„Wir sind Seeed“ – Ein Kurztrip in die SAP-Arena

Um es ohne Umschweife zu sagen (derer gab es ja in den vorhergehenden Beiträgen schon genug ;-)): Wir waren – mitten in unserem Umzug – beim Seeed Konzert in Mannheim.

Falls der geneigte Leser sich an dieser Stelle die Fragen stellen sollte, ob es denn wirklich so eine gute Idee sei mitten im Umzugschaos und -stress auch noch zu einem Konzert zu fahren, dann kann ich dies relativ ruhigen Gewissens verneinen 😉 Aber unsere Idee auf ein Konzert der Berliner Jungs zu gehen stammte aus einer Zeit, als der Umzug, ja die ganze Wohnung, noch gar kein Gesprächsthema war. Es müsste der 03.12.2012 gewesen sein, als Seeed in der Frankfurter Festhalle auftraten und wir – ohne zuvor überhaupt etwas davon mitbekommen zu haben – den ganzen Tag über von den hiesigen Radiosendern heiß auf das Konzert gemacht wurden.

Derart kurzfristig gab es natürlich keine Karten mehr (zurückblickend betrachtet hätte man sein Glück einfach direkt vor der Halle versuchen sollen), so dass wir diesee Abend leicht bedröppelt auf der heimischen Couch verbrachten. Zeitgleich wurde aber die Idee geboren nach einem alternativen Termin zu suchen, welcher sich auch recht zügig in Form der SAP Arena, an einem Dienstag Abend im März, fand. Auf Grund der Rahmenparameter konnten wir mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es unter nahezu allen Umständen (Kundentermine, Skitripps etc.) klappen sollte das Konzert auch zu besuchen.

Vernünftige Tickets gab es zwar keine mehr, aber die üblichen Verdächtigen verhelfen dem hoffnungslos zu späten Interessenten ja gegen bare Münze gern die eigene Schusseligkeit zu kompensieren. Nachdem wir verschiedene Platzoptionen gewürfelt hatten (die ich zurückblickend anders gewürfelt hätte), war recht schnell alles entschieden. So landeten die Karten einige Tage später in unserem Briefkasten und wurden fortan sicher verwahrt. Irgendwann kamen wir dann darauf, dass das Event ja unmittelbar nach unserem Umzug sein würde .. macht ja nichts .. ist ja bestimmt auch mal ganz cool.

Diese Ansicht hatte ich ziemlich lange .. Gefühlt in etwa bis zum Vorabend des Termins 😉 Spätestens am Konzert-Dienstag, wir waren immer noch im anhaltenden Kampf mit den Kartons gebunden, kam uns die Erkenntnis: Mal eben nach Mannheim zu fahren, wird ganz schön anstrengend. Für einen kurzen Augenblick spielte ich mit dem Gedanken das Event sausen zu lassen, doch dann nahmen wir eine Koffein-Tablette zu uns und setzten kurzer Hand Kurs gen Süden. Auf Grund sehr guter Verkehrsverhältnisse trafen wir genau zum geplanten Einlass-Zeitpunkt gegen 18:30 Uhr im Parkhaus der SAP Arena ein. Nachdem wir uns erst ganz naiv auf dem oberen Parkdeck positionierten, kam uns glücklicherweise doch noch die Eingebung, dass es durchaus clever sein könnte näher an der Ausfahrt zu parken. So setzten wir flux nochmals um und hinterließen den 5er in unmittelbarer Sichtdistanz zur Exit-Schranke des Parkhauses.

Auf dem Weg zum noch unbekannten UFO
Auf dem Weg zum noch unbekannten UFO

Positiv fiel mir bereits an diesem Punkt die logistische Abwicklung auf – alle Zufahrtsstraßen waren mehrspurig ausgelegt, Ausfahrtticket konnte man bereits vor der Veranstaltung kaufen und es gab auch genügend Schilder, die auf diesen Umstand hinwiesen  Frohen Mutes  legten wir also die letzten Meter zur Arena zurück, die zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich leer war. Entsprechend schnell ging es auch am Einlass, so dass wir wenige Minuten nach unserer Ankunft den Innenraum der SAP-Arena betraten und uns schlagartig zwei Dinge klar wurden: Zum einen, dass 15.000 Sitzplätze doch ziemlich wenig sind (wie ein etwas größerer, überdachter Sportplatz) und zum anderen, dass unsere Plätze auf Grund einer unerwarteten Nummerierung (Google hätte geholfen) ein wenig schlechter als erwartet waren. Macht aber nix, da die gesamte Halle ja relativ überschaubar war, sollte dies nicht allzu schlimm sein.

Wir saßen relativ weit hinten - und das im Bild (hinter Dani) ist vorn ;-)
Wir saßen relativ weit hinten – und das im Bild (hinter Dani) ist vorn 😉

Die dritte Erkenntnis bestand im übrigen darin, dass wir hoffnungslos zu früh waren 😉 So schlichen wir neugierig durch die Gegend, schauten uns die Vorräume zur Arena an, aßen eine Bretzel, bewunderten die multimediale Bandenwerbung .. und stellten dann fest, dass erst 20 Minuten vergangen waren 😉 Relativ pünktlich gegen 20:00 Uhr legte übrigens die Vorband los, was uns soundtechnisch schon mal einen Vorgeschmack auf Seeed geben sollte. Die paar wenigen Songs waren absolut okay und die gesamte Performance mit 30 Minuten auch eher kompakt. Danach folgte eine ca. 30 Minuten dauernde Umbausession hinter einem sichtschützenden Tuch, bevor die Arena ziemlich genau gegen 21:00 Uhr endlich wieder dunkel wurde. Die Massen begannen zu kreischen, als die ersten, vereinzelten Klänge der Drumms durch die Halle wummerten. Einige Augenblicke später ging es dann richtig los, und spätestens als die drei Frontmänner begleitet von einer beeindruckenden Lichtkulisse „Wir sind Seeed“ in den Äther sendeten, kam richtig Stimmung auf.

"Wir sind Seeed!"
„Wir sind Seeed!“

Wenn ich in wenigen Worten sagen sollte, wie das Konzert war, dann würde eigentlich folgende Aussage reichen: „Zwei Stunden Party. Laut, Vollgas, Spaß“. Obgleich ich die Live-DVD bzw. die entsprechende Ton-Spur aus 2006 schon in und auswendig kannte (beim Laufen und im Auto oft genug gehört), ließ sich diese absolut nicht mit dem Konzert vergleichen. Das Johlen der Menge, die Lichtshow, die Bühnenperformance, der Sound .. das alles machte die rund 2h mit Seeed zu einem absolut empfehlenswerten Erlebnis. Insbesondere die Showeinlagen der Trommler mit ihrer Perfekten Choreographie wissen uneingeschränkt zu begeistern und bringen eine unvergleichliche Coolness in den Konzert-Abend. Dabei fühlt sich der gesamte Abend wie schon beschrieben wie eine einzige laute Party an – keine politischen Statements, keine Erklärungen zwischen den Stücken, kein „sich feiern lassen“ auf der Bühne (obwohl das okay gewesen wäre), sondern einfach nur ein toller Track nach dem anderen .. mit erstaunlich kurzen Pausen dazwischen.

