Der virtuelle Umzug

Ein Umzug – das weiß jeder der diese Herausforderung schon mal hinter sich gebracht hat – ist je nach individueller Risikofreudigkeit und Ausgangssituation ein ziemlich aufwändiges Unterfangen.

Bereits vorhandene Möbel suchen ein neues zu Hause bzw. eine Anschlussverwendung, Neuanschaffungen wollen in Dimension, Stil und Funktion in die Wohnlandschaft integriert und bereits vor dem Kauf so gut wie möglich auf deren tatsächliche Praxistauglichkeit geprüft werden.

Während man früher gern auf Schere und Papier zum lustigen Möbelrücken zurückgriff, hat (zumindest für mich) seit geraumer Zeit das digitale Zeitalter gesiegt. Allzu leicht kann ein Grundriss in Visio abgebildet werden und falls die eigenen Möbel bereits elektronisch vorliegen (was bei uns seit dem Ende der Studienzeit der Fall ist), ist es relativ schnell möglich eine Aussage bezüglich eventueller Stellmöglichkeiten zu treffen. So war es auch Visio, dass im Laufe unserer Wohnungssuche das Ende des einen oder anderen interessanten Objekts einläutete..

Inhaltlicher Vorgriff: Unser neues Domizil von oben betrachtet (aktualisierte Version)
Inhaltlicher Vorgriff: Unser neues Domizil von oben betrachtet (aktualisierte Version)

Doch nun war ja alles gut, der neue Mietvertrag ist unter Dach und Fach, ein gedruckter Grundriss vom Architekten lag vor und wir waren uns sicher: Die Wohnung wirkt so groß, da muss einfach alles passen. Diese, durch das großzügige Aufrunden des Maklers gestützte These, sollte sich rund eine halbe Stunde später als relativ gewagt herausstellen. Irgendwie schienen unsere Vorstellungen des Schlaf- und Wohnzimmers nicht so recht mit dem Plan zu harmonieren und es wurde schnell klar, dass hier ein wenig mehr „Liebe“ erforderlich werden würde. Da sich in der Vergangenheit schon mehrmals gezeigt hatte, dass 2D-Planungen hier mitunter nicht wirklich zuverlässig sind und das „graue Rechteck“ direkt hinter der Tür zwar in Visio ganz nett aussieht, in der Realität aber jede Wohnlichkeit zerstört, wollten wir im Planungsprozess gern einen Schritt weiter gehen. So fanden wir über Umwege zum pCon.Planner, einer flexiblen und sehr mächtigen Gratis-Lösung (kostenpflichtige Versionen sind jedoch ebenfalls erhältlich) zur 2D- und 3D-Planung von Gebäuden. Durch das intuitive Interface sieht man sehr schnell Erfolge und wenn parallel zur Erstellung des Grundrisses die ersten Räume auch zeitnah in der dritten Dimension bewundert werden können, ist man schnell „angefixt“.

Schematische Darstellung - hier jedoch schon nach Hinzugabe von VIEL Liebe
Schematische Darstellung – hier jedoch schon nach Hinzugabe von VIEL Liebe

Das Handling der Oberfläche erinnerte mich dabei an meine ersten (fehlgeschlagenen) Gehversuche mit AutoCAD, ist jedoch relativ eingängig. Darüber hinaus bietet der Hersteller (leider tonlose) Tutorial Videos in Deutsch und Englisch auf YouTube bzw. Vimeo, welchen den Zugang zum Planungstool abermals vereinfachen. Nach rund einer halben Stunde war unsere neue Wohnung also zunächst in 2D fertig gestellt, zügig zogen auch Türen, Fenster und Durchbrüche ein. Dann kam der Knackpunkt: Der Übergang zur 3D-Planung und der Import der ersten räumlichen Objekte. Selbige können ebenso wie Lacke, Oberflächen, Materialien etc. aus einem integrierten Katalog bezogen und sehr einfach auf alle möglichen Objekte angewendet werden. So füllte sich unser zukünftiges Domizil rasch mit Schränken, Tischen, Sitzmöbeln, Schreibtischen und so weiter, welche sich relativ einfach an die Abmessungen ihrer realen Vorbilder anpassen ließen.

