im Vorfeld der Fahrzeugübernahme habe ich mich ziemlich intensiv mit der Frage beschäftigt, ob der unterschiedliche Lack denn nun große Auswirkungen hat. Diese Frage sei an dieser Stelle knapp beantwortet mit: Er hat. Während das Metallic-Finish (natürlich) frisch gereinigt am Besten aussieht und dann so langsam abbaut, wirkt die Uni-Lackierung unmittelbar nach der Reinigung wirklich umwerfend .. und baut dann sehr schnell ab. Der Uni-Lack ist absolut ehrlich: Man sieht jeden Dreckspritzer, jeden Fingerabdruck, jede Delle und jeden noch so kleinen Kratzer. Dafür kann man mit entsprechenden Pflegemitteln einen tollen Effekt erreichen und steht nach etwas Arbeit vor einem optisch wirklich beeindruckenden Wagen.
Cayman in basaltschwarz links, Boxster in uni schwarz rechts
Leider bringen die Fotos den Effekt kaum bis gar nicht rüber. An dieser Stelle sei jedoch gesagt: In Natura ist der Unterschied enorm. Aktuell ist der Lack übrigens derart glatt, dass ich das folgende Foto nur mit dem Schlüsselband machen konnte .. das Konstrukt inklusive Schlüssel wollte unentwegt der Hangabtriebskraft folgen.
Schlüsselband auf Abwegen
Nun aber ein paar Impressionen der heutigen Pflegeaktion:
Aufnahme entstanden in der Mittagssonne..
Ein paar Wolken gab's auch (achja .. ich war auch da)
Schokoladenseite

Ein paar wenige weitere Impressionen gibt es drüben in der Gallery: Klick. Insbesondere was die Tiefenwirkung des momentan wirklich extrem klaren Lacks angeht, sind die Fotos jedoch (leider) nur die halbe Wahrheit.

Ausfahrt an die Loreley

Was bietet sich für zwei Cabrioneulinge im Rhein/Main-Gebiet mehr an als eine Ausfahrt zur Loreley? Nicht viel, weshalb wir auch bei etwas schwierigen Witterungsbedingungen (20°C, recht dichte Wolkendecke) gemeinsam mit zwei anderen Porsche-Freunden die rund 50km lange Anreise zum Treffpunkt in Wiesbaden antraten.

Dach offen, Stimmung gut

Dort stärkten wir uns zunächst bei Schröers, bevor es über einen kurzen Autoabschnitt in das touristisch hervorragend erschlossene und auch bei suboptimal Bedingungen ziemlich überlaufene Rüdesheim ging. Dort rollten wir eher gemächlich durch, bevor es als Teil einer langen Kolonne die B42 immer in unmittelbarer Nähe zum Rhein entlang gen Norden ging.

Obwohl wir seit etwas über einem Jahr in der Region um Frankfurt wohnen, haben wir es bedauerlicherweise bisher nicht geschafft diesen tollen Flecken Land zu besuchen. Während linker Hand die Personen- und Lastschiffe über den Rhein schippern, erstrecken sich rechter Hand die Weinberge nach oben.

Sonne, Wasser, Freiheit (die Auffindung eines Fotos dieser Ausfahrt mit derart viel Sonne erforderte größere Aufwände)

Dazwischen gibt es in schöner Regelmäßigkeit alte Schlösser und Ruinen zu bewundern, während im Heck der Klang des 6 Zylinder Boxer Motors, reflektiert durch die vergleichsweise engen Straßenabgrenzungen, das Ohr des Roadsterfahrers verwöhnt. Okay, in der Realität war zumindest von (unserem) Motor wenig zu hören, denn der TechArt-Carrera vor uns sah nicht nur brillant aus, sondern verfügte auch über einen etwas (..) dominanteren Klang als unser Boxster 😉

TechArt voraus

Unter seiner Führung schlängelten wir uns immer in Richtung Koblenz gen Loreley, um dann dort angekommen mit perfekter Aussicht eine Rast einzulegen. Nach rund 50% unserer Tagestour ließ sich festhalten: Landschaftlich traumhaft, für das Cabriofeeling ideal .. aber für Sportwagen nur begrenzt artgerecht (obwohl wir mehrere Ferrari sahen). Die B42 ist fairerweise nahezu vollständig auf 80 km/h limitiert, die man auf Grund der szenischen Aussicht und hohen Verkehrsdichte aber so ziemlich nie erreicht. So gerät die Ausfahrt also mehr zum Entspannungstrip für die Seele, was jedoch auf keinen Fall negativ zu verstehen ist.