Eine absolut coole Bühnen-Performance
Eine absolut coole Bühnen-Performance

Im Gegensatz zur aktuellen bzw. letzten Grönemeyer Tournee besteht die Seeed-Trackliste nahezu vollständig aus den Titeln, auf die die meisten Konzertbesucher hoffen bzw. warten. Dies beginnt bei den absoluten Klassikern (u.a. Dickes B) und geht über Music Monks, Release, Schwinger, Waterpumpee, Shake Baby und Aufstehn bis hinzu coolen Peter Fox Remixes (Alles neu etc.) und natürlich aktuellen Stücken (hier vor allem Augenbling). Auch einige (leider wenige) richtig coole Remixes durften nicht fehlen, ebenso wie eine Parodie (oder wie auch immer der korrekte Begriff dafür sein mag) zu Britney Spears „Slave“. Die Stimmung war nahezu die gesamte Zeit über extrem gut, die Menschen sangen mit, sprangen, winkten, klatschten .. im Innenraum ebenso wie auf der Tribüne. Insbesondere die Aufforderung zur zweiten Zugabe führte zu einem derart lauten Pfeifen und Trampeln, dass der Lärm fast schon ohrenbetäubend war. Um an dieser Stelle auch nur einen kleinen Textausschnitt zu zitieren, der passender nicht sein könnte: „Du warst Samstag feiern auf unserer geilen Show, Sonntag warst du leider taub und low…“.

Jederzeit nochmal!
Jederzeit nochmal!

Rein auf Seeed bezogen bleibt mir daher nichts anderes zu sagen als: Unbedingt hingehen, weil live absolut nicht zum Album vergleichbar und jeden Cent wert! Nach dem Konzert hört man die Titel definitiv mit ganz anderen Erinnerungen, auch wenn mir die Stimmlage von Peter Fox währen des Events irgendwie .. ungewohnt vorkam.

An dieser Stelle auch noch ein paar abschließende Worte zur Logistik der SAP-Arena: Wir saßen weniger als 45 Minuten nach Ende des Konzerts schon wieder auf unserer heimischen Couch, obgleich zwischen dem Parkhaus und unserer Wohnung schlappe 92km liegen. Nach der letzten Zugabe war es absolut kein Problem im breiten (zugegeben nicht allzu eiligen) Strom gen Auto zu kommen und mit selbigem fanden wir uns nach nicht mal 10 Minuten auf der Autobahn wieder (was zum Teil sicher auch arg sorgsam ausgewählten Parkplatz lag, s.o.). So machen Massenevents Spaß und so steht auch das Konzert selbst im Vordergrund, und nicht die An- oder Abreise. Insgesamt also ein wirklich toller Abend, der eine willkommene Abwechslung zum Umzugschaos darstellte.

Zwei Stunden Party ohne Angst die Nachbarn zu verärgern ;-)
Zwei Stunden Party ohne Angst die Nachbarn zu verärgern 😉

(Anmerkung: Ich habe mich bewusst dazu entschieden nur wenige Fotos mit einfachem Equipment machen. Für hochqualitative Eindrücke von Konzerten gibt es professionelle Fotografen und ich denke bei einem derartigen Event steht das aktive Erleben im Fokus)

Umzug: Es sind die Details…

… die einen in den Wahnsinn treiben bzw. bedingen, dass man sich auch Tage nach dem eigentlichen Umzug fragt, wann denn endlich alles wieder „normal“ wird 😉 Mittlerweile kann ich dies mit einem Smiley schreiben, doch mittendrin, zwischen Kisten, Kleinteilen und Werkzeug war es gar nicht immer so lustig wie hier beschrieben.

Aber letztlich wurde doch alles gut, weshalb ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen möchte um zumindest ein paar Dinge zu beschrieben, die uns in der Woche nach dem Umzug (und teilweise auch jetzt noch) beschäftigten bzw. beschäftigen. Nach nun mehr knapp 4000 Worten nur zu dieser Sache könnte man zwar eigentlich denken, dass schon alles gesagt wurde, was es zu sagen gibt, doch würde man mit dieser Vermutung doch recht deutlich falsch liegen 😉

Da wäre zunächst (erneut) das Thema Arbeitszimmer, welches wir gleich am Montag in Angriff nahmen. Zwar gefiel uns dieses mit der neuen Schrankkombination recht gut, doch zeigten sich nun mehr um so deutlicher das uns die bisher im Schlafzimmer verwendete Flachstrecke in Buchenachbildung gar nicht mehr recht gefallen sollte. Da wir mit dem entsprechenden Produktportfolio der hiesigen Anbieter in der Zwischenzeit ja bestens vertraut waren, entschieden wir uns nach einiger Grübelei zum Rückgriff auf Bewährtes. Schnell (dauerte wirklich nur rund 2h) ersetzten wir die beiden Kommoden durch ihr Pendent in gefälligerer Farbe (ebenfalls schwarzbraun) und generierten mit einer passenden Glasplatte in weiß einen Brückenschlag zum BESTA-System. Da in der Zwischenzeit auch die dritte Flachsteckdose angekommen war, konnten wir nun mehr auch die Technikecke in ihrer Aufstellung optimieren und die Kabel so gut wie möglich tarnen. Einiges Fluchen und viele Kabelbinder später war auch diese Baustelle geschlossen, so dass sich das Arbeitszimmer recht schnell dem Zielzustand annäherte.

Passt doch recht gut..
Passt doch recht gut..

Der Dienstag stand dann im Zeichen der Optimierung unserer neuen Lagerkapazitäten: Die am Vortag erworbenen Plastik-System-Baukästen wurden nach und nach mit Inhalten aus den unterschiedlichsten Kisten befüllt, was unserem neuen Hauptziel, einer Umzugsboxen freien Wohnung, sehr entgegen kam. Äußerst hilfreich war in diesem Zusammenhang das Einweihungsgeschenk meiner Eltern, welches quasi „just in Time“ von DHL gebracht wurde: Ein Dymo Labeldrucker mit optionaler PC-Anbindung (an dieser Stelle nochmals vieeeeeeeeelen Dank!). Von nun an war es mir endlich möglich alles mögliche und unmögliche lesbar, nachhaltig und trotzdem leicht wieder entfernbar zu beschriften, was sehr dabei half ein (hoffentlich) dauerhaftes Lagerkonzept zu etablieren. Die PC-Anbindung des kleinen Dymos nutzte ich dabei übrigens deutlich schneller und intensiver als ich dies zunächst vermutet hätte, da sich das Labeldesign mit verschiedenen Schriftgrößen und -stilen nebst Symbolen am Rechner doch deutlich besser bewerkstelligen lässt. Nach getaner Arbeit verschwindet das Gerät anschließend wieder im hochwertig verarbeiteten und trotzdem kompakten Nylon-Koffer – besser geht es fast nicht! Ansonsten fuhren wir abends „mal eben schnell noch“ nach Mannheim zum SEEED Konzert, worüber ich (wenn sich Zeit und Muße findet) in einem anderen Beitrag noch berichten werde.