Auch eine Küche werden wir haben - obgleich wir hier beim Design ob fehlender Informationen etwas improvisieren mussten
Auch eine Küche werden wir haben – obgleich wir hier beim Design ob fehlender Informationen etwas improvisieren mussten

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir eine 2D- und 3D-Darstellung, die recht „nett“ war. Die wichtigsten Objekte waren platziert, der Grundriss stimmte, doch der „Kick“ hat gefehlt. Dann entdeckte ich den unscheinbaren Knopf „3D-Galerie“, welcher zum 3D Warehouse von Google Sketchup führt .. und danach war ich völlig fasziniert. Egal ob ein beliebiger Ikea Artikel, Heimkino Receiver, Heim-PC, LCD, TV oder Boxenständer .. es gibt für alles passende Modelle oder zumindest solche, die sehr nah am Original sind. Freudig füllt man die Simulation der neuen Wohnung so mit einem Objekt nach dem anderen, vermisst (von messen, nicht vermissen) die eigenen Einrichtungsgegenstände und ist zunehmend fasziniert von der realitätsnahen Darstellung.

Blick auf dem Schlafzimmer - man beachte die mehrfachen Spiegelungen (Rendering Qualität: gering)
Blick auf dem Schlafzimmer – man beachte die mehrfachen Spiegelungen (Rendering Qualität: gering)

An dieser Stelle sei nicht unerwähnt, dass der Prozess der virtuellen Möblierung teilweise durchaus nervenaufreibend ist. Nur allzu gern schwebt die perspektivische Kamera überall hin, nur nicht dort wo sie soll. Auch die Bewegung von Modellen im Raum scheint immer auf genau der Achse zu erfolgen, die man gerade nicht modifizieren möchte. Doch der Heimkino-Receiver, der perfekt im Regal steht, die Box die bündig auf dem Ständer montiert ist und dabei exakt auf die Hörposition ausgerichtet ist und das Logo auf der Razer Maus im Arbeitszimmer machen all diese Mühen wett. Dani meinte in diesem Zusammenhang übrigens eine Hass-Liebe zwischen dem Planner und mir erkannt zu haben .. eine Theorie, der ich absolut zustimmen würde.

Blick ins Arbeitszimmer - aus Zeitgründen nur mit geringer Rendering-Qualität
Blick ins Arbeitszimmer – aus Zeitgründen nur mit geringer Rendering-Qualität

Schnell stellt sich der „Nur noch ein Objekt“ („nur noch ein Level“)-Effekt ein, der einen quasi zwingt weiter zu machen. 3D-Titel wie Assassins Creed 3 bleiben links liegen, während der Planner auch beim dritten Absturz am Stück (manche Objekte aus dem Warehouse mag er einfach nicht), immer und immer wieder gestartet wird. Nach rund 12h Arbeit besteht die Belohnung in virtuellen Kamerafahrten durch die noch nicht mal fertig gebaute Wohnung, realitätsnahen Renderings der schönsten Blickwinkel und faszinierten Freunden und Kollegen, die meist mit großem Interesse mehr über den Entstehungsprozess dieser „Werke“ wissen möchten. Dabei ist auch meine Begeisterung nach wie vor groß, denn der simulierte Blick an der Türklinke vorbei ins Arbeitszimmer war für mich noch vor wenigen Tagen in dieser Qualität einfach nicht vorstellbar. Ob Realität und Illustration in der Tat so dicht wie angenommen zusammen liegen werden, muss sich freilich später noch zeigen.

Blick auf unsere zukünftige Wohnecke .. bereits mit neuen Möbeln
Blick auf unsere zukünftige Wohnecke .. bereits mit neuen Möbeln

Ein wenig Unmut bereiteten mir übrigens „flackernde“ Bodenbelägen, bei denen die Maserung der Steinfliesen in Holzoptik (ich habe ersatzweise Laminat verwendet) wiederholt von einem kantigen braun durchbrochen wurden. Keine Rendering-Einstellung half, Tutorials und Google Suchen verliefen im Sande. Als ich irgendwann begann den Boden frustriert zu löschen, wurde die Ursache des Problems dann klar: Ich hatte (wie bei einem Erstlingswerk vielleicht typisch) teilweise mehrere Boden-Ebenen übereinander gelegt .. peinlich.

Wie bei einem guten Computer-Spiel ist man natürlich nie am Ende: Mein nächstes Ziel besteht (neben der Anfrage von Umzugsdienstleistern, denn Simulation soll ja auch mal Wirklichkeit werden) darin die generische „Grundbeleuchtung“ durch möglichst realistische Lampen und Lichtobjekte zu ersetzen und die Wohnung damit während einer virtuellen Nacht abzubilden .. ich bin gespannt, ob dies klappen wird.

