Vergleich Fitbit Flex vs. Misfit Shine vs. Garmin vivosmart

Ein Schrittzähler als täglicher Motivator, als Begleiter am Tag und in der Nacht, an jedem Tag, bei jeder Sportart, zu jeder Zeit, Unterwasser genau wie in der Sauna .. klingt der Gedanke abwegig? Genau das ist für mich seit 1,5 Jahren der Fitbit Flex. Nach zuvor rund einem halben Jahr mit dem Fitbit Ultra brachte der Schwenk vom Gürtelclip zum Armband genau jene Integration in den Alltag, die ich mir erhofft hatte.

Von links nach rechts: Fitbit Flex, Misfit Shine, vivosmart S berry, vivosmart L grau
Von links nach rechts: Fitbit Flex, Misfit Shine, vivosmart S berry, vivosmart L grau

Nach kürzester Zeit war das Band unmittelbar über dem Handgelenk so normal, dass es mir gar nicht mehr auffiel und fortan wirklich immer dabei war. Bis auf wenige Nächte mit leerem Akku weiß ich seit jeher auch recht genau und auf Grund von nachvollziehbaren Bewegungsdaten, ob ich die letzte Nacht im Bett eher geschlafen oder doch eher schlecht geruht habe 😉 Über die Qualitäten des Fitbit Flex hatte ich bereits an früherer Stelle berichtet, und seit dem gibt es (glücklicherweise) wenig Neues zu sagen: Der Akku hält (meistens) immer noch rund sieben Tage durch und auch die Webschnittstelle und die Synchronisation mit dem iPhone verhalten sich zuverlässig und unauffällig.

Ein Eindruck mit Fitbit Webportal, genannt Dashboard
Ein Eindruck mit Fitbit Webportal, genannt Dashboard

Was mir sehr gut gefällt, ist die Integration des Dienstes MyFitnessPal, mit dem ich meine Kalorienaufnahme verfolgen kann. Mittlerweile reden MyFitnessPal, Garmin Connect (für meine Laufuhr) und Fitbit ganz hervorragend miteinander, so dass etwaige Übungen (z.B. durchs Joggen) und der zugehörige Kalorienverbrauch automatisch in MyFitnessPal verrechnet werden – absolut klasse, intuitiv und zuverlässig.

Man beachte die Notiz am unteren Bildrand: Durch das heutige Training hast du dir .. - erfolgt automatisch und ist sehr praktisch
Man beachte die Notiz am unteren Bildrand: Durch das heutige Training hast du dir .. – erfolgt automatisch und ist sehr praktisch

Nun gibt es leider auch ein paar Dinge, die ich am Fitbit Flex weniger toll fand. Fangen wir mit dem Aspekt an, der noch am leichtesten zu Verschmerzen ist: Bedingt durch die hohe Belastung (Wärme, Kälte, Schweiß, Wasser), wurde das Band nach etwas über 12 Monaten leider stark porös und brüchig. Während es optisch noch nahezu neuwertig wirkte, rissen die von mir am meisten benutzten „Laschen“ des Bandes ein, so dass ich irgendwann drohte das gute Stück zu verlieren. Glücklicherweise kann man hier mit Bändern in den unterschiedlichsten Farben schnell Abhilfe schaffen und dem Fitbit so sehr preiswert (~10€) und unkompliziert ein neues Design verpassen. Hier macht sich der Ansatz bezahlt, die Elektronik vom Armband zu separieren und so das „Teure“ vom eher Preisgünstigen zu trennen.

Etwas mehr nervte mich schon die „manchmal“ (fast immer) nicht allzu kontaktfreudige Ladeelektronik. Bereits nach rund sechs Monaten begann der Ladeprozess für den Tracker nur noch sporadisch zu funktionieren: Der kleine Stick wollte scheinbar in einem speziellen Winkel in seinen Ladeadapter eingeführt werden, oder der Ladeadapter selbst (er verfügt über einen USB-Anschluss) hatte einen Wackelkontakt. Auf jeden Fall war es immer wieder ein lästiges Schauspiel den Flex nebst Adapter irgendwie zwischen Netzteil und Wand zu klemmen, so dass das Gerät geladen wurde. Ging der Prozess erstmal los und lief länger als 10 Sekunden, war der Akku i.d.R. angenehm schnell (d.h. gefühlt in weniger als 2h) voll.