So oder so ähnlich muss es die Loreley auch angestellt haben

Nach rund 2,5h gemeinsamer Fahrt trennten wir uns wieder von unseren Guides und starteten allein die Rückfahrt von Wiesbaden über Taunusstein, Idstein und Schmitten nach Haus („ich hab heut so wenig gelenkt“). Während der 70km gen Heimat sank die Sonne langsam hinter den Horizont und gemeinsam mit ihr fielen die Temperaturen von 21°C auf 14°C. Dabei zeigte sich, dass trotz Sitzheizung und auf 27°C hochgedrehter Klimaanlage eine warme Mütze doch stets ins Auto gehören sollte 😉

Der Horizont wartet

Nach etwas über 4h Fahrzeit und rund 240km erreichten wir mit kalten Ohren aber vielen neuen Impressionen die heimische Garage. An dieser Stelle kann ich meinen bisher geäußerten Eindruck nur nochmals bestätigen: Der Boxster fährt sich in Kombination mit seinen Pirelle PZero Nero Reifen und dem PASM Fahrwerk deutlich filigraner als der Cayman; selten hat Kurvenräubern derart viel Spaß gemacht.

Die sinkende Sonne im Rücken
Kurz vor der Ankunft

Weitere Impressionen dieses schönen Tages gibt es drüben in der Gallery: Klick.

Folgend noch die Tour in Form einiger relevanter Wegpunkte (Google Latitude Verlauf sei Dank):

GPS-Aufzeichnung der Ausfahrt zur Loreley[deltazoom=0;gpxelevation=hide;gpxspeedchart=hide;gpxcheckpointinterval=10;urldisplaymode=none;]

Verirrt im Mais I

Wie jetzt .. neues Cabrio und dann von Maislabyrinthen berichten? Klar .. man kann ja nicht nur sinnlos durch die Gegend fahren 😉

So kam es also, dass wir – angefixt durch unseren Erstkontakt mit Herausforderung im Grün in Bad Kissingen – auf die Suche nach weiteren „essbaren“ Irrgarten im Rhein Main Gebiet gingen. Mit Oberursel, Dreieich, Vöhl und Lich fanden sich auf die schnelle gleich vier Labyrinthe, wovon wir zwei gleich diesen Sonntag besuchten.

Um Verwirrung gleich im Vorfeld zu vermeiden und etwas Aufklärungsarbeit zu leisten (ich hatte zumindest vorher keine Ahnung von Maislabyrinthen): Es geht bei bei den Irrgarten grundsätzlich darum verschiedene Fragen auf einem Bogen zu beantworten, deren Antworten sich im Labyrinth verstecken. Das können z.B. Details zu den letzten Hessentagen sein (Oberursel) oder zu klassischer Musik (Lich). Alternativ geht es manchmal auch darum speziell geformte Lochzangen zu finden (Bad Kissingen). Auf diese Weise wird also nicht irgendein zentraler (meist ebenfalls existierender) Punkt wie z.B. ein Hochstand das Ziel der Operation, sondern der Weg selbst ist das Ziel. Motivation dieser Fragebogen ist in der Regel ein Quiz bzw. Gewinnspiel, das häufig im Gewinn von Helikopterrundflügen o.ä. gipfelt.

Blick ins (verworrene) Land

Was mir ebenfalls unbekannt war, ist die Tatsache, dass man das Layout bzw. den Wegeplan des Labyrinths in Form einer Luftaufnahme in der Regel vor dem Betreten der grünen Herausforderung zu sehen bekommt. Das führt dann übrigens dazu, dass einem sieben von zehn Suchenden mit dem Fotohandy in der Hand entgegen kommen 😉 Vor dem Hintergrund dieser Informationen sollte man sich jedoch nicht in Sicherheit wiegen, denn mitten im Mais verliert man schneller die Orientierung, als einem lieb ist.

Etwas unterschiedlich von Irrgarten zu Irrgarten ist die Wegfindung gen Ausgang. Während man – natürlich auch in Abhängigkeit des Wachstumsstandes der Pflanzes – in einigen Labyrinthen jederzeit weiss, wo sich der Ausgang befindet, kann dies in anderen Rätselgarten durchaus zur Herausforderung werden.

Der letzte Aspekt, welchen man beachten sollte, ist die Beschaffenheit des Untergrunds. Grundsätzlich ist die Mitnahme von alternativen Schuhen zur Schonung der Fußmatten im Fahrzeug durchaus empfehlenswert .. nicht selten bildet recht rutschiger Schlamm die Basis für das Verirren im Grünen. Letzteres ist übrigens nicht essbar, da es sich in der Regel um Futtermais für die Tierchen handelt.

Nach soviel Vorgeplänkel nun mal ein kleiner Erfahrungsbericht zu unserem letzten Sonntag, welcher im Besuch der Labyrinthe in Oberursel (www.maisgeister.de) sowie Lich (in der Nähe von Friedberg, www.irren-im-mais.de) bestand.

