Back in town (time?): Wochenendtrip nach Stuttgart

Die Hitzewelle vorbei, das Unwetter überstanden, eine lange Woche neigte sich dem Ende zu .. also kam es bei einem ausgedehnten Feierabendspaziergang, wie es kommen musste: Die Diskussion der Pläne für das Wochenende kam auf.

Mit Hinblick auf die nahezu optimalen Wetterverhältnisse und zusammen mit einem gewissen Fernweh stand schnell die Königsfrage im Raum (auf dem Feldweg) – Stuttgart oder Trier? In Trier haben wir schon einmal ein sehr warmes, aber auch sehr eindrucksvolles Wochenende voller Sehenswürdigkeiten und Spaß verbracht .. warum also nicht noch mal? Mit Stuttgart wiederum verbanden uns, abgesehen von diversen negativen, mit dem Studium zusammenhängenden Erinnerungen, rund drei schöne Jahre zwischen 2006 und 2009. Da wir neben dem Sightseeing-Effekt auch ein wenig Shoppen wollten, fiel die Entscheidung letztendlich auf Stuttgart.

Während ich verschiedene Hotel-Optionen eruierte, erinnerte ich mich auch noch an die Neueröffnung des Meilenwerks in Böblingen und spätestens zu diesem Zeitpunkt gab es kein Halten mehr. Zwar konnte ich mich Freitagnacht nicht mehr dafür begeistern unsere Unterkunft auch tatsächlich zu buchen, doch ging ich dieser Tätigkeit einfach mit ganz kleinen Augen um 07:00 Uhr am Samstagmorgen nach. Als kleinen Malus musste ich die 7h Verzögerung daraufhin mit einem Mehrpreis von 20€ vergüten, aber ein tolles Wochenende kann es schließlich nicht geschenkt geben. Keine Stunde später setzten wir uns in Bewegung und näherten uns auf den morgendlichen, fast völlig leeren Autobahnen rasch dem Ziel. Okay, rund um Karlsruhe kamen wir kurz zum Stehen und die A8 macht ja bis kurz vor Stuttgart derzeit ebenfalls keinen Spaß (keine Ahnung welches Chaos das im Berufsverkehr geben soll), aber das konnte unserer guten Laune keinen Abbruch tun. Nahezu fast perfekt gemäß unserer Planung erreichten wir also kurz nach 10:00 Uhr das Gelände des Meilenwerks Region Stuttgart in Böblingen – sperriger Name aber absolut überzeugender Ersteindruck. Ein fast wolkenloser Himmel spannte sich über ein sehr großzügiges Gelände voller mit Glas verkleideter Gebäude, die von hervorragend asphaltierten Straßen und Parkplätzen in rauen Mengen umsäumt wurden. Wer die Klassikstadt in Frankfurt kennt, hat hier gleich das erste Aha-Erlebnis (kein ewiger Stau auf der Hanauer, kein Poltern über das Kopfsteinpflaster der letzten Kilometer .. nein, alles toll).

Das aus mehreren Hallen bestehende Meilenwerk von außen
Das aus mehreren Hallen bestehende Meilenwerk von außen

Rasch war die Spiegelreflex angelegt und dann gingen wir auch schon – an einem frisch vermählten paar mit Audi S7 als Brautfahrzeug vorbei – auf das zu, was für einen Eingang hielten. Augenblicke später zeigte sich, dass wir mit unserer Vermutung richtig lagen, denn vor unserem Auge zeigte sich eine stattliche Ansammlung chromblitzender und auf Hochglanz polierter Oldtimer, die in einer toll hergerichteten Halle mit beeindruckender Deckenkonstruktion auf die Komplimente neugieriger Besucher warteten. Tatsächlich kamen wir – je näher wir den Exponaten (nun, eigentlich den zum Verkauf angebotenen Waren) traten – gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Während die Nase den typischen Duft von Ausstellungen alter Fahrzeuge aufnahm, wanderte unser Blick über perfekt hergerichtetes Leder, makellos lackierte Flächen und bis ins letzte Detail gepflegte Karossen. Die Ausstellung bestand aus ca. 30 Fahrzeugen, die allesamt so aussahen, als hätten sie noch nicht einen einzigen Kilometer auf eigenen Räder zurückgelegt. Einzig der Filz in einer geöffneten Flügeltür eines Mercedes 300 SL zeigte minimale Spuren eines Wassereinbruchs, was aber auch wirklich die einzige Gebrauchsspur war, die wir entdecken konnten. Ansonsten hat es wirklich viel Spaß gemacht den Fahrzeugpark ganz in Ruhe zu bewundern und die verschiedenen Epochen des Automobilbaus revue passieren zu lassen. Thematisch passend gibt es in den angrenzenden Räumlichkeiten historische Tanktellenausrüstung sowie diverse „alte“ Automaten (z.B. einen Colaspender zum Sonderpreis von rund 5.00€) zu sehen. Untergebracht ist dies alles in einer thematisch passenden, restaurierten Werft-Halle des ehemaligen Flughafens Böblingen.