Das Fitbit Flex in seiner Lieblingsladehaltung
Das Fitbit Flex in seiner Lieblingsladehaltung

Während der temporäre Defekt des nicht mehr funktionierenden Vibrationsmotors (auf diese Weise bestätigt der Flex z.B. das Erreichen des täglichen Schrittziels oder die Aktivierung des Schlafmodus) von alleine wieder verschwand, zeigte mit der Tracker nach rund 15 Monaten, dass unsere Freundschaft bald ein Ende finden würde. Immer wieder ging er einfach aus (ohne vorherige Akkuwarnung und teilweise weniger als 1h nach dem Laden) oder statt des Ladevorgangs blinkten nur vier der fünf Lämpchen aufgeregt und über mehrere Stunden, bevor das Gerät irgendwann doch geladen wurde. Mal trat dieser Fehler alle paar Tage auf, dann klappte wieder alles wie gewohnt für einige Wochen.

Kurzum: Das Fitbit Flex überlebte seinen Vorgänger, für mich das Ultra, zwar deutlich, aber seine nicht wirklich überzeugende Qualität wurde ihm schließlich zum Verhängnis.

Eine weitere Sache die mich sehr störte, war die mangelnde Weiterentwicklung. Zwar erschien in der Zwischenzeit das etwas größere Fitbit Force (der glaube ich im Gegensatz zum Flex auch Stockwerke zählen konnte), doch blieb dies bei Fitbit die einzige für mich erkennbare Neuerung (Anmerkung: Das das Force, bevor er es überhaupt nach Deutschland schaffte, wegen Problemen mit dem Material des Armbandes wieder vom Markt genommen wurde, erzeugte nicht gerade weitere Begeisterung). Ansonsten sah es bei Fitbit aber abgesehen von der MyFitnessPal-Integration wirklich mau aus. Insbesondere wenn ich mir Danis Misfit Shine im Vergleich ansehe, kann man da schon neidisch werden: Alle paar Wochen bzw. Monate gab es hier irgendein größeres Update, das mehr oder weniger coole neue Funktionen brachte. So lernte der Shine nach einigen Monaten in unserem Besitz Schlafzeiten zur Nachtzeit automatisch zu erkennen, während ich den Flex weiterhin jeden Abend in den Schlaf klopfen und jeden Morgen aufwecken musste. Schade. Nebenbei sei angemerkt, dass Misfit auch ohne Probleme und kostenfrei ein neues Armband aus den USA schickte, nachdem Dani eine nachlassende Passform bemerkte.

Auch sonst ist der Shine absolut chic und macht optisch einiges her. Seine Batterielaufzeit (ca. 3 Monate) ist gut, er ist robust und er arbeitet absolut zuverlässig. Von der Qualität ist dieses Gerät – insbesondere gegenüber den Alternativen von Fitbit – ganz weit vorn.

Garmin vivosmart (vorn) im Vergleich mit dem Misfit Shine. Beide sind auf ihre jeweils eigene Art sehr ansehnlich
Garmin vivosmart (vorn) im Vergleich mit dem Misfit Shine. Beide sind auf ihre jeweils eigene Art sehr ansehnlich

Es zeichnete sich also ab, dass – bedingt durch den schwächelnden Flex – eine Änderung bevorstand. In diesem Zusammenhang beobachtete ich schon seit geraumer Zeit die Entwicklungen um das Razer Nabu, welches ich optisch und vor allem von der Funktion her (Weiterleitung aller Benachrichtigungen vom Smartphone an das Band) extrem interessant fand. Ein wenig skeptisch stand ich der Form und Art des Bandes gegenüber (es scheint ja eher steif zu sein .. vermutlich wie das Nike Fuelband), doch leider ließ sich dies – mangels Verfügbarkeit des Geräts – bisher nicht abschließend klären. Alternativ plante ich auf die Apple Watch zu warten, doch auch hier stört mich die mangelnde Verfügbarkeit bzw. der späte Zeitpunkt der Markteinführung. Die diversen Android Gear Geräte am Markt sehen zwar teilweise recht interessant aus, lassen in mir aber Zweifel ob der Tauglichkeit für sportliche Aktivitäten aufkommen. Außerdem ist das Verhältnis zwischen Crapdroid Android und mir eher angespannt.