Wollte ich schon sooo lange ;-)
Wollte ich schon sooo lange 😉
Ein organisatorischer Traum
Ein organisatorischer Traum

Am Mittwoch stand dann erneut eine Möbellieferung ins Haus, da endlich der hier schon oft thematisierte Granit-Couchtisch eintreffen sollte. Kenner wissen wie vielen Gedanken wir uns hierzu gemacht haben und auf der Suche nach einem passenden Exemplar von der Stange haben wir sicher über 500km auf die hiesigen Autobahnen verbracht. Als das gute Stück dann endlich eintraf war ich zugegebenermaßen recht nervös, wurden wir doch vom neuen Highboard (defekt) und der Echtholzbank (inakzeptabler Zustand) bereits zwei mal enttäuscht. Beim Tisch wurde dann aber (endlich) alles gut: Mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit trug ein freundlicher und besonnener Steinmetz die Platte in einem Rutsch bis ins Wohnzimmer und auch das individuell angefertigte Gestell folgte wenige Momente später. Ein paar geübte Handgriffe mit dem Zollstock und der Silikonpistole später stand der Tisch fertig da: „Bitte bis morgen nicht bewegen“. Cool, so lange haben wir uns den Kopf zerbrochen und nun stand das Teil einfach da – genau mit der Oberfläche wie von uns gewünscht und mit einem nach unseren Vorgaben gefertigten Untergestell. Eifrig inspizierten wir die Platte in Labrador Antik und erfreuten uns an den vielen unterschiedlichen Facetten und Einschlüssen im Material. Um es kurz zu machen: Sowohl das hochwertig verarbeitete Untergestell als auch die Platte selbst erfüllen in Einzigartigkeit, Haptik, Optik und Qualität alle unsere Ansprüche und stellen daher im Vergleich zum vorher genutzten „LACK“-Tisch von Ikea eine gelungene Weiterentwicklung dar 😉

Der Tisch - endlich ist er da
Der Tisch – endlich ist er da
Ein kläglicher Versuch den optischen Eindruck wiederzugeben
Ein kläglicher Versuch den optischen Eindruck wiederzugeben

So richtig vollständig wurde unsere neue Wohnung jedoch erst am Donnerstag, dem lang erwarteten Tag unserer Sofa-Lieferung. Nachdem unsere alte Couch bereits vor rund einem Monat von ihrem Käufer abgeholt wurde, freuten wir uns sehr darauf die übergangsweise genutzte Gäste-Couch wieder entsprechend als solche, und nicht mehr als primäres Sitzmöbel im Wohnzimmer, zu nutzen. Im Vorfeld galt es jedoch den avisierten Aufstellort freizuräumen, was leichter gesagt als getan war. So kam es also, dass wir zunächst alte Ikea Möbel zerlegen und Stück für Stück in den Keller abtransportieren mussten. Anschließend konnte die Gäste-Couch an Ihren Bestimmungsort ziehen, bevor wenige Minuten später ein großer Lieferwagen vor unserer Tür hielt. Was dann folgte, ging deutlich schneller, als ich es jemals vermutet hätte. Drei freundliche Männer bugsierten (die offensichtlich recht schweren) Sitzmöbel zügig durch unseren Flur und brachten sie direkt an ihren Aufstellort. Das anschließende Auspacken erfolgte zügiger als es mir jemals Weihnachten gelungen wäre und noch bevor wir uns einen Eindruck von der Farbe der Sofas verschaffen konnten, war auch schon das gesamte Verpackungsmaterial wieder verschwunden. Obgleich alles mit offensichtlich viel Kraft und Eile vonstatten ging, hinterließen die Lieferanten keinen einzigen, noch so kleinen Fleck an einem der Möbel, dem Boden oder den Wänden, was ich (insbesondere mit Rückblick auf unser Umzugsunternehmen) absolut beeindruckend fand. Kaum herrschte wieder Ruhe in unserem kleinen Heim, begann Dani damit alle neu gelieferten Teile eifrig abzusaugen und auf Unversehrtheit zu prüfen. Anschließend versuchten wir das Ensemble, bestehend aus zwei Sofas, einem Hocker und unserem Couchtisch, basierend auf unserer Simulation und den tatsächlichen Eindrücken bestmöglich zu arrangieren. Dies gelang uns recht gut, weshalb wir uns noch vor 14:00 Uhr glücklich auf unsere neue, nun mehr fertige Wohnlandschaft fallen lassen konnten.

Versuch eines Gesamteindrucks
Versuch eines Gesamteindrucks
Passt farblich doch super
Passt farblich doch super

Neben diesen eher „großen“ Fortschritten gab es noch endlos viele weitere kleinere Herausforderungen und Baustellen: Gardinen(stores) wollten gekauft und montiert werden, die Badausstattung musste teilweise doch mit höherwertigen Alternativen besetzt werden, ein Hygrometer musste her, Sortierkästen für die Schubläden im Arbeitszimmer fehlten, die Heimkino-Anlage wollte endlich wieder in Betrieb genommen werden.

Während ich die Randthemen ausspare, möchte ich zumindest auf den zuletzt genannten Punkt, die Heimkinoanlage, kurz eingehen. Während die vorderen Boxen und die Anordnung der Komponenten auf dem Lowboard selbst eher unkompliziert waren (mit Ausnahme der Tatsache, dass ich alle Teile auf Danis Anordnung mindestens drei mal verrücken und neu verkabeln musste), stellen die Surround-Lautsprecher eine größere Herausforderung dar. Auf Basis der in Friedrichsdorf gesammelten Erfahrungen mit den Vogels Wandhalterung war recht früh klar, dass diese Lösung dringend abgelöst werden sollte (zu klobig, optisch zu präsent, suboptimale Ausrichtung auf die Hörposition). Ich recherchierte daher schon vor Wochen nach einer geeigneten Standlösung und auch die verschiedenen Möbelhäuser der Region wurden von uns intensiv nach entsprechenden Optionen mit ausreichender Höhe und angemessener Verarbeitung abgesucht. Nach einigem Grübeln entschieden wir uns ultimativ für Lautsprecherstands des Typs VCM Parma-Maxi, deren Grundplatte (zumindest in der Breite) exakt den Abmessungen unserer Boxen entsprach und die mit 78cm auch eine einigermaßen passende Höhe aufwießen. Während mir die Option der verdeckten Kabelmontage sehr zusagte, konnte mich das Design zunächst nicht final überzeugen (wir haben im Wohnzimmer eigentlich kaum Flächen mit den von VCM angebotenen Farben). Nach dem Aufbau der Stands zeigte sich jedoch, dass meine Bedenken in dieser Hinsicht eher unberechtigt waren. Einzig der Vorschlag die Boxen einfach nur auf die Trägerplatte zu stellen und mit vier Anti-Rutsch-Gumminoppen zu sichern fand nicht so wirklich unsere Zustimmung. Abhilfe schaffte hier extra starkes Klettband aus dem Baumarkt, was zwar zu einem optisch wahrnehmbaren Abstand zwischen Lautsprecher und Halterung führte, aber ein immenses Maß an Sicherheit kombiniert mit der Fähigkeit zur Rückbaubarkeit (Box kann jederzeit entfernt werden, wenn auch nur mit Kraft)  bot. Um auch den weiteren Weg des Kabels möglichst dezent zu gestalten, entschieden wir uns nach einigen Überlegungen zum Rückgriff auf mehrere Meter Kabelkanal, die Dani in vielen Stunden mühsam auf die richtigen Dimensionen und Winkel anpasste. Das Resultat war bzw. ist absolut beeindruckend, einzig die Erkenntnis das der Lautsprecherstand unseren Stores zu Nahe kam, trügte das Bild etwas. Eine weitere Lieferung von Amazon (entsprechende Verlängerungen) und eine spaßige Anpassungsaktion später war jedoch auch dieses Problem gelöst.