Das Labyrinth in Oberursel punktet zunächst ganz individuell für uns mit einer kurzen Anreise (12km), erwartete uns jedoch mit einem recht schlammigen Parkplatz. Der Hof wirkt sehr freundlich und der Eintrittspreis ist mit 2,50€ pro Erwachsenem (wie in fast allen Labyrinthen) absolut human. In Oberursel leisteten wir uns ein weiteres mal den Luxus, die Luftaufnahme des Irrgartens nicht vorab anzuschauen 😉 Sehr schön ist hier übrigens die Ausgabe verschiedener Fragebögen, so dass nicht alle Teilnehmer einer Gruppe die gleichen Antworten finden müssen.

Zwei Bunnys 🙂

Neben den angenehm breiten Gängen hat uns in Oberursel der äußerst großzügig ausgebrachte Bodenbelag begeistert, welcher aus riesigen Mengen Rindenmulch bestand. Dank selbigem war das Labyrinth auch nach mehreren Stunden intensivem Regen absolut schlammfrei und ließ sich damit zügig erkunden.

Ein Labyrinth, wie es sein soll

In 1:01h mussten wir 1,842km zurücklegen um alle Fragen zu beantworten und mit ausgefüllten Fragebögen zum Startpunkt zurück zu kehren. Anschließend fanden wir dort auch das bereits angesprochene Luftbild vor und freuten uns über die sehr detailreiche GPS-Wegaufzeichnung mit hohem Wiedererkennungswert 😉

Tolles Layout, präzise nachgelaufen 😉

Da das Wetter überraschenderweise schnell aufklarte und pralle Sonne das Maislabyrinth auf rund 27°C Lufttemperatur aufheizte, entschlossen wir uns vor der Fahrt nach Lich zum einen Fahrzeuge zu tauschen (Sonne = Roadster) und zum anderen etwas luftigere Kleidung anzulegen. Was blieb war das Mitführen von Ersatzschuhen, was sich im zweiten Labyrinth des Tages als absolut sinnvoll herausstellen sollte.

Nach rund 35km über einigermaßen abgelegene Landstraßen, erreichten wir den noch abgelegeneren Irrgarten in Lich. Selbiger ist laut eigenen Angaben der Größte in Hessen und nach der gestrigen Erfahrung, würde ich diese Behauptung auch nicht anfechten 😉 Das gesamte Event „Verirren im Mais“ ist in Lich toll und aufwändig in Szene gesetzt. Es gibt Parkeinweiser, einen Spielplatz mitten im Mais, eine Reinigungsstation und selbstgemachtes Eis .. kurzum: Alles was man braucht. Insbesondere das Eis sah übrigens so lecker aus (und war es letztlich auch), dass wir uns noch vor dem Betreten des Rätselgartens mit jeweils zwei Kugeln angemessen stärkten.

In Lich wird man an mindestens drei Punkten noch vor dem Betreten des Labyrinths sehr proaktiv auf dessen Layout hingewiesen. Im Vorzelt, an der Kasse (3,50€ pro Erwachsenem inkl. Stempel als Einlassberechtigung) und direkt am Eingang zum Irrgarten stehen große Tafeln mit einer sehr gut erkennbaren Luftaufnahme des Terrains. Selbige ist in Lich auch sehr zielführend, wenn man sie denn genau genug studiert. Entgegen der meisten anderen mir bekannten Labyrinthe, handelt es sich beim größten Irrgarten Hessens nämlich nicht um eine gestalterische Form (wie z.B. ein Logo, eine Landkarte, ein Bild o.ä.) sondern eine strikt geometrische Form. Ferner gibt es vergleichsweise wenige Kreuzungen (ganz im Gegensatz zu Bad Kissingen), welche dafür aber umso relevanter sind und recht weit auseinander liegen. Mit anderen Worten: Wenn man die Orientierung verliert, verliert man sie richtig! Auch der Weg zurück zum Ausgang ist in Lich nicht immer zu jedem Zeitpunkt absehbar, so dass man hier wirklich genau aufpassen sollte, was man tut.

Sieht leichter aus, als es ist
Ideal aufbereitet und systematisch bearbeitet

Dafür gibt es einen recht hohen, tollen Aussichtsturm und zur Steigerung der Schwierigkeit angenehme befeuchtete Wege 😉 Auf diese Weise sinkt die Fortbewegungsgeschwindigkeit, so dass die Herausforderung abermals interessanter wird. Dank intensivem Teamwork und Danis künstlerischer Fähigkeiten, konnten wir das Labyrinth in Lich jedoch zielsicher und systematisch lösen. Nach 2:21h und 3,329km standen wir mit vollständigen Fragebögen erneut am Eingang .. und die Zeit verging wie im Flug.