Panoramablick über die Verkaufsfläche historischer Fahrzeuge
Panoramablick über die Verkaufsfläche historischer Fahrzeuge (von unten)
... und ein paar Meter weiter von oben
… und ein paar Meter weiter von oben

Danach ging es in eine weitere Halle weiter, die das Herz eines jeden Automobil-Begeisterten einfach höher schlagen lassen muss. Am Eingang ging es dabei noch recht gelassen los .. ein paar Glasboxen (jeweils zu zweit übereinander angeordnet, was vielleicht etwas unglücklich ist) mit mehr oder weniger seltenen Wagen wie einem Alfa Romeo 8C Competizione Spider, einem Ford GT40 sowie einem Audi R8 V10 Spyder. Neugieriger wurde ich dann beim Anblick eines Ferrari F40, während sich im Hintergrund schon die Umrisse diverser Mclaren MP4-12C erkennen ließen .. nett. Doch dann sahen wir die ganze Pracht der Halle, die (für jemanden dessen Fokus primär auf zeitgenössischen Fahrzeugen liegt) kaum zu toppen war: Da stand eine ganze Herde Lamborghini Gallardos in unterschiedlichsten Varianten (Spyder, LP560-4, LP570-4 Superleggera), neben einem extrem seltenen LM002, allesamt beaufsichtigt von einem Ferrari Enzo (!), der seinerseits gemütlich eine Dodge Viper anschwieg. Von der Beschreibung weiterer Highlights wie einem Porsche 997 Turbo Cabrio (fast schon Massenware), diversen Bentleys, Corvettes und co. möchte ich an dieser Stelle absehen.

Eine Zusammenstellung mit Seltenheitswert ...
Eine Zusammenstellung mit Seltenheitswert …
Faszinierend bis ins Detail
Faszinierend bis ins Detail

Gleich nachdem sich mein Auge an dem weißen Gallardo LP 570-4 satt gesehen hatte (soviel Zeit hatte ich noch nie, um mir die Meisterwerke aus Sant’Agata anzusehen) weiteten sie sich ein weiteres Mal: Quell der vielen Stiere war eine gläserne Lambo-Werkstatt, in der diverse Techniker eifrig umher wuselten. Dort standen neben weiteren Gallardos auch zwei Aventadore,  von denen insbesondere das Modell in orange (sollte ich lieber sagen arancio borealis) äußerst beeindruckend war. Direkt neben dem Wagen mit italienischer Zulassung stand ein scheinbar werksneuer Motor .. was dem geneigten Beobachter dies wohl sagen sollte 😉 Auch auf der Empore gab es – neben diversen äußerst nett eingerichteten Meetingräumen – weitere Augenschmeichler zu sehen: Ein weiterer oranger Superleggera, ein mattschwarzes LP 560-4 Coupe, Wiesmann MF3, Bentley, Porsche .. was auch immer man zu sehen suchte, es stand unschuldig dort herum. Ohne große Absperrungen, ohne unfreundliches Personal (die Erinnerung an das Porsche-Museum ist immer noch ganz lebendig) .. einfach respektvoll, gepflegt und dezent. Wow.