Blick aus dem Arbeitszimmer bei Nacht
Blick aus dem Arbeitszimmer bei Nacht

Nach so vielen Informationen zur virtuellen Planung unseres neuen zu Hauses nun auch ein paar handfeste Informationen: Nach ewiger (hier ja bereits thematisierter) Suche haben wir eine Drei-Zimmer-Wohnung in einem bestehenden Objekt gefunden, dass sich momentan im Abschluss einer Kernsanierung befindet. In diesem Zusammenhang wird das Drei-Parteien-Haus auf KW70 Standard angehoben, was neben einer steuerbaren Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung, Geothermie und zentral gesteuerten Jalousien (sonnenstand-, uhrzeit-, jahreszeit- und windgesteuert) auch Dreifach-Verglasung (14cm starke Balkontüren) und damit vergleichsweise attraktive Nebenkosten mit sich bringt. Auch im Innenraum wurde seitens des Eigentümers / Vermieters viel wert auf Langlebigkeit und Qualität gelegt, so werden für den Boden italienische Steinfliesen in Holzoptik verwendet, die Oberflächen im Bad und in der Küche bestehen (ebenso wie die Fensterbretter und das Treppenhaus) primär aus Granit. Sehr schön ist in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass in beiden Badezimmern und im Flur individuell angefertigte Möbel verbaut werden, welche ebenfalls fix zum Objekt gehören. Dass unser zukünftiger Vermieter generell eine sehr starke Serviceorientierung an den Tag legt, ist da nur der Punkt auf dem i.

Wo Licht ist, ist übrigens auch ein wenig Schatten: Von der doch recht liebgewonnenen Garage müssen wir uns verabschieden, dafür wohnen wir künftig nur zwei Ampeln von der A661 entfernt und haben auch eine unmittelbare Anbindung zur Rosa-Luxemburg-Straße. Zusammenfassend führt dies zu ca. 8km kürzeren Anfahrtsstrecken für uns beide (einfache Strecke), was auch eine Zeitersparnis von ungefähr 11 Minuten mit sich bringt (die tägliche Durchquerung von Bad Homburg entfällt). Sollten wir mal keine Lust mehr auf das Schwimmen im Strom des Berufsverkehrs haben, ist die nächste S-Bahn-Haltestelle nur ca. 4 Gehminuten entfernt.

Bleibt nur die nächsten sechs Wochen voller Vorbereitungen, vor allem aber voller Vorfreude, erfolgreich zu überstehen.

Lync Client im Test

Als täglicher Benutzer der Microsoft Office Communicator-Lösung beobachte ich natürlich mit Spannung die Entwicklungen auf diesem Sektor und Freigabe des Release Candidates von Microsoft Lync.

Nun ist OCS nicht mein fachlicher Schwerpunkt, weshalb mich die Serverinfrastruktur weniger interessiert .. aber der neue Client sieht echt schick aus. Nach kurzem googeln konnte ich von einer grundlegenden Kompatibilität mit leichten Schwächen bei der Addresbuchintegration ausgehen .. also los.

Da es Lync (also den Client) nicht einzeln gibt, musste ich fix das 1,5 GB ISOs des Servers runterladen, was in Zeiten von DSL 16000 natürlich kein Problem darstellt. Kurze Zeit später konnte ich mich durch Installation klicken und auch fast ins neue OCS starten.

Vorher musste allerdings noch kurz der Schlüssel „DisableServerCheck“ im Registrierungszweig HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Communicator auf 1 gesetzt werden – siehe hier.

Anschließend startete Lync auch schon und synchroniserte ganz brav mit meiner Serverkontaktliste (auf OCS 2007 Basis) – schick.

Der modernisierte OCS Client

Was auch auffällt ist die verbesserte Windows 7-Integration in Form der Quicktasks. Selbige erlauben den Wechsel des Online-Status mit einem Klick aus der Taskbar heraus.

Online-Status mit einem Klick ändern...

Was fällt sonst noch so auf? Die Darstellung der Kontaktliste lässt sich zum Beispiel manigfaltig ändern, es gibt jetzt überall Kontaktfotos (was bei mir bisher noch nicht funktioniert hat) und externe IM-Dienste können sehr einfach integriert werden. So ist es beispielsweise problemlos Live-Messenger (ehemals MSN Messenger) Kontakte zur Kontaktliste hinzuzufügen .. mir spart das eine ständig laufende Applikation und einige Klicks am Tag.