Spuren der Schlacht

Anschließend noch die GPS-Aufzeichnung unserer Wanderung – ich hoffe die Parallelen zur obigen Abbildung sind deutlich 😉

GPS-Aufzeichnung der Suche in Lich [maptype=G_MAP_TYPE;deltazoom=0;gpxelevation=hide;gpxspeedchart=hide;gpxcheckpointinterval=10;urldisplaymode=none;]

 

Ich hoffe mit diesem Beitrag ein paar interessante Informationen und Eindrücke zum Thema Maislabyrinthe gegeben zu haben. Jedem Abenteuerlustigen sei jedoch gesagt: Beeilt euch, denn leider sind die natürlichen Irrgarten nur wenige Wochen im Jahr geöffnet.

Operation Flex: Abgeschlossen!

Nach Monaten des Zweifelns, Haderns, Planens, Verzweifelns, Wagens und Hoffens ist es nun soweit: Seit rund 24h dürfen wir uns zu den Boxster-Fahrern und damit der Cabrio-Fraktion zählen. Was lange geplant war, hat nun endlich geklappt und bei allerschönstem Kaiserwetter konnten wir den „Kleinen“ (oder die Kleine?) bei blauem Himmel und stellenweise bis zu 30°C von München (komplett offen) nach Hause überführen und ihm anschließend kurz den Taunus zeigen.

Das ist er also..

Nach dieser Ultra-Kompakt-Version nun vielleicht etwas mehr Details: Bereits seit einiger Zeit steht fest, dass der Cayman wohl nicht mehr ewig bei uns bleiben wird. In diesem Zusammenhang haben wir jedoch schon oft diskutiert, ob der Boxster nicht vielleicht das tollere Auto gewesen wär (Cabriofeeling) und überhaupt ein Porsche als reiner Zweitwagen – für die schönen Tage und Abende des Jahres – nicht die bessere Wahl wäre. Insbesondere nach dem letzten Winter und einigen wenig erfreulichen Situationen mit der sagen wir begrenzten Wintertauglichkeit des Schnappis, waren solche Überlegungen doch recht häufig präsent.

Vor wenigen Wochen hat sich dann die Chance ergeben, kurzfristig und sehr greifbar an einen tollen Boxster zu kommen. Die letzten Zweifel bezüglich der Form hat dann ehrlich gesagt ein Kollege besiegelt, der die provokante Frage stellte: Sitzt du mehr drin oder schaust du ihn dir mehr von außen an? Und er hat Recht .. wenn gleich ich den Cayman nach wie vor etwas schicker finde, ist das Feeling der grenzenlosen Freiheit im Innenraum und die Reflektionen der Sonne auf den Instrumenten halt schwer zu ersetzen.

So kam es also, dass wir uns (bedingt durch ein „kleines“ Malheur) eine Woche später als geplant in einen Ford Focus von Europcar setzten und bei leichtem Regen aber bester Stimmung gen München schwammen. Dort angekommen, waren schnell alle Formalitäten erledigt und Augenblicke später standen wir in einem der größten Porsche Zentren, die ich bisher betreten hatte: Dem PZ München. Im Showroom standen teilweise sehr beeindruckende Fahrzeuge (unter anderem ein aktueller SportClassic) und ganz unscheinbar in der Ecke der abholbereiten und aufbereiteten Fahrzeuge dann auch unser neuer Boxster.

Klein, schwarz, hochglänzend, auf großem Fuß stehend und irgendwie richtig schick. Die Formalitäten zur Übernahme des Wagens gingen dann sehr schnell und schon nach wenigen Minuten war das Gepäck verstaut (zum Glück passen unsere für den Schnappi angeschafften Koffer ebenfalls perfekt in den Boxster) und wir starteten mit offenem Dach gen Horizont.

Schwarz, grün, blau - perfektes Cabriowetter

Die ambitionierte Reise endete jedoch noch deutlich vor dem Horizont, da mit 24km Restreichweite in der Münchener Innenstadt nicht mehr viel zu machen ist. Ein paar Liter guten Sprits später ging es dann jedoch quer durch die City zu unserem nächtlichen Quartier (bei meinem Lieblingsexkollegen Teichi), wo wir dankenswerterweise Kraft für den nächsten Tag tanken durften.

Die Fahrt von München nach Frankfurt gestaltete sich dann bei praller Sonne, zunehmenden Temperaturen und durchgängig geöffnetem Dach sehr schön aber insgesamt doch anstrengend. Es war mehr los als gedacht, so das wir nach rund 4h glücklich aber erschöpft die heimische Garage erreichten.

Rücken zum Entzücken (mit Diffusor)

Abschließend noch ein paar Details zu unserem neuen Spaß-Mobil: Uni schwarz (der Cayman ist basaltschwarz metallic), Sportsitze, Komfort- und Infotainment-Paket (Navi, Bluetooth, Tempomat, geprägte Kopfstützen, Xenon mit Kurvenlicht sowie Sound Package Plus) nebst PDC (Parkpiepser) und PASM (adaptives Fahrwerk) gut ausgestattet und steht mit dem Carrera S II Rad in 19″ auf repräsentativen Schuhen.