Parma-Maxi trifft Tisch und Couch (und Kabelkanal)
Parma-Maxi trifft Tisch und Couch (und Kabelkanal)
Parma-Maxi trifft noch nicht optimierten Store
Parma-Maxi trifft noch nicht optimierten Store

Rund acht Tage nach unserem Umzug waren wir dann übrigens endlich so weit die ersten Gäste empfangen zu können (über die wir uns riesig gefreut haben, danke nochmals an Sandy und Teichi für den Besuch!) – nahezu alle Kisten waren ausgepackt, (fast) alle Kleinteile die eingelagert werden sollten wieder in Kisten eingepackt, das meiste nicht benötigte „Zeug“ auf dem Dachboden oder im Keller verstaut, der Boden gewischt und Staub aufgesaugt. Es war eine wirklich spannende Zeit, und auch wenn das Resultat begeistert und mich stolz macht, bleibt an dieser Stelle die Erkenntnis: Allzu bald muss dieses Happening nicht allzu bald wiederholt werden 😉

 

Einzugsessen - Dani und ich waren auch dabei ;-)
Einzugsessen – Dani und ich waren auch dabei 😉

Lesen Sie später an dieser Stelle: Vergleich der zuvor mit viel Mühe angefertigten 3D-Raumsimulation mit dem finalen Ergebnis .. sobald ich Zeit finde.

Umzug: Der Morgen (und die Tage) danach

Als wir am Morgen des 01.03.2013 das erste Mal in unserem neuen Domizil aufwachten, hatte sich zum Einruck des Vorabends kaum etwas verändert. Noch immer war es so kalt, dass man sich ohne Schuhe kaum in der Wohnung bewegen konnte und auch das Stillleben aus Kartons und bereits teilweise ausgepackten Dingen war nicht wirklich geordneter geworden (was den Beweis darstellt, dass es weder Heinzelmännchen noch gut gesinnte Außerirdische gibt).

Chaos? Ja, davon haben wir noch ziemlich viel auf Lager..
Chaos? Ja, davon haben wir noch ziemlich viel auf Lager..

Da aber viele Termine auf uns warteten, krabbelte ich flux in den MINI und steuerte diesen gen Edeka, denn dort sollte sich zunächst der neue Bäcker unserer Wahl befinden. Das wir so zeitig in den Tag starteten, sollte sich wenige Minuten später als sinnvolle Entscheidung herausstellen, denn noch bevor ich meine Augen so richtig aufbekam, stand der Kurier mit unserer rund 50kg schweren Naturholzbank vor der Tür. Das mit 190cm Länge nicht wirklich handliche Paket wollte sich (zumindest für mich) zunächst gar nicht bewegen, bevor wir es mit gemeinsamen Bemühungen dann doch bis vor die Wohnungstür schleppen konnten. Kaum lag diese Anstrengung hinter uns, klingelte es bereits das nächste mal: Ein UnityMedia-Repräsentant war gekommen um Internet in unsere karge Höhle zu bringen. Dies ging recht schnell und absolut problemlos, so dass die (unverhofft erhaltene) FritzBox Cable recht schnell einen laufenden Verbindungsaufbau signalisierte. Kaum 20 Minuten nach Eintreffen des Technikers verließ uns dieser auch schon wieder – nicht jedoch ohne uns auch den neuen HD-Recorder zu überlassen. Die Tatsache das wir nun auch über Internet verfügten freute mich zwar, konnte jedoch aus zeitlichen Gründen zunächst nicht ausgenutzt werden.

Einen (vielmehr DEN) Hoffnungsschimmer am Horizont stellte dann das Eintreffen meiner Eltern gegen 11:30 Uhr dar, welche ganz offensichtlich noch deutlich motivierter waren als wir 😉 Gemeinsam erdachten wir uns einen Schlachtplan, der im ersten Schritt die „Grundeinrichtung“ des Kellers vorsah. Kaum waren die notwendigsten Werkzeuge ausgepackt, machten wir uns also daran Regale zuzusägen und zu montieren, so dass es einen ersten Lagerbereich für obsolete Kartons und Verpackungen gab. Anschließend galt es empfindliche und zugleich platzintensive Dinge an ihren Bestimmungsort zu bringen und dort zu montieren. So fanden also nach und nach unsere Lampen den Weg an die Decke und auch das wenige Minuten zuvor gerettete Acrylglasbild („Ich möchte einen riesen Karton in Friedrichsdorf bei Ihnen zustellen – wo sind Sie? Nicht da? Können Sie in 15 Minuten an folgender Adresse sein? OK“ …) wurde am avisierten Platz fixiert.

Passt doch! (ist auch extra angefertigt)
Passt doch! (ist auch extra angefertigt)

Um ehrlich zu sein, klaffen ab nun größere Lücken in meinen Erinnerungen zu den nächsten 2,5 Tagen – ich weiß eigentlich nur noch, dass wir alle vier unentwegt wuselten, räumten, bauten und Ordnung ins Chaos brachten. Wohnzimmerschränke wurden repariert, Türen eingestellt, Verpackungsmaterial entsorgt und Kartons ausgeräumt. Als wir eine Pause (und Essen) benötigten, begaben wir uns auf eine weitere „Sammelrunde“. Von Oberursel aus ging es in unsere alte Wohnung, anschließend zur Packstation nach Friedrichsdorf und von da aus über McDonalds (Essen), den Hornbach (Kleinteile, Papiereimer für beide Bäder, Handtuchstange) zu Ikea. Dort mussten wir den ersten größeren Rückschlag erleiden, denn nach über sieben Jahren hatte sich der schwedische Möbelgigant offensichtlich dazu entschieden, dass von uns favorisierte Dekor der BESTA-Serie (von dem wir auch schon einen kompletten Schrank hatten) aus dem Programm zu nehmen. Auf dem entsprechenden Tresen lächelte uns in diesem Zusammenhang übrigens ein „Geht ab spätestens April 2013 aus dem Programm“-Schild an; eine Aussage, die sich leider nicht mit dem aktuellen Produktvorrat deckte bzw. bereits voll in Erfüllung getreten war.

Es geht bergauf!
Es geht bergauf!