Ich (das Rote rechts im Bild) wäre am liebsten gleich da geblieben..
Ich (das Rote rechts im Bild) wäre am liebsten gleich da geblieben..

Nach vielen Minuten der Begeisterung traten wir so langsam wieder den Rückweg in Richtung Auto an, nicht ohne jedoch noch einen Zwischenstopp in der „PS Kultur“ einzulegen. Auch diese fasziniert bereits aus einiger Distanz, ist sie doch Verkaufsfläche und Serviceanbieter für die italienischen Kultmarken Ferrari und Maserati (ja okay, Harley Davidson gibt es dort auch zu sehen; reizt mich aber nicht). Nachdem wir bereits von außen diverse F430 in der Werkstatt gesehen hatten, traten wir dann tatsächlich mutig (und wie einige andere auch) in den Showroom. Vorbei ging es an diversen Maseratis eine relativ schmale, weiße und irgendwie verheißungsvolle Treppe hinauf in die „Ausstellung 1. OG“. Als wir dort ankamen, stockte mir kurzzeitig der Atem. Die gesamte Fläche war gefüllt mit diversen Ferraris (und wenigen Maseratis) der aktuellen Generation; in der Mitte stand als Dekoration ein klassischer F40. Was man sonst nur ganz kurz und vereinzelt auf der Straße sieht, stand hier in Rudelformation herum und konnte – erneut ganz ohne Absperrungen oder permanente Beobachtung – in Ruhe bewundert werden. 458s in allen Farben und Varianten, F430, F430 Spider, 599 GTB, California, F12 Berlinetta, Ferrari Four .. die Produktpalette der automobilen Meisterwerke aus Modena zeigte sich in beeindruckender Gänze. Endlich ergab sich die Gelegenheit all die vielen dezenten Details der in Aluminium bzw. Carbon gebrachten Kindheitsträume zu bewundern und dem Mythos Ferrari ein wenig näher zu kommen.

Nur ein ganz kleiner Ausschnitt dessen, was man nur als "faszinierend" bezeichnen kann
Nur ein ganz kleiner Ausschnitt dessen, was man nur als „begeisternd“ bezeichnen kann
Sollte sich jemals die Möglichkeit ergeben ein derartiges Fahrzeug anzuschaffen .. und sollte es dann noch Straßen und Benzin geben: DAS (ohne Dach) wäre mein Favorit
Sollte sich jemals die Möglichkeit ergeben ein derartiges Fahrzeug anzuschaffen .. und sollte es dann noch Straßen und Benzin geben: DAS (ohne Dach) wäre mein Favorit

Die Eindrücke des Meilenwerks waren so nachhaltig, dass sie mich auch noch lange nach Verlassen des Geländes beschäftigten. In jedem Fall ist den Machern des Geländes hier ein Zentrum automobiler Begeisterung gelungen, dass meiner Meinung nach deutschlandweit seines Gleichen sucht. Alle Technik-Museen und Ausstellungen die wir bisher gesehen haben, können hier jedenfalls nicht mithalten .. ein ganz große Empfehlung für alle „Petrolheads“.

Nach diesem absolut gelungenen Start in den Tag ging es weiter in Richtung City, denn diese war ja das eigentliche Ziel unserer Reise. Die Strecke führte uns dabei durch den Heslacher Tunnel, was sofort Erinnerungen an vergangene Zeiten aufkommen lies. Kurz nach dem Tunnel entdeckten wir dann auch schon das, was zu Studienzeiten eine Baustelle war und mittlerweile die Gestalt unseres Hotels angenommen hatte. Nach einer kurzen Reise durch die vergleichsweise großzügige Tiefgarage (kein Vergleich mit den teilweise extrem kleinen Boxen in der Innenstadt) und einigen Schritten später standen wir gegen 12:00 Uhr zwei Stunden zu früh an der Rezeption. Hier wurden wir zwar etwas ost-europäisch, aber durchaus freundlich empfangen und erhielten ganz unverhofft sogar ein Zimmerupgrade. Augenblicke später genossen wir mit einem breiten Grinsen den Ausblick vom umlaufenden Balkon auf den sonnigen Marienplatz und den idyllischen Anblick der hügeligen Schwaben-Metropole. Auch sonst zeigte ich das Park Inn by Radisson von seiner besten Seite: Ein hervorragend klimatisierter Raum, stilvolle Innenausstattung, sehr guter Zustand des gesamten Interieurs – was will man mehr?