Kopfstützen mit Prägung
Spiel mit mir..

Weitere Eindrücke – insbesondere im Vergleich mit dem Cayman – folgen in den nächsten Wochen. Für heute möchte das Fahrzeug wohl nur noch das gleiche wie ich: Entspannung.

In diesem Sinne .. viel Spaß mit den weiteren Fotos in der Gallerie: Link.

Sportwagen Treffen in Bad Kissingen 2011

Nach einer (viel zu) langen Sommer- bzw. Ferienpause ohne Porsche Treffen und gemeinsame Ausfahrten, freuten wir uns umso mehr über die Zusammenkunft Porsche-Begeisterter in Bad Kissingen.

Mit rund 150km von Haustür zu Haustür befindet sich der recht ansehnliche Kurort nicht allzu weit entfernt und gemeinsam mit vier weiteren Fahrzeugen macht die Anreise gleich doppelt so viel Spaß. Insbesondere auf dem letzten Teilstück zwischen Bad Orb und Bad Kissingen selbst wartete doch die ein oder andere sehr schöne Kurve auf uns und so erreichten wir den Ort des Geschehens mit einem breiten Grinsen.

Etwas ungewohnt aber auch ganz schick

Das Treffen selbst wirkte zunächst sehr unscheinbar, da anders als z.B. an der Edertalsperre kein auffälliges Eingangsportal auf uns wartete. Ein paar Ballons signalisierten trotzdem recht freudig: Hier seit ihr richtig. Nach einer freundlichen Begrüßung suchten wir uns dann gemeinsam mit den Club-Kollegen einen ansprechenden Parkplatz – genügend Kapazitäten waren zu jedem Zeitpunkt vorhanden – und schauten uns anschließend mal die anderen Fahrzeuge an, welche ihren Weg zum Treffen gefunden hatten.

Zu sehen bekamen wir eine sehr ansehnliche Auswahl an jüngeren und älteren Modellen aus Zuffenhausen. Vom 928 („richtige“ Klassiker ala 356 oder 914 habe ich diesmal nicht gesehen), bis zum 997 GT3 RS war quasi alles vor Ort .. und erfreulicherweise gab es diesmal auch durchaus mutige Farben zu sehen.

Rivierablau meets vipergrün (oder?)

Da das Sportwagen Treffen in Bad Kissigen, wie der Name schon impliziert, keine reine Porsche-Veranstaltung ist (wobei der Porsche-Anteil mit gefühlten mind. 80% schon sehr hoch ist), waren erfreulicherweise auch einige sehr schöne „Fremdfabrikate“ zu sehen. Vom eher modernen Focus RS300, über einen Nissan 370Z bishin zur Corvette C6 gab es viel zu sehen und zu bestaunen. Toll war übrigens auch der Tesla Roadster, dessen lautlose Fortbewegung absolut unwirklich wirkt.

Erfreulicherweise blieb das Wetter den ganzen Tag über relativ angenehm, so dass wir nie wirklich nass wurden und am Nachmittag sogar von etwas Sonne verwöhnt wurden.

Rundumblick bei Sonnenschein

Nach rund 6h wurden unsere Beine jedoch zunehmend schwerer, so dass wir so langsam den Rückweg antraten. Unterwegs wollten wir jedoch noch dem Schild „Maislabyrinth“ nachgehen, welches Dani bei der Anreise erspäht hatte. Kurzes Googeln später stand unser Ziel fest und nach rund 2km waren wir auch schon am Ort des Geschehens.

Hier haben sich die lokalen Agrarökonome wirklich etwas einfallen lassen, denn neben einem riesigen Irrgarten, gab es allerlei Betätigungsmöglichkeiten in der Natur sowie die Möglichkeit eine Nacht auf Heu – also quasi mitten in der Natur – zu verbringen.

Sonnenblume vor Bett im Kornfeld

Als Maislabyrinth Neuling war ich einigermaßen überrascht, als die freundliche Dame am Einlass uns ein Luftbild des Irrgartens zeigte und sagte: „Sie stehen jetzt hier. Es gibt sechs spezielle Locher im Labyrinth. Wenn Sie alle finden, können Sie an einer Verlosung teilnehmen!“. Ihre Worte waren weniger beeindruckend als der Plan, denn der Irrgarten wirkte schier riesig. Hochmotiviert enterten wir also das vewirrende Grün und bereits nach wenigen Schritten waren wir ob der vielen Abzweigungen reichlich verwirrt.

Unendliche Weiten..