So zogen wir etwas enttäuscht zurück und kehrten nach einem weiteren Zwischenstopp in der Packstation Oberursel wieder in die heimische Baustelle zurück. Dort ging das eifrige Räumen bis gegen Mitternacht weiter und während sich das Chaos langsam lichtete, konnte ich mich endlich auch dem Thema Internet widmen. Meine Neugier galt hier vor allem der tatsächlichen Verbindungsgeschwindigkeit, hoffe ich doch schon seit Jahren unsere bisher genutzten ca. 12 Mbit/s doch irgendwann aufstocken zu können. Laut Unitymedia sollte nun eine etwas mehr als 8x so schnelle Geschwindigkeit verfügbar sein, was es natürlich zu validieren galt. Schnell verband ich den Ethernet-Adapter meines MacBooks (nur keine Ungenauigkeiten) mit dem entsprechenden Port der Fritzbox, welche bereits mit einem entsprechenden Kabel und dauerhaft leuchtender Verbindungs-LED brav auf einen ersten Testlauf wartete. Ein paar Geschwindigkeits-Test-Seiten später war klar: Das Speed-Fairsprechen von UnityMedia würden wir wohl nicht in Anspruch nehmen müssen 😉

Die Anbindung hält, was sie verspricht
Die Anbindung hält, was sie verspricht

Als nächstes galt es die wertvolle neue Anbindung zum weltweiten Datennetz in alle Räume – insbesondere das Arbeitszimmer – zu tragen. Dazu hatte ich im Vorfeld ja bereits entsprechende PowerLAN-Lösungen von AVM und Hightech-Router auf Basis des 802.11ac Standards von Netgear geordert. Da Lösung 1 (PowerLAN) preislich bei ungefähr 1/5 der WLAN-Lösung lag, entschied ich mich auch mit dieser zu beginnen. In diesem Kontext begeisterte mich die zunächst absolut problemlose Einrichtung. Beide Adapter in die entsprechenden Steckdosen gesteckt, zwei Patch-Kabel (mitgeliefert, wirklich nett) mit der FritzBox respektive einem Client verbunden und wenige Augenblicke später setzte mein MacBook plötzlich unaufgefordert den in irgendeinem Tab noch geöffneten Audio-Stream fort – einfacher kann es schon gar nicht mehr sein. Weniger positiv verliefen hingegen die Speed-Tests: Über 48 Mbit/s kam die Netzwerk-über-Strom-Lösung einfach nicht hinaus. Dies würde für eine Verbindung zwischen Dateiablage und Streamling-Client normalerweise absolut ausreichen (und wäre sogar mit Hinblick auf die Störanfälligkeit von WLAN-Lösungen mein präferierter Weg gewesen), doch im Arbeitszimmer mit nur 50% der nominalen Geschwindigkeit der Internet-Anbindung anzukommen, war leider nicht hinnehmbar. Also begann ich die deutlich größeren Kartons der Netgear R6300 Router auszupacken und war erneut ziemlich begeistert. Sehr schickes und schlichtes (dezentes) Design nebst wertiger Optik, gute Verpackung, akzeptable Vorkonfiguration. Schnell war der erste Router aufgestellt und nachdem ich den Internet-Port desselben mit der FritzBox verbunden hatte, signalisierte das Aufleuchten eines entsprechenden Symbols ohne jegliche weitere Konfiguration auch schon die erfolgreiche Anbindung ans Internet. Kurzer Test über WLAN: Geht und geht schnell. Bei der Konfiguration des zweiten Geräts, welches primär als Medienbrücke zwischen WLAN und LAN dienen sollte, musste ich dann doch kurz nach einer (schnell auffindbaren und gut geschriebenen) Anleitung googeln, da sich mir nicht intuitiv erschließen wollte, wie man den entsprechenden Modus konfiguriert. Mit dem passenden PDF war aber auch dies in Minuten erledigt und schneller als gedacht stand unsere WLAN-Brücke zwischen Wohn- und Arbeitszimmer im 5 GHz-Band. Ein wenig traurig ist in diesem Kontext, dass man die Sendeeinheiten des als Client verwendeten R6300 übrigens nicht simultan zur Erzeugung einer weiteren WLAN-Blase verwenden kann (obgleich der Dual-Radio Betrieb eigentlich unterstützt wird). Die Suche nach einer lauffähigen iPerf-Version dauert dann länger als die Basteleien zuvor, gipfelte aber in der Erkenntnis, dass stabil zwischen 130 und 150 Mbit/s (netto) über die 802.11ac-Lösung übertragen werden können – und zwar unabhängig vom Öffnungsgrad der Schallschutztüren.

Zusammenfassend gefällt mir der Aufbau mit den beiden Netgear R6300 eigentlich ziemlich gut. Das Web-Interface der Geräte ist in Ordnung, die Performance soweit überzeugend und die Stabilität der Verbindung bisher makellos. Auch das Design der beiden Route finde ich vorbildlich, insbesondere da im aktiven Betrieb keine blinkenden LEDs oder Symbole eine sichtbare Aufstellposition (die ja grundsätzlich erstrebenswert ist) verhindern. Ferner finde ich die integrierten vier Port Gigabit-Switches sehr sinnvoll, da ich so unseren heimischen Netzwerk-Gerätepark etwas verschlanken konnte 😉 In Summe ist also – bis auf die erforderlichen Investitionen – alles prima.

Wohnzimmerlandschaft in der Entstehung
Wohnzimmerlandschaft in der Entstehung
Der Netgear (hier direkt zwischen TV und Center Speaker) fügt sich gut ein
Der Netgear (hier direkt zwischen TV und Center Speaker) fügt sich gut ein

Selbstredend stand auch der Samstag im Zeichen des Bauens und Räumens, obgleich mir hier (neben dem Aufbau unserer Wohnwand nebst Multimedia-Geräten im Wohnzimmer) als dominierende Aufgabe vor allem der Aufbau unseres neuen Schranks im Arbeitszimmer im Gedächtnis blieb. Ein nachmittäglicher Besuch bei XXXL-Möbel hatte gezeigt, dass es eigentlich kaum Alternativen zu der von uns bisher favorisierten, modularen Lösung aus der BESTA-Serie gab. Auch wenn es an dieser Stelle etwas eigenartig klingen mag, doch die gängigen Baukästen-Systeme der üblichen Büromöbel-Serien, hätten schlicht keine Vorteile gegenüber den schwedischen „Standard-Möbeln“ geboten. Ganz  im Gegenteil, die zuvor geplante Variante mit drei Glas-Türen (ein wenig „Showroom“ sollte auch die neue Schrankwand bieten), hätte quasi ersatzlos gestrichen werden müssen. Auf der Fahrt zurück gen Wohnung kam Dani dann aber ein hervorragender Einfall: Wir könnten doch einfach einen Corpus der Farbe „schwarzbraun“ mit Türen in lackweiß kombinieren .. das klang erstaunlich gut. Beide Farben waren laut Ikea (im Gegensatz zum bisher von uns favorisierten Birke-Imitat) auch für die Zukunft gesetzt, so dass wir hier immerhin in keine Einbahnstraße einbiegen würden. Die Ankunft in der hiesigen Niederlassung war dann fast schon erschreckend, denn Parkplätze waren quasi absolute Mangelware – kein Wunder an einem Samstag Abend. Trotzdem gelang es uns eine Lücke zu finden und voller Neugier steuerten wir zügig in Richtung der entsprechenden Abteilung. Dort angekommen konnten wir die favorisierte Farbkombination erfolgreich auf Erfüllung des „Ja, ist toll“-Faktors prüfen und begaben uns rasch an ein freies Terminal um die benötigten Artikel, Mengen und Lagerorte in Erfahrung zu bringen. Dabei stellte sich leider heraus, dass die Hochglanz-Fronten ein ganz klein wenig teurer als das „klassische“ Dekor waren, was uns dann aber trotzdem nicht mehr stoppen konnte. Schnell war auch noch eine Packung „DIODER“ (modulare LED-Beleuchtung zum Spottpreis) in den Korb gelegt und bereits wenige Minuten später fanden wir uns (einige Euro ärmer) in einem vollgeladenen 5er wieder.