MSN Kontakt aus Lync heraus angesprochen

In den offiziellen Microsoft-Foren wird vom Einsatz des Lync-Clients mit einer bisherigen OCS-Infrastruktur übrigens aktiv abgeraten. Abgesehen davon, dass diese Konstellation (momentan) nicht unterstützt ist, gibt es anscheinend Schwierigkeiten mit dem Adressbuch. Auf selbiges kann ich zwar problemlos zugreifen, allerdings wird der Online-Status von Personen die im globalen Adressbuch jedoch nicht meiner Kontaktliste stehen nicht ermittelt.

Insgesamt gefällt mir der Lync-Client ziemlich gut – er macht einen deutlich moderneren Eindruck als der OCS 2007 R2 Client und wirkt dabei nicht zu überladen.

Time to change: Wechsel auf Google Chrome

Ich selbst habe mich schon immer als Early Adopter gesehen, also als jemanden, der zu einem frühen Zeitpunkt gern neue Technologien annimmt, ausprobiert und sie bei Gefallen in den Alltag integriert. Ausserdem mag ich es, wenn sich bestimmte Dinge, mit denen ich täglich zigfach arbeite, zum positiven verändern.

So war ich auch schon immer jemand, bei dem Eingabegeräte wie Mäuse und Tastaturen das ein ums andere mal getauscht wurden und immer mal etwas Neues auf dem Schreibtisch stand.

Bei Software versuche ich ähnlich innovativ zu sein und so wechselte ich vor einigen (vielen) Jahren von Opera zu Firefox. Firefox? Early Adopter? Ja, auch der Feuerfuchs war mal ein wenig verbreitetes Produkt .. und auf den Zug bin ich damals aufgesprungen. Wenn gleich die Umgewöhnung von Opera etwas gedauert hat, hab ich sie eigentlich nie bereut. Trotzdem schielt man ja immer mal nach links und rechts und so gab es selbstverständlich Tests mit Apples Safari und auch mit Chrome 3. Zum damaligen Zeitpunkt war das alles jedoch alles nicht so ganz befriedigend – spätestens bei der Bookmark-Synchronisation zwischen mehreren Installationen war der Spaß vorbei.

Was mich jetzt wachgerüttelt hat dem Browser aus dem Hause Google nochmals eine Chance zu geben, war ein „pro Chrome“ Artikel der c’t.

Da ein Test ja nicht weh tut, entschloss ich mich kurzer Hand dem Firefox temporär untreu zu werden und den schlanken Chrome zu installieren. Selbiges ging gewohnt schnell und unkompliziert von der Hand und nach einigen Minuten waren mein Browserverlauf, meine Bookmarks, gespeicherten Passwörter (böse, böse..) etc. vom Firefox erfolgreich zu Chrome rüber gehievt. Dann kam auch schon der erste Praxistest: Die Browserumstellung vergessen und einfach arbeiten .. d.h. mit den gewohnten Handgriffen neue Tabs öffnen (STRG + T), geschlossene Tabs wiederherstellen (STRG + SHIFT + T), links mit einem Klick auf die mittlere Maustaste im Hintergrund öffnen usw. Erfreulicherweise verhält sich Chrome hier sehr analog zu den Shortcuts von Firefox, so dass die Umstellung im ersten Moment kaum auffällt.

Bei Firefox bin ich für Personas (also die Möglichkeit den Browser einfach grafisch anpassen zu können) sogar auf den Beta-Zug gesprungen, also wollte ich mich in dieser hinsicht auch bei Chrome nicht verschlechtern. Erfreulicherweise stehen mittlerweile eine ganze Reihe von alternativen Skins für Googles Browser bereit und so ist etwas Anpassbarkeit durchaus gegeben. Okay, bedingt durch das sehr kompakte Benutzerinterface wirken sich die alternativen Designs weniger aus und auch die Auswahl ist nicht mit der für den Firefox zur Verfügung stehenden vergleichbar .. aber es ist ein Anfang und mir gefällt es.