Ich hätte nie gedacht, dass man derart schnell die Orientierung verliert und unmerklich im Kreis läuft. Nach rund einer Stunde im Irrgarten, mit schlammgetränkten Schuhen, noch schwereren Beinen und Schweiß auf der Stirn, traten wir sehr erschöpft den Weg zurück gen Schnappi an. Gefunden haben wir in der Zeit übrigens drei der sechs Stationen .. für diesen Tag musste das reichen 😉 Wer sich einmal durch Zufall (oder gezielt) in der Nähe eines geöffneten Maislabyrinths befindet, sollte diesem in jedem Fall einen Besuch abstatten!

Erschöpfte Dani auf dem Hochstand mitten im Labyrinth

Mangels vernünftigem GPS-Equipment habe ich rein aus Neugier mal eine (sehr ungenaue und unvollständige) GPS-Aufzeichnung mit dem iPhone(3GS) mitlaufen lassen – die Aufnahmen aus Google Maps entsprechen zudem naheliegenderweise nicht mehr der aktuellen Version des Irrgartens:

GPS-Aufzeichnung der wilden Suche [maptype=G_SATELLITE_TYPE;deltazoom=0;gpxelevation=hide;gpxspeedchart=hide;gpxcheckpointinterval=10;urldisplaymode=none;]

 

Weitere Impressionen dieses schönen und zugleich anstrengenden Tages gibt es – wie immer – in der Gallery: Link.

Urlaub in Dänemark 2011

Nach den vielen Einträgen im Juni und der darauf folgenden Stille im Juli könnte man fast glauben, dass momentan so gar nichts bei uns los ist. Dem ist jedoch ganz und gar nicht so, doch einige (tiefgreifende) Veränderungen sind einfach kein Fall für Blogs 😉

Trotzdem gehe ich aktuell davon aus, dass in Folge der aktuellen Umgestaltungen im August und September wieder eine erhöhte Anzahl von Posts zu sehen sein wird .. vor allem solche mit vielen Fotos und noch mehr Emotionen 😉

Neben soviel Geheimniskrämerei gab es in der letzten Woche endlich auch mal wieder etwas Meeresluft zu schnuppern, denn wir waren gemeinsam mit meinen Eltern eine Woche in Dänemark. Das tolle an Dänemark ist (neben vielen anderen Dingen), dass wir es schon so gut kennen 😉 Nach zehn schönen Urlauben dort, kennt man einfach die Gegend, wird vom Vermieter der Angelboote mit Namen begrüßt und weiß auch ganz genau welches das schönste Ferienhaus ist und wo sich dieses befindet.

Eine tolle Unterkunft für eine Woche Erholungsurlaub

Genauer gesagt durften wir zum zweiten Mal in einem recht neuen Haus in einer ganz neuen Siedlung von Spodsbjerg gastieren, von wo aus man (dank Hügellage) einen unvergleichlichen Blick auf das Meer hat. Durch ein zu drei Seiten verglastes Wohnzimmer sieht man quasi alles .. den Sonnenauf- und Untergang, die Wälder in Blickrichtung Spodsbjerg genauso wie den Langelandbelt .. für mich gibt es auf dieser schönen Insel keinen tolleren Ort zum Wohnen.

Nach soviel netten Worten vielleicht zunächst etwas Realität: Die Anreise war grausam. Zur allerbesten Reisezeit traten wir am Freitag gegen 17:00 Uhr unsere Tour gen Norden (Zwischenziel: Büsum .. an der Nordsee sollt die Niederschlagswahrscheinlichkeit angeblich 60% niedriger als an der Ostseeküste sein) an .. ca. 608km und schon nach weniger als 3km davon standen wir im ersten Stau – Die A5 ist Freitag Abends halt eine sehr suboptimale Wahl. Doch mit viel Verpflegung, guter Laune und Schnappi unter dem hintern rollten wir langsam bis zum Gambacher Kreuz um dann die lange und schmerzliche Tour über Dortmund, Bremen und Hamburg an die Nordsee anzutreten. Zwischendurch gab es einen langen Landstraßenabschnitt und immer mal wieder zähe Passagen (und noch mehr Baustellen), bis wir um 23:00 Uhr und damit 2h nach unserer Planung und 2h nach der offiziellen Öffnungszeit der Hotelrezeption unserer Unterkunft Büsum erreichten. Dank sehr freundlicher Hotelbesitzer erledigten wir schnell den Checkin und begaben uns anschließend in Büsums Nachtleben. Okay, bei horizontal ankommendem Wind Sturm war davon nicht allzu viel übrig .. doch dank Google Maps, Kompass und mit viel Enthusiasmus erkundeten wir die Altstadt und unternahmen sogar noch einen Abstecher zum (in der Dunkelheit kaum sichtbaren) Meer.

Angekommen in unserem Hotelzimmer schliefen wir nach einem sehr langen Tag dann auch recht zeitnah ein .. begleitet wurden wir dabei vom Rauschen des Sturms, der unablässig gegen die nicht mehr ganz neuen Fenster drückte.