Und dann war es ganz plötzlich da: Bei der üblichen Stippvisite auf der Garmin Webseite (mal schauen, was die für neue Fitness-Uhren haben) stolperte ich über das vivosmart. Mit Garmin verbindet mich schon seit Jahren eine einseitige, aber eigentlich enorm positive Freundschaft: Wir haben zur Zeit den dritten GPS-Receiver von Garmin zum Geocachen und auch meine Sportuhr (eine Forerunner 405) begleitet mich seit mittlerweile fünf Jahren und vielen vielen Trainingseinheiten nahezu ohne Probleme (okay, zwischendurch wollten die Ladekontakte mal gereinigt werden .. geschenkt. Dafür ist das Armband immer noch tadellos!). Darüber hinaus hat Garmin im Zuge der Einführung des vivofits sein Webportal (Garmin Connect) recht grundlegend renoviert, wodurch es jetzt sehr frisch und einladend wirkt. Da lag es doch eigentlich nah, dass Dreigestirn aus Fitbit, MyFitnessPal und Garmin um ein Element zu reduzieren.

Unerwartet schnell geliefert: Unsere vivosmarts
Unerwartet schnell geliefert: Unsere vivosmarts

Was mich am vivosmart aber am meisten reizte, war die Smartphone-Integration. Ohne an dieser Stelle zu sehr ins Detail gehen zu wollen (die Produktseiten des Herstellers sind eine prima Quelle für weitere Infos, falls benötigt), bietet das Garmin Fitnessband die Möglichkeit alle Benachrichtigungen (Notifications) des iPhones ebenfalls darzustellen – in kompakter Form, sehr zeitnah und begleitet von einer kurzen Vibration. In der Praxis funktioniert dieses Feature extrem gut, so dass vivosmart und iPhone nahezu gleichzeitig über z.B. eingehende Mails informieren. So kann ich im Meeting oder beim Joggen auch ohne Blick auf das Smartphone sofort erkennen, ob eine eingehende Mail oder ein ankommender Anruf wichtig ist .. absolut genial! Neben der zweizeiligen Darstellung der Informationen auf dem Display erfolgt übrigens auch eine taktile Rückmeldung in Form einer nach meinem Geschmack perfekt dosierten Vibration – deutlich wahrnehmbar, aber nicht nervig (und soweit bisher feststellbar akustisch so unauffällig, das andere Personen nicht gestört werden).

Darstellung von Benachrichtigungen - ungemein praktisch und sehr smart gelöst
Darstellung von Benachrichtigungen – ungemein praktisch und sehr smart gelöst

Auch ansonsten bringt das vivosmart viele Aspekte mit, die ich zur Zeit als nahezu perfekt bezeichnen würde. So gefällt mir die Verarbeitung sehr gut (hier sei z.B. der Garmin-Schriftzug in Edelstahloptik an der Unterseite genannt) und auch die Form und „Härte“ des Bandes sind sehr angenehm. Es ist nicht zu steif, aber auch nicht zu nachgiebig; besonders positiv finde ich im Gegensatz zum Fitbit Flex zudem die abgerundeten Kanten. Das vivosmart gleitet so sehr einfach unter Kleidungsstücke und verursacht auch keine hässlichen Kratzer, wenn es (wie bei mir häufig bei der Verwendung eines Schweißbandes an der gleichen Hand) in Kontakt mit empfindlichen Hautpartien (Stirn) kommt. Auch sonst wirkt das Band wertig und von den Abmessungen her sehr unauffällig (kleiner wäre mit Hinblick auf die Displaygröße vermutlich nicht gut). Einzig die Farbe finde ich in meinem Fall (grau) etwas trist – Danis pink ist da schon wesentlich peppiger. Leider ist das Band aktuell (soweit ich das auf die Schnelle geprüft habe) nur in grau und pink verfügbar. Die Länge meiner Version (Large) ist übrigens wesentlich größer als die L-Version des Fitbits .. hier kriegen auch Träger mit richtig dicken Unterarmen keine Probleme 😉

Vorn Garmin, hinten Fitbit Flex
Vorn Garmin vivosmart, hinten Fitbit Flex
Sehr schön ausgeführter Clip
Sehr schön ausgeführter Clip

Das Gewicht ist unauffällig und auf Augenhöhe mit den genannten Alternativen (vivosmart Large: ca. 20g, vivosmart Small: ca. 17g, Fitbit Flex Large mit Tracker: ca. 15g, Misfit Shine: ca. 15g).