Schmaler als gewohnt aber sehr ansehnlich

Was bereits nach den ersten Minuten mit Chrome auffällt, ist seine immense Geschwindigkeit im Vergleich zum Firefox. Bildersuche bei Google kommt einem vor, als würde man lokale Ordner durchsuchen. Auch sonst geht der Seitenaufbau flott von der Hand und die Surferfahrung fühlt sich einfach etwas „auf Speed“ an. Eine konsulierter Browservergleich von Futuremark bescheinigt Chrome auf meinem System jedoch eher geringe Performancevorteile. Möglicherweise liegt es an der Testsuite, denn der subjektive Geschwindigkeitsvorteil ist enorm.

Futuremark bescheinigt Chrome geringe Vorteile auf meinem System

Apropros Vorteil: Da Chrome für jeden Tab (und jedes Plug-In) einen separaten Prozess verwendet, ist die Stabilität des Google-Browsers signifikant höher als die der Konkurrenz aus dem Hause Mozilla. Wer kennt das nicht – der Firefox mit seinen 15 Tabs hängt, weil eine Seite ihn aus dem Tritt gebracht hat. Gibt es bei Chrome nicht und fühlt sich gut an 😉

Neu in der Version 4 von Chrome und für mich absolut essentiell ist die Möglichkeit, den Basisumfang über Extensions (ähnlich zu Firefox Add-Ons) zu erweitern. Das tollte dabei ist, dass man viele bekannte Gesichter wiedersieht: AdBlock, Xmarks, diverse Gesturetools (um endlich auch wieder Mausgesten zu haben) usw. Ein weiterer riesiger Vorteil im Vergleich zum Feuerfuchs: Erweiterungen können zur Laufzeit installiert, aktiviert und aktualisiert werden. Kein nerviger Browserneustart mehr, weil eines der Plug-Ins mal wieder ein Miniupdate durchgeführt hat.

Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch die Inkompatibilität einiger Greasemonkey-Scripte zur Anpassung / Aufwertung von geocaching.com So funktioniert momentan GCVote nur mit leichten Einschränkungen und GCBBCodes arbeitet leider gar nicht. Hoffentlich ergeben sich hier zeitnah noch Verbesserungen, denn ein wenig fehlen die lieb gewonnenen Erweiterungen dann doch.

Fazit: Ich habe mich dazu entschieden, Chrome zu meinem primären Browser zu machen und auch dabei zu bleiben. Die Performance beim Surfen fühlt sich toll an, einige nervige Angewohnheiten von Firefox sind vergessen und das minimalistische Interface ist Google toll gelungen. Wie immer ist nicht alles perfekt, aber zumindest für eine gewisse Zeit scheint es spannend zu sein, auf dem Chrome-Zug mitzufahren.

Ein ungewohntes Symbol in der Startleiste

Miranda ProZ und Vista 32Bit

Abermals: Neues Gadget (neuer Laptop) und neue Herausforderungen. Das von mir favorisierte Miranda komplett Paket „ProZ“ hat auf Grund eines veralteten Datenbanktreibers ein Problem mit Windows Vista 32 Bit.

Problembeschreibung

Beim Starten von Miranda erscheint jeweils eine Fehlermeldung, die auf eine inkompatibilität eines Plugins hinweist.

Lösung

Die Lösung des Problems wird in diesem Thread angeschnitten aber nicht detailliert ausgeführt.

Schuld ist der veraltete Datenbanktreiber dbx_3xsa.dll. Leider ist dieser zwar in der Pluginliste aufgeführt, lässt sich aber nicht so einfach deaktivieren. Wie bereits im oben genannten Thread erläutert, gilt es das genannte Plugin bzw. den Treiber durch eine Alternative zu ersetzen.

Meine Wahl fiel auf den „Dbx_mmap_secured“ genannten Treiber. Nähere Erläuterungen und einen Downloadlink gibt es im Miranda-IM Wiki. Selbiger wird heruntergeladen und nebst verändertem DBTool im Mirandaverzeichnis entpackt. Weiterhin habe ich die dbx_3xsa.dll entfernt.

Nun ggf. noch das neue DBTool ausführen und in dem Zusammenhang die Datenbank reparieren lassen. Danach sollte sich Miranda ohne Fehlermeldung starten lassen, auch ein Datenverlust ist nicht zu erwarten.

Hinweis: Vor derartigen Bastelein empfiehlt sich ein Vollbackup, welches bei Miranda durch einfaches kopieren des gesamten Ordners recht trivial angelegt werden kann.