Unseren eigentlichen Anreisetag, den Samstag, begannen wir zunächst mit einem anständigen Frühstück bei tollem Ausblick. Obgleich das Wetter erneut mit heftigen Winden und Nieselregeln wenig sommerliches Flair versprühte, war die Sicht auf den Hafen trotzdem sehr schön und lockte uns einige Minuten später erneut zu einem kleinen Spaziergang. Dieser führte uns zunächst auf den Deich, wo auch bei diesen unwirtlichen Bedingungen zunächst vorschriftsgemäß die Gästekarten (Kurkarten) kontrolliert wurden. Anschließend ließen wir uns die kräftige Brise um die Nase wehen und begaben uns nach einigen stürmischen Minuten erneut Richtung historischem Hafen und Innenstadt. Hier trotzten erstaunlich viele andere Touristen dem Wetter, so dass durchaus maritimes Flair aufkam.

Hunger...
Blick auf das einladende Sommerwetter in Büsum 😉

Gegen 11:00 Uhr setzten wir den vollgepackten Schnappi dann erneut in Bewegung – Ziel: Spodsbjerg. Bereits die ersten Kilometer gestalteten sich sehr zäh-fließend, denn ich hatte nicht mit den vielen Besuchermassen gerechnet, deren Urlaub an diesem Tag enden sollte. Irgendwann erreichten wir jedoch die letzte Tankstelle vor der Auffahrt auf die Autobahn und fanden uns Minuten später in einer großen, trägen Masse von Fahrzeugen mit dem Ziel „Dänemark“ wieder. Immer wieder kam der Verkehr zum Stocken und nur durch trickreiche Umfahrungen und mit viel Geduld erreichten wir nach erneut rund 3,5h Fahrt gegen 14:30 Uhr unser Ziel – den Hafen von Spodsbjerg auf Langeland. Erfreulicherweise holten wir auf den letzten 20km auch noch meine Eltern ein, welche jedoch aufmunternderweise solange hinter Wohnmobilen herfuhren, bis wir mit unglaublichen 110km/h auf den dänischen Autobahnen die Lücke geschlossen hatten.

Was nun folgte war die fast schon routinemäßige Anmietung des Boots für die gesamte Woche (inklusive spontanem Wechsel des Boots, weil das erste doch nicht so recht passte) sowie der Bezug des bereits bekannten Hauses. Obgleich ich selbiges wenige Tage zuvor auf Fotos bewundert hatte, hatte ich ganz vergessen wie schön und beeindruckend die Aussicht von der umlaufenden Terrasse ist.

Blick auf den vielbefahrenen Belt

Pünktlich mit dem Eintreffen meiner Eltern mit dem Schlüssel (dieser musste zunächst aus einem separaten Büro abgeholt werden), begannen sich die Himmelspforten so langsam zu öffnen. Ein fast schon romantischer Landregen setzte ein, der in den Abendstunden bedingt durch zunehmenden Wind seine Ausrichtung von vertikal zu horizontal veränderte. Dieser Anblick sollte uns den gesamten Sonntag über erhalten bleiben, so dass ich viel Zeit hatte mein neues Buch („iLeadership“ .. keine Empfehlung) zu studieren, während der Regen leise gegen die bodentiefen Fenster prasselte.

Erfreulicherweise wurde das Wetter (schon) am Montag besser, so dass wir das gemietete Boot erstmals nutzen und die diesjährige Fangfreudigkeit des bekannten Langelandbelts testen konnten. Dank GPS mit entsprechenden Seekarten, Echolot, viel Erfahrung und einem routinierten Captain (mir) gelang es und recht bald die ersten Fische ins Boot zu hieven. Was jetzt so heroisch klingt, sollte sich im Laufe der Woche als ein wenig enttäuschend herausstellen. Die Fangergebnisse der letzten Jahre (teilweise 150 Fische pro Person) ließen sich nicht erreichen und was (fast) viel schlimmer war: Den schlimmsten Rückschlag musste ich selbst hinnehmen. Als mehrfacher (die Angaben sind hier nicht genau .. aber mindestens 3-facher) Dorsch-König in den Jahren 2007, 2009 und 2010 traf es mich sehr  hart, gemeinsam mit Dani am Ende der Woche nur Rang 3 von 3 erreicht zu haben.