Jeder der schon mal eine entsprechende „Schrankwand“ gebaut hat, weiß wie lang es dauert 3 Korpen, 6 Schubladen, 6 normale Türe und 6 Glastüren aufzubauen und vernünftig einzustellen. Zwar führt man irgendwann jeden Arbeitsschritt beinahe mechanisch aus, doch vergeht die Zeit dabei doch trotzdem wie im Fluge. Es war gegen 02:00 Uhr nachts, als ich gefühlt den dritten Einlegeboden schief eingebaut hatte und wir uns einstimmig dafür entschieden die Arbeiten für diesen Tag zu beenden. Von dem beim Aufbau entstehenden Lärm bemerkte im ganzen Haus übrigens niemand etwas, da unser Nachbar zeitgleich zu unserem Einzug seinen 40. Geburtstag feierte und daraus fast schon ein Volksfest machte 😉 Ich habe jedenfalls noch nie so viele Heizpilze, Bierbänke, Zelte, Red Bull Tische, einen kompletten Red Bull Getränkewagen und einen mobilen Hähnchen-Grillwagen bei einer Privatveranstaltung gesehen. Das war in Summe absolut klasse, da man sich so gleich etwas kennen lernen konnte und zudem unser Abendessen ohne weiteres Zutun gesichert war 😉

Interessanter Ausblick - von den Abendstunden gibt es leider keine Fotos
Interessanter Ausblick – von den Abendstunden gibt es leider keine Fotos

Auch am darauf folgenden Sonntag ging es nach einer kurzen Nacht weiter – diesmal jedoch zunächst in Friedrichsdorf. Glücklicherweise hatten meine Eltern an allem, was nicht in die neue Wohnung passte und nicht vom Grobmüll abgeholt wurde, großes Interesse bzw. praktische Verwendung. Dies führte soweit, dass ich zwei Abende vor der Sperrmüllabholung übrigens noch einzelne „Schätze“ von der Terrasse zurück in unseren Lagerraum retten musste, was mit Hinblick auf die Mengen der zum Abholungsort zu transportierenden Einzelteile übrigens ebenfalls ganz prima war. So toll dies alles auch war, nun galt es trotzdem Regale zu zerlegen und viel Kleinkram zum Auto zu schleppen. Selbiges füllte sich jedoch dank acht fleißiger Hände sehr rasch, so dass wir weniger als zwei Stunden später schon wieder in unserem neuen Domizil ankamen. Dort herrschte bereits wieder munteres Treiben; die Aufräumarbeiten waren schon voll angelaufen. Auch wir begaben uns erneut zurück an unsere Baustelle und vollendeten endlich die Montage der Schrankwand inklusive perfekt verbauter DIODER-Beleuchtung. Spätestens nachdem alle Schutzfolien abgezogen und Türen eingestellt waren, waren wir uns sicher: Dies war die richtige Entscheidung.

Gelungen, denke ich :-)
Gelungen, denke ich 🙂

Es war gegen 15:30 Uhr, als meine Eltern mit einem sehr vollen Auto und langem Armen nach rund 52h Arbeitsaufenthalt (na gut, wir haben bestimmt auch 14h geschlafen) wieder erneut gen Heimat aufbrachen. Sie verließen uns mit dem Grundstein dessen, was unser neues zu Hause werden sollte und mit vielen erledigten Arbeiten, für die man gar nicht oft genug „Danke!“ sagen kann. Trotzdem lag noch sehr viel vor uns, denn obgleich nun nahezu alle „Großbaustellen“ geschlossen waren, galt es nach wie vor die verbleibenden ca. 45 Kisten auszuräumen.

Auch wenn es erzähltechnisch wohl nicht ideal ist, mit einem negativen Punkt zu enden, so muss er doch zumindest erwähnt werden: Wenige Minuten bevor meine Eltern den Notfall-Unterstützungseinsatz beendeten, packten wir gemeinsam noch die wenige Tage zuvor gelieferte und lange erwartete Naturholzbank einer vergleichsweise bekannten, nicht ganz kostengünstigen Designer-Möbelfirma aus. Der ein oder andere erinnert sich sicher an den Rat des lokalen Möbelgeschäfts, aus Qualitätsgründen eher vom Kauf des Produkts abzusehen .. und mir bleibt an dieser Stelle leider nicht anderes übrig, als dem entsprechenden „Inneneinrichtungs-Experten“ zuzustimmen. Schon der feine Holzstaub in der Packung, welcher uns unmittelbar nach dem Öffnen derselben entgegen rieselte, machte uns stutzig. Auch die als nächstes entdeckten, schiefen und optisch unbefriedigend aufbereiteten Schweißnähte ließen die Stimmung nicht gerade steigen (ich glaub das kann jeder Schlosser im ersten Lehrjahr besser .. wenn er denn will). So richtig traurig wurde es aber erst, als wir die massive Sitzfläche umdrehten: Ein rund 35cm langer Riss zog sich vom vorderen Ende der Bank in Richtung Mitte, unschön aufgearbeitet und lieblos mit transparentem „Leim“ (oder so ähnlich) behandelt. Wie wir die Bank auch drehten und wendeten .. sie passte von Form, Farbe, Eindruck, Funktion und Abmessungen zwar absolut perfekt an den vorgesehenen Aufstellort, doch die Qualität war schlicht nicht hinnehmbar (nein, auch nicht für ein Naturprodukt. Für so viel Geld, kann man meiner Meinung nach einfach etwas mehr Liebe erwarten). Schweren Herzens verpackten wir das lang erwartete Teil noch am selben Tag wieder – so enttäuscht, dass es davon nicht mal ein Foto gibt.

Ganz so schlimm sah es Sonntag Abend zwar nicht mehr aus - aber fast
Ganz so schlimm sah es Sonntag Abend zwar nicht mehr aus – aber fast

Umzug: Showtime

Hier ist er nun also .. der umfassende, lang erwartete, oftmals aufgeschobene und von der ersten Zeile an unvollständige Artikel mit dem Inhalt: Das Großereignis, auf welches wir seit Monaten hingearbeitet haben, ist vorbei.

Die vergangenen Wochen sind dabei wie im Flug vergangen, waren gekennzeichnet von ständiger Anspannung, nicht enden wollendem Chaos, unerwarteten Entscheidungen und zunehmender Lustlosigkeit. Beinahe täglich hab ich daran gedacht „endlich ein paar Zeilen zu bloggen“, aber egal wie sehr ich es mir vorgenommen hab, es gab einfach keine Chance.