Panoramablick vom Hotel
Panoramablick vom Hotel

Da wir ja aber eigentlich gekommen waren um die alten Zeiten revue passieren zu lassen, und nicht um Autos oder Hotels zu bewundern, begaben wir uns schnellen Schrittes in Richtung U-Bahn-Haltestelle. Mit einem Lächeln ging es dabei vorbei an der Zacke (Zahnradbahn; eine Fahrt damit haben wir leider zeitlich nicht unterbekommen) und kurze Zeit später saßen wir auch schon in der rumpelnden, sauberen und gepflegten Bahn. Drei Stationen später („Charlottenplatz“) hatte uns das Tageslicht wieder und schon nach wenigen Schritten fanden wir uns auf dem gut bevölkerten Schlossplatz wieder – schön, wieder einmal hier zu sein. Die Königsbaupassagen im Blick überquerten wir den Platz und wendeten uns dann zunächst in Richtung Rotebühlplatz, da so langsam „Hunger“ das dominierende Gefühl wurde. Auf dem Weg zu einer Stärkung besuchten wir diverse Geschäfte und rasch kamen uns immer mehr bereits vergessen geglaubte Erinnerung wieder ins Gedächtnis. Die offenkundlich zufriedenen Menschen auf der Königstraße, das geordnete Chaos, die Straßenkünstler .. Stuttgart hat zweifelsfrei seinen ganz eigenen Charme, der sich mit der „kosmopolitischen“, engeren und lauteren Zeil in Frankfurt meiner Meinung nach gar nicht vergleichen lässt. In den folgenden Stunden schlenderten wir also durch die Stadt, genossen das Wetter, die Stimmung und das Glück, dass wir hier waren – es war definitiv eine gute Entscheidung das Wochenende in südlichen Gefilden zu verbringen. Gegen 18:00 Uhr und nach zwei stärkenden Frapuccino steuerten wir, bepackt mit diversen Einkaufstüten, erneut das Hotel an. Unterwegs statteten wir noch kurz der berühmt-berüchtigten Baustelle Stuttgart 21 einen Besuch ab. Neben den scheinbar an jede freie Fläche gesprühten Parolen gab es (zumindest nach meinem Empfinden) erstaunlich wenig zu sehen .. ehrlich gesagt haben wir uns die physikalische Manifestation des Dauerstreitfalls deutlich ausladender vorgestellt.

Back in Town .. einfach tolle Stimmung
Back in Town .. einfach tolle Stimmung

Der Tag war bereits recht lang, unsere Füße gequält und unsere Köpfe voller neuer, alter Eindrücke. Was lag da also näher als ein leckeres Abendessen dort, wo es früher schon immer sehr gut und sehr unterhaltsam war. Eine kurze Bahnfahrt und wenige Gehminuten später fanden wir uns an einem etwas versteckt gelegenen, sehr netten Platz im Enchilada wieder. Erfreulicherweise (welch Zufall..) war zum Zeitpunkt unseres Abendbrots Happy Hour, weshalb wir unser Mahl auch noch sehr preisattraktiv durch sehr gut schmeckende Cocktails aufwerteten. Das Enchilada wusste dabei uneingeschränkt zu überzeugen: Freundliches Personal, überraschend schnelle Servicezeiten, gute Stimmung und qualitativ sehr ansprechende Speisen und Getränke – so soll es sein.