Der (verdiente) Champion beim Drill

Zumindest in diesem Jahr haben scheinbar überlegene Vorbereitung und viel Glück über Ehrgeiz und Kampfgeist gesiegt .. mit ca. 40 zu 16 Fischen ging der Sieg diesmal ohne jede Diskussion an meinen Dad. Nun gut, so ist bereits der erste Anreiz für den Dänemark Urlaub 2012 geschaffen (An dieser Stelle sei gesagt: Die Schlacht ist vielleicht verloren, aber der Krieg noch nicht vorbei ;-))

Nachdem dieses schmerzliche Kapitel ausreichend besprochen wurde, nun zurück zum Tagesgeschehen in Dänemark – genauer gesagt den Nebenbeschäftigungen des Angelns: Diese bestanden auch in diesem Jahr im Konsum viel zu leckeren Softeises, der Besichtigung der üblichen touristischen Highlights, abendlichen Spaziergängen, dem Füttern hilfsbedürftiger Katzen mit frisch gefangenem Fisch (offensichtlich nicht von mir) sowie ein wenig Geocaching (was uns tatsächlich für uns neue Ecken der Insel zeigen sollte).

Panoramablick auf den Hafen in Spodsbjerg

Da ich in diesem Jahr ja das große Glück hatte mit dem (für dänische Verhältnisse wohl extrem seltenen) Cayman Anreisen zu dürfen, nutzten wir natürlich die ein oder andere Gelegenheit ein paar szenische Fotos zu machen .. manche Chancen darf man sich halt nicht entgehen lassen. In diesem Rahmen lässt sich übrigens festhalten, dass die Reaktionen auf das Fahrzeug doch durchaus gemischt ausfallen. Während dem Wagen (gefühlt) noch deutlich mehr Aufmerksamkeit als „zu Hause“ entgegen gebracht wird, erntet häufiger als gewohnt böse Blicke.

Schnappi mit Blick auf das Meer

Anders als in den letzten Jahren verschlug es uns dieses mal übrigens nicht nur in die bereits wohl vertrauten Häfen von Rudkøbing und Lohals um maritimes Flair zu tanken, sondern ganz spontan (während der Schatzsuche) auch nach Bagenkop. Selbiges haben wir zuletzt vor mindestens 7 Jahren besucht und waren ob der vielen Veränderungen sehr positiv überrascht. Eine fast vollständig umgebaute Marina, neue kleine Wohnhäuser direkt am Wasser, ein szenisch sehr passender Aussichtsturm (der sogar noch nach frischer Farbe roch) und zahlreiche Segelboote bildeten einen schönen Kontrast vor dem doch eher traditionellen Fischereihafen. Insgesamt haben wir einen sehr schönen Nachmittag in Bagenkop verbracht, was ich nur jedem Langeland-Urlauber empfehlen kann.

Blick vom Aussichtsturm im Hafen von Bagenkop

Leider verging die Woche in Dänemark (wie immer) viel zu schnell und so setzten wir am Freitag Nachmittag, gegen 17:00 Uhr, mit traurigem Blick erneut die Segel gen Heimat. Das Boot war abgegeben, die Niederlage kassiert, das Haus gereinigt .. wie auch in den letzten Jahren gab es also keinen Grund die Rückreisewelle am Samstag abzuwarten. Über weitestgehend leere Autobahnen erreichten wir nach 2h die deutsche Grenze und nach rund einer Woche freuten sich die sechs Zylinder auf unserer Rückbank endlich wieder „spielen“ zu dürfen. Während der ca. 500km in Dänemark hatte ich übrigens den geringsten Verbrauch seit Besitz des Caymans: 8,5l/100km (im Rahmen der Anreise übrigens zeitweise sogar nur 8,2l auf rund 300km .. weniger scheint kaum möglich).

Bis zum Horizont .. mit nur einer Tankfüllung

Gegen 21:00 Uhr erreichten wir unser Zwischenziel in Soltau: Ein amerikanisches Diner, welches mittlerweile zur Mrs. Peppers Kette gehört. Obgleich wir recht lange auf unser Essen warten mussten (und dafür mit gratis Getränken entschädigt wurden), kann die Lokation übrigens durchaus empfohlen werden. Genügend Parkplätze, schönes Flair, gut Besucht, nette Bedienung .. ich würde wiederkommen.

Auch während der Rückfahrt holten wir meine Eltern übrigens gleich zwei mal ein (ihr Navi hat sich um Braunschweig besser angestellt als die Kombination aus dem PCM und Danis Tipps ;-)), so dass wir gegen 00:30 Uhr gemeinsam zu Hause eintrafen. Rund 5:30h von Spodsbjerg nach Hause (ohne Pausen gerechnet) stehen den rund 10,5h Anreisedauer übrigens sehr positiv gegenüber.

Insgesamt war der Urlaub wieder einmal sehr schön .. vertraut aber doch friedlich, mit genügend Zeit und Raum zum Abschalten. Die Niederlage beim Angeln nagt zwar noch etwas an mir .. aber auch Sebastian Vettel kann ja offensichtlich nicht jedes Rennen gewinnen 😉

Fernweh..

Viele weitere – teilweise wirklich sehr schöne Fotos mit intensiven landschaftlichen Eindrücken und tollen Farben – gibt es drüben in der Gallery: Viel Spaß!