Über den Umzug selbst zu berichten, ist in der Retrospektive schwieriger als man denkt. Eingekuschelt in das neue Sofa, die Füße auf den neuen Hocker gelegt und berieselt vom Klang der wiederaufgebauten und erfolgreich ans Internet angebundenen Surround-Anlage ist das Ergebnis zwar absolut wie erwartet, doch die Erinnerungen an den Weg dorthin verschwimmen schon nach etwas mehr als einer Woche. Es sind Themen wie der letzte Abend, der Grobmühl, der Wertstoffhof, die Schlüsselübernahme, der Umzug selbst, die ersten Möbellieferungen, das Hin- und Herpendeln nebst Business Telcos am Tag der Tage, zunehmendes Chaos, lange Aufbauabende, ein modifiziertes Ikea-Produktprogramm, Internet-Versorgung im neuen Heim, Gardinen und noch viele mehr, die an dieser Stelle besprochen werden sollten. Ich denke werde ich dabei einfach versuchen chronologisch vorzugehen und so viele Erinnerungen wie möglich aufzugreifen.

Die volle Breitseite des Umzug-Chaos‘ traf uns dabei am Dienstag, den 26.02., wenige Stunden nachdem ich meine letzte Prüfung zum CCEE hinter mich gebracht hatte. Kaum war diese Herausforderung genommen, ging es zu Hause so richtig los: Die letzten Habseligkeiten wollten gepackt und in Kartons für den Umzug vorbereitet werden, auch das Thema Sperrmüll wollten wir zur Sicherheit einen Abend früher als zunächst geplant angehen. Diese eher überschaubaren Tätigkeiten gingen uns jedoch recht gut von der Hand, obgleich es schon ziemlich erheiternd war kein 8h nach dem die ersten Möbelfragmente ihren Weg an die Straße gefunden hatten zu schauen, wie sich hier ein lebendiges Schauspiel von Geben und Nehmen eingestellt hatte 😉

Es wird ernst..
Es wird ernst..

So richtig „lustig“ wurde es am 27.02. – am unmittelbaren Vortag des Umzugs quasi. Spätestens jetzt wurde klar, dass alles, was nicht niet- und nagelfest war, eingepackt werden konnte und musste und wir die Wohnung für die finale Flucht vorbereiten mussten. Geprägt war der Tag von drei „Milestones“: Sperrmüll (nochmals), Wertstoffentsorgung (nochmals) und Schlüsselübernahme. Da im Prinzip alle drei Highlights zeitlich recht stark limitiert waren, begannen wir so früh wie möglich mit allen terminlich flexiblen Aktivitäten. Bis ca. 14:30 Uhr dachte ich auch noch, dass wir voll im Plan liegen und heut Abend auf den Resten unserer IT-Infrastruktur sicher einen interessanten Beitrag aus irgendeiner Mediathek schauen könnten .. wie gesagt, ich dachte. Dieser Eindruck verstärkte sich bei der Entsorgung der Unmengen von Papier und Altelektronik eher noch, da wir in weniger als 30 Minuten zwei volle Ladungen gen Wertstoffhof transportieren. Bis auf den leicht irritierten „Pförtner“ (Sie schon wieder? Na dann bis in 20 Minuten..) lief hier nämlich alles wie am Schnürchen, so dass wir den 5er sogar schon vol beladen zur Wohnungsübernahme fahren konnten – was weg ist, ist bekanntlich weg.

Die VIPs ziehen als erste ein
Die VIPs ziehen als erste ein

An unserem neuen Domizil trafen wir dann auch ganz pünktlich gegen 17:00 Uhr ein, in chicem Hemd und bester Laune. Was dann folgte war eine sehr herzliche Begrüßung in frostiger Atmosphäre – die elektrischen Jalousien konnten erst wenige Stunden vor der Übernahme bewegt und gereinigt werden (automatische, temperaturbedingte Abschaltung), so dass für diesen Vorgang mehrere Stunden lang alle Fenster offen standen. Die ehemals angestauten 21°C hat sich daher brüderlich mit der Umgebungsluft vermengt, was zunächst zu wenig angenehmen Raumtemperaturen führte. Trotzdem wurden wir sehr ausführlich in alle Feinheiten der Wohnung eingeführt und waren – als wir dann endlich die ersten Minuten alleine in „unserem Domizil“ waren, sehr glücklich.

Ordnung, Einweihungsgeschenk, Ruhe - da war die Welt noch in Ordnung
Ordnung, Einweihungsgeschenk, Ruhe – da war die Welt noch in Ordnung

Kaum war der erste Eindruck förmlich aufgesogen, machten wir uns daran das Auto auszuladen und dann sofort wieder in Richtung Friedrichsdorf zu steuern. Dort angekommen knurrte uns bereits der Magen, weshalb wir uns der Einfachheit halber (und weil es kein Besteck / Geschirr benötigt) dazu entschieden beim Pizza-Lieferanten unseres Vertrauens zu bestellen. Ein kurzes Statustelefonat mit meinen Eltern später ging es dann mit dem weiter, was zurückblickend der härteste Teil des Tages werden sollte. Während ich nämlich die unzähligen Einzelteile in der Küche Stück für Stück für ihren Transport vorbereitete, kam mir immer mehr die Erkenntnis, dass wir nie und nimmer „in time“ fertig werden würden. Immer mehr Details zeigten sich, generierten offene Punkte, wollten bearbeitet werden. Lampen baumelten noch lustig von der Decke, mühevoll versteckte Kabel wollten sich am liebsten keinen Zentimeter bewegen und das Verhältnis von verbleibenden Kisten („Wir brauchen doch niemals 50 Stück“) zu freilaufenden Kleinteilen wurde zunehmend schlechter. Die Musikwiedergabe der Canton Lautsprecher war lange dem Plärren des MacBooks gewichen, dass in diesen Tagen soviel Streaming-Musik wiedergeben musste, wie noch nie zuvor. Die Stimmung wurde schlechter und wir gingen dazu über, stumpf Teil für Teil zu verpacken .. um offen zu sein allerdings ohne wirklich Licht am Horizont zu sehen.

Unsere Welt verpackt in Kartons
Unsere Welt verpackt in Kartons

Irgendwann gegen 21:30 Uhr und damit nur 90 Minuten nach unserer Bestellung kam dann auch unser Essen (das aus diesem Grund dann auch gratis war), welches wir in Kombination mit einer kleinen Pause tatsächlich mit einem interessanten „Apple“-Artikel aus der Mediathek der ARD genossen (geht mittels Tethering und UMTS sogar recht gut). Danach ging es eifrig weiter, bis wir irgendwann gegen 00:30 Uhr beschlossen zunächst zum Sperrmühlschleppen überzugehen. Nach einem wirklich langen Tag, war auch dies alles andere als spaßig, musste aber im Kontext einer quasi einmaligen Chance sein. Möbelteil um Möbelteil fand seinen Weg an die Straße, welche sich zunehmend in eine Wohnlandschaft mit eigenartigem Design verwandelte. Wie dem auch sei .. gegen 02:00 Uhr lagen wir geduscht, erschöpft und doch leicht hinter dem Plan liegend im Bett.