Während ich die Hardware von Garmin stets recht überzeugend fand, ist die Software vielleicht nicht immer perfekt. Zwar ließen sich unsere beiden vivosmarts relativ schnell und unkompliziert in Betrieb nehmen, spätestens beim sofort verfügbaren Software-Update wird es dann aber etwas skurril: Vorbei die Zeiten von Updates über das iPhone .. nein, nein .. hier muss Garmin Express installiert werden, anschließend muss der Garmin Connect Account nochmals in Express eingerichtet werden und nachdem man dann herausgefunden hat, dass man das Fitnessband bei aktiver Verbindung via USB mittels langem Druck auf das Display in den USB-Modus versetzen kann, klappt in diesem dann auch das Update.

Ein genauer Blick auf Danis vivosmart in pink bzw. "berry". Sieht gut aus und fühlt sich auch gut an
Ein genauer Blick auf Danis vivosmart in pink bzw. „berry“. Sieht gut aus und fühlt sich auch gut an
Berry und sein Vorgänger (Misfit Shine) im Formvergleich
Berry und sein Vorgänger (Misfit Shine) im Formvergleich

Hier fragt man sich, ob man es dem unbedarften Neuling nicht auch einfacher machen kann.. Auch konnte ich den „Jetzt synchronisieren“-Knopf in der iPhone App noch nicht finden (im Menü des Bandes ist das einfacher) und ich frage mich, warum mein Kalorienziel (das in Garmin Connect durch die MyFitnessPal-Integration korrekt dargestellt wird) nicht mit dem vom vivosmart angezeigten Wert übereinstimmt. Auch sonst gibt es für mich noch 1,2 offene Fragen zum Thema Garmin Connect und Synchronisation, die aber vermutlich erst in einem Langzeittest abschließend geklärt werden können.

Ein Eindruck von Garmin Connect - mittels der Reiter oben könnte ich jetzt sofort auf die Aktivitätsübersicht meiner Forerunner wechseln
Ein Eindruck von Garmin Connect – mittels der Reiter oben könnte ich jetzt sofort auf die Aktivitätsübersicht meiner Forerunner wechseln

Bis dahin erfreue ich mich an der immensen Funktionsvielfalt (insbesondere im Vergleich mit den fünf leuchtenden Kugeln des Fitbit Flex), der Möglichkeit beim Laufen die Musikwiedergabe nun auch am Handgelenk steuern zu können und der hervorragenden Haptik des Geräts. Selten hat ein Gadget in den ersten Stunden der Benutzung zumindest aus Sicht der Hardware einen so positiven Eindruck auf mich hinterlassen.

Vivosmart an der soliden Ladeklemme. Macht bisher einen guten Eindruck
Vivosmart an der soliden Ladeklemme. Macht bisher einen guten Eindruck

Abschließend noch ein paar erste Gedanken zu den Eindrücken einiger Funktionen:

Für mich bisher völlig enttäuschend ist die Schlafanalyse. Von Danis Misfit Shine und auch von meinem Fitbit Flex bin ich gewohnt, dass die insgesamt als Schlaf markierte Zeit (beim Shine wird sie wie gesagt automatisch ermittelt, beim Flex muss man zu Beginn und Ende der Nacht kurz doppelt auf das Gerät tippen) hinsichtlich der realen Schlafqualität ausgewertet wird. Das mag jetzt – wie die Bewegungsmessung auch – nur bedingt genau sein, doch über Wochen und Monate hinweg ist es schon sehr interessant zu sehen wie gut man wirklich schläft und das eine vermeintlich kurze Nacht mitunter genau so viele Tiefschlafminuten beinhaltet, wie eine ausgedehnte Langschläfersession. Etwaige Ungenauigkeiten durch das geteilte Bett sind für mich dabei zu vernachlässigen. Tja, schade eigentlich, denn Garmin zeigt einfach nur die Minuten zwischen dem Zeitpunkt für „Ins Bett gehen“ (manuell markiert) und „Aufstehen“ (erneut manuell markiert). Für den Zeitraum dazwischen sieht man zwar lustige Aktivitätswellen, aber keine weiterführende Auswertung. Bilder sagen mehr als Worte.