Die leckerste Stärkung seit Langem
Die leckerste Stärkung seit Langem

Gut gestärkt und mit den Impressionen eines tollen Tages im Kopf (und mit äußerst leckeren Churros im Bauch) spazierten wir erneut gen Schlossplatz. Bei sommerlich angenehmen 20°C kamen uns jede Menge Junggesellenabschiede (mind. 5) und gut gekleidete Menschen entgegen; wie auch schon tagsüber wurden die Straßen von jeder Menge Lebensfreude geflutet. Auf dem Schlossplatz angekommen spielte ein Jazz-Band und unterhielt die Massen, so dass es weder einen freien Platz auf den Grünflächen, noch ein Eiscafe gab, bei dem man nicht mindestens fünf Minuten hätte anstehen müssen. Wir setzten uns einfach auf die Stufen vor den Königsbaupassagen und genossen den Abend .. nach den stressigen letzten Wochen ein toller Kontrast. Unter dem Licht eines aufgehenden Vollmondes wurden wir (präziser: wurde Dani) dann noch unfreiwillig zu Mitwirkenden einer Zaubershow, was jedoch ebenfalls recht erheiternd war. Es war gegen 22:30 Uhr, als uns unsere mittlerweile etwas lahmen Füße (>20.000 Schritte an diesem Tag) zurück in Richtung Hotel trugen .. ein toller Tag ging zu Ende.

Abendstimmung im Ländle
Abendstimmung im Ländle

Der Sonntagmorgen begann etwas untypisch mit einem Frühstück auf dem Zimmer. Mangels passender Ausstattung wurde das Frühstück im Bett zumindest zu einem Frühstück am Bett .. mit erneut perfekter Aussicht auf das um 07:30 Uhr noch ziemlich verschlafene Stuttgart. Abseits der typischen Restaurant-Atmosphäre stärkten wir uns mit Brot, Brötchen, Saft, Cornflakes, Croissants und Allem, was sonst noch zu einem gelungenen Start in den Tag gehörte, bevor wir in Richtung Wilhelma aufbrachen. Trotz des parallel stattfindenden Stuttgart Laufes erreichten wir unser Ziel ohne größere Verzögerungen und fanden uns nur wenige Minuten nach Öffnung des extrem beeindruckenden zoologischen Gartens schon gegen 08:30 Uhr in den Gewächshäusern wieder.

Zwei-Mann-Frühstück mit Aussicht
Zwei-Mann-Frühstück mit Aussicht

Abseits der sonst durch die schmalen Pfade wandelnden Touristenmassen bewunderten wir ganz in Ruhe die reichhaltige und äußerst gepflegte Ausstellung (die wir insgesamt schon das vierte Mal besuchten) und wurden uns ein weiteres Mal bewusst, dass es (zumindest im deutschsprachigen Raum) vermutlich keinen tolleren und liebevoller gestalteten Zoo gibt. Während unserer ausgedehnten Runde durch die Wilhelma – als Erstbesucher sollte man meiner Meinung nach definitiv 5 bis 8h einplanen – verließ uns dann kurz nach einem Besuch der fröhlich grasenden Kühe kurzzeitig das Glück: Eine dunkle Regenwolke ergoss sich zusammen mit der ein oder anderen Sturmböhe über dem Rosensteinpark. Glücklicherweise fanden wir spontan Zuflucht im Schweinestall, wo wir den ca. 20 Minuten dauernden Schauer entspannt abwarten konnten.

 

Sauwetter im Schweinestall
Sauwetter im Schweinestall

Danach ging es erneut zurück auf den sehr gut gestalteten Rundweg, der vorbei an ungezählten Highlights führt (sehr toll fand ich neben dem Amazonenhaus auch die neue Behausung der Menschenaffen). Spätestens nach den vielen Aquarien war jedoch die Grenze unserer Aufnahmefähigkeit erreicht, so dass wir nach rund 3,5h beeindruckt aber zugleich auch erschöpft den Rückweg in Richtung Auto antraten. Die Heimreise (ebenfalls sehr vertraut) über die A81, A6 und A5 gestaltete sich übrigens signifikant besser als die Variante A5 / A8, so dass wir in weniger als 2h wieder in Frankfurt bzw. Oberursel ankamen.

Die Wilhelma - immer wieder einen Besuch wert
Die Wilhelma – immer wieder einen Besuch wert

So ging ein wirklich beeindruckendes, uneingeschränkt empfehlenswertes und geradezu nach Wiederholung verlangendes Wochenende zu Ende .. Adee, Stuttgart.

Viele weitere Impressionen (von Tieren, Autos und Stuttgart selbst) gibt es drüben in der Gallery: Link.

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