Sperrmüll am Morgen danach
Sperrmüll am Morgen danach

Weiter ging es recht früh am 28.02., an dem rund 2,5h vor dem geplanten Eintreffen des Umzugsunternehmens der Wecker lauthals losplärrte. Mit kleinen Augen, aber großen Erwartungen begab ich mich kurze Zeit später schnellen Schrittes ein letztes Mal zu unserem Stammbäcker (Gott sei Dank) und konnte während des Rückwegs auch gleich den weiteren Werdegang unserer Möbelreste verfolgen – der Arbeitstag der Sperrmüllabholer begann mindestens so zeitig wie unserer). In den letzten Stunden vor dem Beginn des großen Events ging es dann gefühlt sehr schnell vorwärts – das Chaos schwand und transformierte sich zu einer geordneten Aufstellung von Möbeln, Kartons und originalen Verpackungen. Selbige trafen um kurz nach 09:00 Uhr auf unser Umzugsunternehmen, dass gewappnet mit drei Leuten und einigermaßen viel Polsterfolie munter ans Werk ging. Ich könnte an dieser Stelle jetzt viele schmerzhafte Details aus dem „Transportvorgang“ berichten, doch das Ergebnis lautet letztendlich: Sorgfalt ist etwas anderes; trotzdem blieben größere Schäden zum Glück aus. Meine naive Vorstellung wie (im Vergleich zum selber Schleppen) angenehm es doch wäre Möbelhelfern bei der Arbeit zuzusehen, ist jedenfalls nachhaltig zerstört, denn naheliegender Weise zeigen beauftragte Arbeiter weit weniger Interesse am Wert der transportieren Ware, als wir als Eigentümer derselben. Gegen 11:45 Uhr war es dann soweit und wir begaben uns mit einem voll beladenen LKW und einem ebenso bepackten BMW in Richtung Oberursel. Dort wartete eine vollständig unversehrte Wohnung auf uns: Keine Spuren an den Wänden, kein einziger Kratzer in den hochwertigen Steinfliesen – ergo: Eine herausfordernde Umgebung für den Umzug. Die kommenden Stunden waren daher geprägt von mentaler Anspannung, vielen kritischen Blicken und endlos vielen Entscheidungen bzw. Anweisungen der Art „Diesen Schrank bitte dorthin, diese Kisten bitte dahin“. Gegen 14:00 Uhr ging es dann ein weiteres Mal nach Friedrichsdorf, wo eine letzte halbe LKW-Ladung auf uns wartete. Zwischendurch kam übrigens just in Time unser neues Highboard, welches direkt vom Werk mit einem defekten Korpus geliefert wurde. Während ich mich fragte, ob man bei Markenmöbeln nicht ein Mindestmaß an Qualitätssicherung erwarten kann, freuten wir uns über die nahtlose Integration in die neue Küche – es blieben sozusagen ein lachendes und ein weinendes Auge (und das Warten auf einen Austauschtermin).

Einladen..
Einladen..
...Ausladen
…Ausladen
Und dabei diese schöne Ordnung zerstören ;-)
Und dabei diese schöne Ordnung zerstören 😉

Als die letzten Reste unseres Hab und Guts rund eine Stunde später in Friedrichsdorf verstaut waren (die Kraft und Motivation der Umzugsleute hatte hier schon spürbar nachgelassen), galt es dann auch unseren MINI zu seinem neuen zu Hause zu fahren. Diesen Part durfte dankenswerterweise ich übernehmen – nicht ohne zwischendurch noch kurz beim lokalen DPD Shop vorbeizuschauen (ein paar Sendungen fehlten dann doch noch). Leider waren die mir übergebenen Güter so groß, dass ich – zur Verwunderung der umstehenden Passanten – nicht umhin kam unsere Glasmagnetwand bei geöffnetem Verdeck hinter den Sitzen zu verstauen. Gut gesichert transportierte ich unsere neuen Schätze so bei guter Musik und 5°C Außentemperaturen in Richtung Zieldestination – eine willkommene Unterbrechung des Transportchaos.

Ein letzter Blick in unser altes Schlafzimmer
Ein letzter Blick in unser altes Schlafzimmer
Sagte ich oben von was Touring? Völliger Quatsch..
Touring? Völlig überbewertet..

Gegen 16:00 Uhr war es soweit: Unsere wenige Stunden zuvor noch vollkommen leere, saubere und unbeschädigte Wohnung stand voller Möbel, Kartons und Kleinigkeiten. Die Helfer waren weg, unseren Kleiderschrank hinterließen sie nur mangelhaft montiert und wir Standen in den Trümmern unserer Besitztümer. Als erste Maßnahmen entschieden wir uns dazu ganz schnell wegzulaufen zum nächsten Supermarkt zu fahren und Reinigungsschwämme zur Beseitigung der Umzugsspuren zu kaufen. Als kurze Zeit später fest stand, dass größere Schäden an Möbeln und Wohnung ausgeblieben sind, fiel zunächst viel Anspannung von uns ab. Gleichzeitig trat ein Gefühl der Kälte ein – wir erinnern uns an das lang andauernde Lüften einen Tag zuvor. Eifrig drehten wir alle Knöpfe der Fußbodenheizung auf volle Leistung, und als wir endlich die Wetterstation aufstellten, zeigte uns diese bereits kuschlige 16,4°C an – prima (…). Dieses Gefühl der Kälte sollte übrigens andauern – und zwar fast eine Woche.

Da war die Ordnung dahin
Da war die Ordnung dahin

Ungeachtet dessen arbeiteten wir fokussiert daran wieder „arbeitsfähig“ zu werden, d.h. im ersten Schritt die Küche nebst erforderlichen Utensilien wieder auszuräumen. Auch sonst begannen wir die ersten Kisten und Verpackungen in die richtigen Ecken zu räumen und damit ein wenig Struktur in das Chaos zu bringen. Trotzdem überkam mich ein gewisses Gefühl der Verzweiflung: Unordnung, unendlich viele offene Baustellen, Kälte .. so richtig gut ging es uns am Abend des 28. nicht gerade. Während ich begann unser IT-Equipment Stück für Stück wieder auszupacken und auf mögliche Schäden zu prüfen, kämpfte Dani bei Germanys Next Topmodel (erneut MacBook und Tethering sei Dank) damit die Fragmente unseres Geschirrs zusammenfinden und an neue Plätze zu räumen.

Alles eine Frage der Ausrüstung ;-)
Alles eine Frage der Ausrüstung 😉

Gegen 21:00 Uhr folgte dann ein etwas angenehmerer Teil, da sich kurzfristig die Gelegenheit ergab unseren neuen Mitbewohnern unser „Einzugsmitbringsel“ zu übergeben. Diese baten uns unerwartet spontan zu einem Glas Sekt, was mit Hinblick auf den anstrengenden, hinter uns liegenden Tag (und die warme Wohnung) durchaus verlockend war. In angenehmer und lockerer Atmosphäre vergingen die folgenden zwei Stunden wie im Flug und so verfestigte sich unser Eindruck, dass unser tolles neues Domizil auch mit sehr netten Nachbarn einhergeht – super! Als wir gegen 11 wieder in den Trümmern des neuen Heims ankamen, neigte sich unsere Motivation dann doch ihrem Ende. Frierend, erschöpft aber doch etwas zuversichtlich fielen wir ins Bett und kurze Zeit später in einen sehr tiefen Schlaf.

Um es mit den Worten einer bekannten Werbung zu sagen: "It's cool man"
Um es mit den Worten einer bekannten Werbung zu sagen: „It’s cool man“

Die kommenden Tage sollten noch viele Herausforderungen für uns bereithalten, welche ich mit Hinblick auf den Umfang des Beitrags aber lieber gesondert schreiben möchte.