Schlafanalyse bei Misfit Shine (links), Garmin vivosmart (mitte) und Fitbit (rechts) im Vergleich; wobei die von Misfit und Garmin analysierte Nacht jeweils die gleiche war (Dani hatte beide Tracker um)
Schlafanalyse bei Misfit Shine (links), Garmin vivosmart (mitte) und Fitbit (rechts) im Vergleich; wobei die von Misfit und Garmin analysierte Nacht jeweils die gleiche war (Dani hatte beide Tracker um)

Die Detailbetrachtung der Schrittaktivitäten ist solide und scheint grundsätzlich das gleiche zu leisten, was auch die Konkurrenz kann. Optisch finde ich die Nähe von Garmin und Fitbit bemerkenswert, Misfit macht einige Dinge anders (z.B. durch die Umrechnung in Aktivitätspunkte), bietet aber grundsätzlich die gleichen Informationen. Bezüglich der Genauigkeiten scheinen alle drei Tracker momentan recht nah beieinander zu sein, wenn gleich der Umrechnungsfaktor von Schritten in Distanz scheinbar recht stark variiert. Hier müssen wir für eine Aussage aber noch mehr Erfahrungen als 20h Benutzungsdauer sammeln. Bei einer ersten Laufsession hat das Garmin vivosmart bei mir eine sehr gute Figur gemacht: 12,94km laut Forerunner GPS-Aufzeichnung vs. 13,02km gemäß vivosmart.

Aktivitätsdarstellung bei Misfit, Garmin und Fitbit (von links nach rechts)
Aktivitätsdarstellung bei Misfit, Garmin und Fitbit (von links nach rechts)

Etwas schade ist übrigens, dass die Funktion zur Steuerung der Musikwiedergabe scheinbar zur Zeit nicht mit Spotify harmoniert. Zumindest in meinen bisherigen Tests konnte ich wild auf dem Armband herumdrücken, ohne das Spotify sich hiervon beeindrucken ließ. Dies klappt z.B. besser, wenn ich am Apple Headset oder meinem Bluetooth Sportheadset von Plantronics den Befehl für „Nächster Titel“ auslöse. Auch hier werde ich weiter beobachten..

Eine letzte Anmerkung noch zum Thema Benachrichtigungsweiterleitung: Dargestellt wird alles, was auch in der Mitteilungszentrale des iPhones angezeigt wird (Einstellungen –> Mitteilungen –> <In Frage kommendes Element> –> In Mitteilungszentrale anzeigen). Was hier sehr positiv auffällt, ist die Möglichkeit, eingehende Texte zu scrollen. Auch längere iMessages / WhatsApp-Nachrichten kann man auf diese Weise bis zum Ende lesen (klappt erstaunlich gut). Ferner war ich von der Bluetooth-Reichweite angenehm überrascht .. auch durch mehrere Wände hindurch halten Armband und Smartphone stabil die Verbindung und tauschen eifrig Informationen aus (iPhone lädt auf dem Nachtschrank, Benutzer nebst Band sitzt im Arbeitszimmer .. alles kein Problem!). Sollte die Verbindung doch mal verloren gehen, wird sie automatisch wiederhergestellt, wenn beide Geräte in einen adäquaten Abstand zueinander gebracht werden – über beide Vorgänge (also Trennung und Kopplung) informiert das vivosmart per kurzer, von einer Vibration begleiteter, Meldung.

Abschließende Bemerkung: Das Garmin vivosmart kostet zur Zeit bei einschlägigen Internetversandhäusern 169€. Unsere Exemplare sind regulär erworben und (leider ;-)) nicht gesponsert.